Monatsarchiv für Februar 2012
Seit zwei Jahren eifere ich einer Idee hinterher, die ich für eine eigene Webseite umsetzen möchte. Die Idee bezieht sich auf das leidige Problem der Wertungssysteme und dass selbst ich manchmal zweigespalten über meine eigene Meinung bin.
Die Show ist vorbei, bitte weiter gehen, hier gibt es nichts mehr zu sehen… oder vielleicht doch? Abseits einer schnöden Auflistung der Gewinner möchte ich euch meine ganz persönlichen High- sowie Lowlights der 84sten Oscarverleihung präsentieren.
Ich könnte “Darkness 2″ einfach im Vergleich mit dem Vorgänger niedermachen. Ich würde dann von der mickrigen Spielzeit oder den langweiligen schlauchförmigen Abschnitten reden. Dass ich immer das Gleiche zu tun habe und dass es bis auf den Anfang keine “Wow”-Momente gibt.
Die Oscars – wen interessieren die schon? Mich zum Beispiel: Als jemand, der mehr als 500 Best Picture/Best Director nominierte Filme gesehen und in seinem Schrank sämtliche bis auf zwanzig gesammelt hat, bezeichne ich mich als Academy-Award-Freak.
Nie waren Zombies so populär wie heute. Aber nimmt man sie auch ernst oder sind sie für uns Konsumenten nur Lachnummern und dankbare Bösewichte? Wir sprachen mit dem Filmwissenschaftler Dr. Marcus Stiglegger über dieses Medienphänomen.
Kopf ab, Bein ab, Fuß ab – aber einer geht noch! Ähnlich wie der Schwarze Ritter in Monty Python Klassiker versucht der Held in Rebellions “NeverDead” unbeirrt weiterzumachen. Dabei sagt einem doch der normale Menschenverstand schon: Das ist blanker Unsinn.
Männer sind Schweine – ich weiß wovon ich rede, schließlich bin ich selbst einer. Sie lügen und sie betrügen – genau wie Vincent. Er hat eine Freundin, die heißt Katherine. Doch eines Morgens wacht er weder neben ihr noch alleine in seinem Bett auf, sondern mit Catherine. Katherine ist ernst, bodenständig, realistisch. Catherine ist jung, [...]
Raffgier? Ach, was! Es ist doch total nachvollziehbar, wenn der Schöpfer eines Kunstwerkes nicht nur Geld durch den Verkauf dieses einnehmen möchte, sondern auch dann, wenn Käufer es wieder verscherbeln. Oder?
Als ich den Artikel „30 Jahre C64: Nicht das Gerät war der Erfolg“ las, bekam ich im ersten Moment Schnappatmung. So eine Verunglimpfung meines geliebten C64 konnte ich nicht stehen lassen. Da musste einfach eine Gegendarstellung her!
Die schwärmerische 8-Bit Nostalgie der letzten Zeit muss ich als Ende 30er Gamer erst einmal schlucken. In unzähligen Lobgesängen wurde der 30. Burzeltag vom „Brotkistchen“ geradezu liebevoll und herzzerreißend auf den einschlägigen Onlineportalen bejubelt, die Wahrheit geradezu „wulffisch“ unter den AB gekehrt.
Wir alle wissen ja, wie toll und beliebt Retro ist: Überall ploppen die groben Pixel auf, die Musik hört sich mehr und mehr nach 80er Jahre Synthi an und das Spielkonzept sollte möglichst mit maximal zwei Tasten auskommen. Doch das war Paul Koller nicht Retro genug: Er nahm den Indie-Hit “Canabalt“ und programmierte eine Umsetzung…für [...]

