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Sexismus in Videospielen: Von gelutschten Lollipops und kämpferischen Sixpacks

Geschrieben von Andy
Sexismus in Videospielen: Von gelutschten Lollipops und kämpferischen Sixpacks

Ich habe es nicht anders gewollt: Ich wollte unbedingt “Lollipop Chainsaw“. Und was muss ich dafür tun? Einen Bericht über Sexismus in Videospielen schreiben. Das schaff ich als Mann doch mit links.

Zuerst ein Geständnis: Ich mag Frauen. Grundsätzlich. In jeder Lebenslage… …komme ich besser mit ihnen statt mit Männern zurecht. Partnerin, Freundin, Bekannte, Verwandte, Lehrerin, Schülerin, Ärztin, Beamtin, etc. Ich möchte lieber mit ihnen reden, weil sie mich besser verstehen, ich sie besser verstehe und… weil sie besser aussehen!

“Du chauvinistisches Arschloch! Du bevorzugst Frauen aufgrund ihres Aussehens!“ Klar tue ich das. Ich bin ein heterosexuell orientierter Mann. Wieso sollten mich da andere Männer interessieren? Um über Frauen zu reden? Nein, danke – das endet meist in einem peinlichen Prollgehabe oder in weinerlichem Geflenne – je nach Gemütszustand des Gegenübers.

Sexismus in Videospielen – darum geht es. Diese sehr persönliche Einleitung benötigte ich, damit mich hier niemand falsch versteht. Wenn ich in einem Spiel die Wahl habe, einen männlichen oder einen weiblichen Charakter zu spielen, dann entscheide ich mich zu 90% für letzteren. Der Grund? Sie sieht besser aus! Und ich finde sie sympathischer. Und ich mag es, Klischees auszuhebeln – wie das des Axt-schwingenden Helden, der ein Mann sein “muss“. Nicht bei mir. Da fehlen mir die Brüste.

“Jetzt fängt er schon wieder an!!! Dein Artikel ist völlig daneben und trieft nur so vor Oberflächlichkeit.“ Mag sein – ich bin ja auch ein Mann. Nebenbei: Gleiches gilt auch für die meisten Videospielentwickler. Das sind ebenfalls Männer. Ist doch logisch, dass sie eine Kreatur wie Lara Croft erfinden, der man stundenlang im Laufschritt auf den Hintern glotzt. Zum Glück, denn das Gesicht der Polygonfrau empfinde ich als hochgradig langweilig. Jammerschade, eigentlich.

Die japanische Premium-Edition geizt nicht mit Girlie-Klischees.

“Lollipop Chainsaw“ wird gut und gerne als Mixtur aus “Buffy the Vampire Slayer“ und “Bayonetta“ bezeichnet. Allein deshalb MUSSTE ich es haben, denn ersteres ist meine Lieblings-TV-Serie überhaupt, letzteres eines der kaputtesten Actionspiele der Menschheitsgeschichte. In beiden Fällen steckt eine starke, kämpferische Frau in der Hauptrolle. Während “Buffy“-Erfinder Joss Whedon bewusst das Klischee-behaftete Blondchen als Vampirkiller wählte, weil es in den von ihm bekannten Filmen sowie Serien immer als Opfer herhalten musste, wimmelt es in Platinum Games Hit nur so vor Lesben- und Schwulen-Andeutungen. Die fiesen, zynischen, Männer-verachtenden Hexen auf der einen Seite, die entstellten, bösen, tuntigen Engel auf der anderen. Mein ganz persönliches “Bayonetta“-Highlight: An einer Stelle sieht man bei einer der Damen anstatt ihrer Vagina nur ein grelles, gleißendes Licht. Was habe ich gelacht – genau wie übrigens meine beste Freundin.

Wo war ich? Genau: “Lollipop Chainsaw“. Ein Schulmädchen oder besser Blondchen im Minirock kämpft mit ihrer Herzchen-Kettensäge gegen Zombies. Ist das jetzt Sexismus? Hm. Laut Wikipedia-Definition sei Sexismus “die soziale Konstruktion von sexuellen Unterschieden zwischen Menschen und die daraus abgeleiteten Normen und Handlungsweisen.“ Nun, wenn dies im Falle von “Lollipop Chainsaw“ zutreffen würde, dann würde ich mich rein aus Selbstschutz keinem Mädchen in Schuluniform auf drei Metern nähern. Nicht, dass ich ein Zombie wäre, aber zu meiner Jugendzeit haben mich manche zumindest als solchen bezeichnet – damals waren Computerspiel-süchtige Jungs wie meiner einer, die kaum das Licht der Sonne erblickten, eine Seltenheit.

