Ich habe sie gesehen. Die einstelligen Wertungen, die Hasstiraden, die Meinungen, es wäre die schlechteste Filmumsetzung der letzten 500 Jahre. Etwas unsicher bin gerade schon: Haben alle außer mir ein anderes Spiel gezockt? Sooooo übel ist „Rambo – The Video Game“ doch gar nicht?!
Wie ein Phönix aus der Asche tauchte vor kurzem das neue Spiel von Turtle Rock auf: “Evolve”. 2K kaufte letztes Jahr die Spielrechte aus der Insolvenzmasse von THQ und zahlte dafür angeblich 11 Millionen US-Dollar. Eine stolze Summe, wenn ihr bedenkt, dass ein “Company of Heroes 2” weitaus günstiger war.
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“Die wollen alle nur an unser Geld!” schreit der Konsumkritiker in uns. Der Spieler aber ruft “mehr, mehr, mehr!”. Tatsächlich hat keine Konsolengeneration zuvor soviel Gedöns um vermeintliche Spielehighlights gemacht.
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“Batman: Arkham Origins” ist ein Spiel, das nur zum Melken da ist. Es bringt weder neue Einsichten in das Leben des dunklen Ritters, noch überrascht es als Spiel. Mit anderen Worten: Es ist durch und durch austauschbar.
Wir sind so transparent und veröffentlichen unsere Antwort auf die Bewerbung der Entwickler von City Interactive, in Zukunft AAA-Projekte produzieren zu dürfen. Mit Alien Rage haben sie uns schon einmal gut unterhalten….
“Saint’s Row 4” ist geschmacklos, bissig und irre. Entwickler Volition entsteigt dem THQ-Debakel wie ein Phönix aus der Asche und löst das Versprechen ein, das der Duke nicht halten konnte.
Die Grenze zwischen Frust und Motivation ist fließend. Nur wenigen Spielentwicklern gelingt die richtige Balance zwischen diesen beiden Polen. Ein weiteres Beispiel: “Tom Clancy’s Splinter Cell: Blacklist” von Ubisoft.
Das Spiel der Spiele aller Spiele überhaupt – oder so ähnlich. An Hype mangelt es “Grand Theft Auto 5” jedenfalls nicht. Und zum Glück ist auch ein anständiges Werk herausgekommen.
David Cage und seine Firma Quantic Dream drehen interaktive Filme für die Konsole. Zuerst “Fahrenheit”, dann “Heavy Rain” und jetzt “Beyond: Two Souls”. Cage will das ganz große Gefühlskino und hat deshalb für sein letztes Spiel die Hollywood-Stars Ellen Page und Willem Dafoe engagiert. An spielerischen Inhalten ist Cage nicht interessiert.
So, das ist also “White House Down”, Roland Emmerichs inoffizielles “Die Hard” – Remake. Ein Riesenflop in den USA und mäßige Kritiken. Könnt ihr euch also das Geld sparen? Nö, um es kurz zu machen: Kein Shakespeare, aber in diesem Jahr könnt ihr euch mit weitaus schlechteren Filmen die Zeit vertrödeln.
Klar, ich könnte bei „State of Decay“ irgendeine Meta-Ebene zu entdecken! Oder wie wäre es, würde ich über den tieferen Sinn von Zombie-Epidemien philosophieren? Vielleicht wäre ich sogar in der Lage, die hier aufgegriffene Zombiekalypse …
Wir Spieler sehnen uns angeblich nach Innovationen, Neuheiten, Revolutionen und Quantensprüngen! Auch wenn dies weniger den Erfolg von “Call of Duty 35” und “FIFA 258” erklären mag, eignet sich das Fehlen der erwähnten Elemente doch …


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