Artikel von Sven Wernicke
Sven Wernicke ist Gründer der “Four-Men-Show” Polygamia.de. Geboren Ende der 1970er Jahre in Halle/Saale (damalige DDR), begann der erste Kontakt mit Computer- und Videospielen kurz nach der Wende....[weiterlesen]
Wie könnte die Zukunft des Spielens aussehen? Noch opulentere Grafik? Technisch perfektes Entertainment direkt im Webbrowser? Oder etwas ganz anderes, was wir uns derzeit nur schwer vorstellen können? Wer weiß das schon so genau? Vielleicht die Life Action Games GmbH?
Wenn ihr diese Zeilen lest, dann…dürfte wirklich niemand mehr über „Syndicate“ sprechen. Wieso auch? Der Shooter war eh kaum der Rede wert. Aber er verdeutlicht doch eines sehr gut: Die Beliebigkeit von Spielen heutzutage.
Als Zombiefreund finde ich „Juan of the Dead“ in vielerlei Hinsicht interessant. Zum einem stammt die trashige Komödie vom Argentinier Alejandro Brugués, der nur zwei Jahre älter ist als ich und die Chance erhielt, sein Wunschprojekt zu realisieren. Seufz.
Der Early Adopter unserer Wohlstandsgesellschaft des 21. Jahrhunderts kauft sich in der Regel das neueste Apple-Produkt . Oder halt ein androidisches Derivat – abhängig davon, wo er wohnt oder mit welcher Peer Group er sich umgibt. Schätze ich mal.
“Mass Effect 3″. Großes Kino. Abschluss der epischen Trilogie. Bioware. Bioware. Bioware. Jetzt mit Multiplayer und Koop-Gedöns. Erste 10/10-Wertungen sollen uns verdeutlichen: Das Ding müssen wir kaufen. Spielen. Genießen. Erleben. Und massig DLCs kaufen, mit denen die Entwickler und Electronic Arts noch einmal verdienen wollen. Vermutlich auch werden.
Raffgier? Ach, was! Es ist doch total nachvollziehbar, wenn der Schöpfer eines Kunstwerkes nicht nur Geld durch den Verkauf dieses einnehmen möchte, sondern auch dann, wenn Käufer es wieder verscherbeln. Oder?
Ich mag Zombiefilme. Aufgrund der lästigen Flut an Slasher-Murks und abartigen Metzeleien erwarte ich allerdings ein gewisses Niveau. Oder wirklich frische Ideen. “Untote wie wir“, außerhalb Deutschlands unter „The Revenant“ bekannt, ist ganz klar in der zweiten Kategorie einzuordnen.
Winter im vereinten Deutschland. Der Kalender zeigte das Jahr 1991. Die sagenumwobene Wende hatte Spuren hinterlassen. Ich besaß ein Nintendo Entertainment System.
Normalerweise meckere ich ja über (vermeintlich) gute Spiele. Dieses Mal drehe ich den Spieß um und lobe ein offensichtlich mittelmäßiges Werk von EA. Habe ich eine andere Wahl? Ich mag „Need for Speed: The Run“. Trotz all der offensichtlichen Makel.
Stellt euch das mal vor: Der gute alte Robin Hood will das von den Reichen geklaute Gold nicht unter den Bedürftigen verteilen. Kein Wunder, ist er doch zu einem Zombie mutiert.
Denke ich an „Uncharted 2“ zurück, erinnere ich mich an wunderschöne Momente. Allein der Beginn. Sensationell und fordernd präsentierte Naughty Dog die Flucht aus einem abstürzenden Zug. Oder der erste Besuch von Shambhala.
Verflucht. Klick. Klick. Mensch! Klick. Klick. Ey, geht’s noch? Klick. Klick. Klick. Boah! Klick. Seufz. Klingt nach einem schlechten Spiel? Nö. Aber nach einer schlechten Webseite.
Gelegentlich brauche ich meine Ruhe! Nicht von Spielen, sondern beim Spielen. Ihr würdet vielleicht zum nächstbesten Shooter greifen und ein paar Köpfe zum Zerplatzen bringen. Mich dagegen zieht es seit jeher zu seichter, kunterbunter Unterhaltung.
“Hell” kam am 22. September 2011 in den deutschen Kinos und hatte gleich mit großer Konkurrenz aus dem eigenen Entstehungsland zu kämpfen. In der ersten Woche nach Start schaffte es Tim Fehlbaums Regiedebüt nur auf den neunten Platz der Kinocharts.
Tempelritter und Kreuzzüge. Sowohl „The Cursed Crusade“ als auch “Der letzte Tempelritter” beschäftigen sich mit den Themen, die Unterschiede sind auf den ersten Blick aber gewaltig. Bei dem einen Werk handelt es sich um ein Action-Adventure, bei dem anderen um einen Kinofilm.