Eine Kettensäge mit Herz. (Bild: Grasshopper Manufacture)

“Lollipop Chainsow“ ist das “Saints Row“ unter den „Sex-bezogenen“-Spielen: Es ist dermaßen übertrieben und wirbelt überaus krass die Geschlechterklischees durcheinander, das kann man einfach nicht ernst nehmen. Und wer es tut, der hat es nicht anders verdient. Ich meine: Juliet und ihre Familie sind erfahrene Zombiejäger. Juliets Freund weiß nichts davon – bis er selbst von Zombies gebissen wird. Juliets Lösung, damit er nicht zum sabbernden Monster mutiert: Sie verzaubert ihn, sägt seinen Kopf ab, damit sein Gehirn nicht vom Zombievirus befallen wird, und trägt ihn anschließend regelrecht an ihrem Minirockzipfel. Man könnte auch sagen: an ihrem Arsch. Später rettet sie weitere Schüler vor allerlei Untoten. Einer von ihnen bedankt sich nicht nur artig, sondern meint, er würde bei der nächsten Masturbation an Juliet denken. Das fand ich dezent eklig, alles andere aber sehr amüsant. Besonders der Punkrock-Endgegner, der mich mit fetten “VANILLASLUT“-Buchstaben attackiert, hat es meinen Lachmuskeln angetan.

“Klar, du bist ein Mann. Kein Wunder, dass du so denkst.“ Nochmal: Schuldig der Anklage. Die Frage wäre: Was denkt eine Frau darüber? Also, meine zweitbeste Freundin hat sich beim Angucken diverser “Lollipop-Chainsaw“-Videos gut unterhalten gefühlt. Sie und eine weitere Freundin (ich könnte sie die drittbeste nennen, doch so langsam wird’s unübersichtlich mit den Platzierungen…) haben mir zudem gerne über die Schulter geschaut, als ich selbst das Spiel spielte – was ich natürlich nur für diesen Bericht getan habe, versteht sich *hust*. Jedenfalls hat den beiden “Lollipop Chainsaw“ bestimmt nicht wegen irgendwelcher sexistischen Witze gefallen, sondern weil die Geschichte und die Charaktere so herrlich überzogen sind.

Wisst ihr, welche Form von Sexismus ich bedenklich finde? So sehr ich mich auf das neue “Tomb Raider“ auch freue, ich werde es vermutlich ohne Ton spielen müssen. Das ganze Gekreische und Geflenne der Preview-Videos ist unerträglich. Es ist viel zu übertrieben – und zwar nicht in einer Form, dass es wie bei “Lollipop Chainsaw“ lustig wäre. Nein: “Tomb Raider“ soll keine Persiflage auf irgendetwas werden, sondern ein ernstes Actionspiel. Deshalb wirkt Laras Gehabe in dem gezeigten Material auf mich gleichzeitig peinlich und, das ist das eigentlich Schlimme, demütigend. Okay, es ist nur ein Video – wer weiß, wie das im fertigen Spiel aussieht. Nehmen wir deshalb ein älteres und handfesteres Beispiel: den “Hot Coffee Mod“ aus “Grand Theft Auto: San Andreas“. Nichts gegen die versteckten Sexszenen – aber es gibt eine Frage, die ich mir bis heute stelle: Warum ist eigentlich nur die Polygon-Frau unbekleidet und der Mann nicht? Waren die Programmierer dermaßen einseitig orientiert, dass sie keinen männlichen Oberkörper modellieren konnten? Oder waren sie gar… homophob? (*nachluftring*!).

Skyrim-Modder und ihre Prioritäten.

