Monatsarchiv für Mai 2012
Es gibt eine Diskussion, die gefühlt niemals enden wird: ob Spiele eine sinnvolle Bereicherung für unser Leben darstellen und nicht nur rein der niederen Unterhaltung dienen. Wie ernst kann man das Medium nehmen, gerade im Vergleich zu Büchern, Musik oder Filmen? Und zum Schluss die krönende Frage aller Fragen: Können Spiele Kunst sein?
“Diablo 3″? “Diablo 3?” Ach, da war ja was. Ein Spiel, das sich in gefühlten zehn Sekunden weltweit millionenfach verkaufte. Blizzards alte, neue Cashcow hatte mit üblen Startschwierigkeiten zu kämpfen. Der Fluch der Technik sorgte für erschütterte Junkies – wie zum Beispiel die Amazon-Kundenrezensionen verdeutlichen.
Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, in denen ich Indie-Spiele müde belächelte: Sie wirkten auf mich so klein, so unausgegoren, so unreif. Dies änderte sich schlagartig im Jahre 2008, dank “Braid“, “Audiosurf“ und “World of Goo“.
Wie könnte die Zukunft des Spielens aussehen? Noch opulentere Grafik? Technisch perfektes Entertainment direkt im Webbrowser? Oder etwas ganz anderes, was wir uns derzeit nur schwer vorstellen können? Wer weiß das schon so genau? Vielleicht die Life Action Games GmbH?

