Artikel von Sven Wernicke
Sven Wernicke ist Gründer der “Four-Men-Show” Polygamia.de. Geboren Ende der 1970er Jahre in Halle/Saale (damalige DDR), begann der erste Kontakt mit Computer- und Videospielen kurz nach der Wende....[weiterlesen]
Ich mag Zombiefilme. Aufgrund der lästigen Flut an Slasher-Murks und abartigen Metzeleien erwarte ich allerdings ein gewisses Niveau. Oder wirklich frische Ideen. “Untote wie wir“, außerhalb Deutschlands unter „The Revenant“ bekannt, ist ganz klar in der zweiten Kategorie einzuordnen.
Winter im vereinten Deutschland. Der Kalender zeigte das Jahr 1991. Die sagenumwobene Wende hatte Spuren hinterlassen. Ich besaß ein Nintendo Entertainment System.
Normalerweise meckere ich ja über (vermeintlich) gute Spiele. Dieses Mal drehe ich den Spieß um und lobe ein offensichtlich mittelmäßiges Werk von EA. Habe ich eine andere Wahl? Ich mag „Need for Speed: The Run“. Trotz all der offensichtlichen Makel.
Stellt euch das mal vor: Der gute alte Robin Hood will das von den Reichen geklaute Gold nicht unter den Bedürftigen verteilen. Kein Wunder, ist er doch zu einem Zombie mutiert.
Denke ich an „Uncharted 2“ zurück, erinnere ich mich an wunderschöne Momente. Allein der Beginn. Sensationell und fordernd präsentierte Naughty Dog die Flucht aus einem abstürzenden Zug. Oder der erste Besuch von Shambhala.
Verflucht. Klick. Klick. Mensch! Klick. Klick. Ey, geht’s noch? Klick. Klick. Klick. Boah! Klick. Seufz. Klingt nach einem schlechten Spiel? Nö. Aber nach einer schlechten Webseite.
Gelegentlich brauche ich meine Ruhe! Nicht von Spielen, sondern beim Spielen. Ihr würdet vielleicht zum nächstbesten Shooter greifen und ein paar Köpfe zum Zerplatzen bringen. Mich dagegen zieht es seit jeher zu seichter, kunterbunter Unterhaltung.
“Hell” kam am 22. September 2011 in den deutschen Kinos und hatte gleich mit großer Konkurrenz aus dem eigenen Entstehungsland zu kämpfen. In der ersten Woche nach Start schaffte es Tim Fehlbaums Regiedebüt nur auf den neunten Platz der Kinocharts.
Tempelritter und Kreuzzüge. Sowohl „The Cursed Crusade“ als auch “Der letzte Tempelritter” beschäftigen sich mit den Themen, die Unterschiede sind auf den ersten Blick aber gewaltig. Bei dem einen Werk handelt es sich um ein Action-Adventure, bei dem anderen um einen Kinofilm.
Ach Du Scheiße! In 4 1/2 Jahren ist Schluss mit lustig. Sonne kaputt. Erde kaputt. Menschen…kaputt. Tim Fehlbaums „The Road“ hat mich geflasht. Und das lag nicht nur am grellen Szenario von „Hell“.
Ich mag es. Sehr sogar. Das Universum, das Insomniac mit „Resistance“ erschuf, nahm mich bereits mit dem ersten Teil gefangen. Diese Bestien, Chimera genannt, kamen Anfang des 20. Jahrhunderts in Form eines Virus auf die Erde.
Normalerweise habe ich das Gefühl, bestens über Spiele informiert zu sein. Klar, ich sitze quasi an der Quelle, verdiene unter anderem mein Geld mit der digitalen Zerstreuung und habe auch privat meinen Spaß auf Konsolen und dem PC. Doch was passiert, wenn ich mich freiwillig von meinem Hobby, meiner Leidenschaft, meinem Beruf abwende?
Sie beherrschen beide das stereoskopische 3D, sonst aber könnten sie unterschiedlicher kaum sein: das LG Optimus 3D und der Nintendo 3DS. Aber beide wollen im Rahmen des aktuellen Trends für Aufsehen und zufriedene Kunden sorgen. Nur kann hier ein Kandidat überhaupt das Rennen machen?
Als Rondomedia vor einiger Zeit Polizei – Die realistische Simulation des deutschen Polizeialltags veröffentlichte, dachte ich mir: Wie authentisch ist dieser Simulator wirklich? Die Suche nach einer Antwort führte mich zu einer an sich logischen Erkenntnis: Nur ein Polizist kann das wissen!
Call of Juarez: The Cartel offenbart mir viel. Viel Schlechtes. Und das nicht nur, weil das Spiel übel ist. Wirklich richtig übel! Mir fällt es wieder einmal schwer, einen Anfang und ein Ende zu finden. Denn es gibt einen ganzen Batzen, den ich bemängeln muss.