Entwickler sind Männer – und die Spieler auch? Wer sich die Youtube-Serie von MMOxReview anschaut, der glaubt dies vielleicht am Ende. Der Kerl stellt regelmäßig Fan-basierende Mods für “The Elder Scrolls: Skyrim“ vor und fing prompt in seiner ersten Sendung mit der Implementierung nackter Frauen an. Inzwischen hat er über 30 Episoden erstellt und behauptet recht souverän in seiner 28., dass 95 Prozent aller „Skyrim“-Spieler Männer seien – er leite dies anhand seiner Youtube-Statistik ab. Erwähnen tut er dies im Zusammenhang mit einer Badehaus-Mod, welche es sowohl mit nackten Frauen als auch alternativ mit nackten Kerlen gibt. MMOxReview wundert sich über die Download-Aktivität der Mods, nach derer die männliche Version zu 33 Prozent herunter geladen wurde und witzelt, dass in Anbetracht seiner Statistik eigentlich nur homosexuell orientierte Typen dahinter stecken könnten. Daraufhin sammelten sich zu Recht die Aufschrei-Kommentare weiblicher “Skyrim“-Spieler. Das eigentlich Traurige: Ich hab noch mal nachgeschaut, inzwischen ist das besagte Download-Niveau auf 92 Prozent zu 8 Prozent gerutscht. Aber darum geht es mir zum Glück nicht: Selbst wenn das Verhältnis repräsentativ für die gesamte „Skyrim“-Spielerschaft sein sollte (wovon ich nicht ausgehe), dann ist MMOxReview herablassende Art, die den Sinn hinter der Männer-Version des Badehauses ins Lächerliche zieht und im gleichen Zuge den Frauen-Mod bewirbt, schlicht und ergreifend daneben. Um nicht zu sagen: sexistisch.

Überhaupt Mods: Das ist schon auffällig, wie ratzfatz bei einem neuen PC-Hit die Nude-Modifikationen aus dem Boden sprießen und dabei fast ausschließlich Frauencharaktere berücksichtigt werden. Woran liegt das bloß? Ich stelle zur Erörterung eine weitere Frage in den Raum, ohne sie zu beantworten: Wie viele Frauen kennt ihr, die solche Mods erstellen…?

Diese Sixpacks sorgen bei Frauen für ein dezentes Interesse an dumpfen Prügelspielen. (Bild: Namco Bandai)

Lassen wir die Nacktheit beiseite und schauen lieber einmal, ob es eine andere Form der sexistischen Darstellung männlicher Figuren gibt. Da fällt einem doch sofort das Klischee des Actionhelden ein: Groß, muskelbepackt, oberkörperfrei, die Welt mit zwei Uzis in der Hand rettend – also wie wäre es mit jedem zweiten Ego-Shooter? Oder “Tekken“ – nicht ohne Grund eine der Lieblingsserien meiner besten Freundin. Ihr hättet sie mal seufzen sehen sollen, als sie zwei mannshohe Jin und Kazuya Statuen in einem Elektronik-Fachmarkt sah. Ihr träumerischer Blick, der hielt über einen Monat lang an.

Ich nenne das Fairness: Wenn schon Frauen auf ihr Äußeres reduziert und in Prügelspielen nur mit enger Taille sowie dicken Titten (AARRGH!) dargestellt werden, dann liefert doch bitte auch ein paar fesche Männer-Sixpacks. Sexismus ist für mich dann in Ordnung, wenn er gleichermaßen Stoff für beide Seiten liefert – dann haben wir nämlich wieder so etwas wie Gleichberechtigung. Wobei: Ist „Tekken“ in Bezug auf Frauen sexistisch, wenn diese sich prügeln? Müssten die nicht nach der Wikipedia-Definition konstruierten Klischees frönen anstatt sich die Köpfe einschlagen?

O.k., anderes Genre, anderes Beispiel: “Memento Mori 2“. Ha, damit habt ihr nicht gerechnet. Was ist denn an dem harmlosen Adventure, wo ihr sowohl einen Mann als auch eine Frau spielt, sexistisch? Folgende Szene: Ihr müsst in der Rolle von Max in einem Museum ein Gitterfenster abschrauben. Doch die zickige Rezeptionistin hindert euch daran. Die Dame ist absolut dagegen und glaubt euch nicht einmal, dass ihr bereits die Erlaubnis ihres Vorgesetzten eingeholt habt. Der sitzt im Nebenraum, sie hingegen ist zu bequem, um aufzustehen und ihn zu fragen. Nein, das Rätsel löst ihr anders: mit Schokolade. Kein Witz, denn sobald ihr eine Schachteln Pralinen überreicht, wird die Frau scheißfreundlich und gestattet euch die Schrauberei.

Pralinen also. Dieser Charakter vereint zwei haarsträubende Frauenklischees: das der störrisch-asozial-frustrierten und das der naiv-freundlich-lächelnden Dame. Der Trigger zum Umschalten ist Schokolade, ein weiteres Klischee. Zur Verteidigung von “Memento Mori 2“: Es ist die einzige Szene dieser Art und vermutlich weniger mit sexistischen Hintergedanken entstanden, sondern vielmehr aufgrund des Unvermögens, eine gescheite Lösung für ein mittelmäßiges Rätsel zu erdenken.

Laura, die Pratoginistin aus Memento Mori 2, lässt sich zum Glück nicht so plump mit Schokolade bestechen wie die zickige Rezeptionistin. (Bild: Centauri Production)

Nach all den zynischen und nicht immer ernst gemeinten Beispielen: Gibt es vielleicht ein paar Titel, die sich gekonnt gegen den herrschenden Sexismus in Spielen stemmen? Ein guter Freund (und inzwischen auch Kollege) meinte hierzu: “Assassin’s Creed 2“. In der Tat, die wichtigen Frauencharaktere sind durch die Bank weg stark und taff. Meine zweitbeste Freundin kontert: Dafür sieht es mit dem Rest nicht so gut aus. Der schmachtet entweder Schönling Ezio blind hinterher oder arbeitet im Gewerbe der Prostitution…

Ich persönlich hab auch mal fünf Minuten darüber nachgedacht und würde spontan “Portal“ nennen. Also: ein Mädchen als Protagonist, im zarten Teenager-Alter und ohne anzügliches Outfit – das ist ein guter Anfang, würde ich sagen. “Der“ Bösewicht heißt GlaDOS – zwar eine K.I., aber ihrer Synchronstimme nach klar auf weiblich getrimmt. Ihr Charakterverhalten ist hinterhältig, zynisch und auch etwas autoritär. Oder besser gesagt: allmächtig. Das Wichtigste: Genau wie das Mädchen wird GlaDOS zu keinem Zeitpunkt auch nur im kleinsten aller Ansätrze “sexy“ dargestellt – vergleicht das mal mit dem EDI-Körper in “Mass Effect 3“…

Als Gegengewicht kommen im Nachfolger mit Wheatley und Cave Johnson zwei wichtige “Männer“ hinzu. Und schau mal einer an: Beide sind eigentlich sehr schwach und werden schnell ins Lächerliche gezogen. Der eine ist eine kindlich-nerdige Robotereinheit, die zunächst unbeholfen und (entschuldigt den Spoiler) später größenwahnsinnig wird, aber stets wie ein kleines Würstchen rüber kommt. Den anderen hört ihr nur auf alten Tonbandaufnahmen, die Stück für Stück das Scheitern seiner Arbeit und Experimente dokumentieren.

Jung, weiblich und voll bekleidet – nun, fast voll. Höchstens ein Augenschmauß für Fußfettischisten.

Ist es in dem Zusammenhang ein Zufall, dass das erste „Portal“ eines der wenigen Spiele mit einer Projektleiter-in ist? Kim Swift hieß die Gute… und sie hat viel zu wenig Kollegen. Als es noch Sierra-Adventures gab, da sah es irgendwie rosiger aus – siehe Roberta Williams, Christy Marx oder Jane Jensen. Deren Spiele? Hm… also Roberta Williams hat acht „King’s Quest“-Teile auf dem Kerbholz, die durchaus von einem dezent kitschigen Märchenflair leben. In manchen Episoden spielt ihr den typischen Helden, der am Schluss das Königreich rettet oder seine Herkunft ergründet. Doch in anderen übernehmt ihr die Rolle einer Frau – die schön zugeknöpft bleibt und sich auch ansonsten nicht großartig anders verhält wie die heldenhaften Jungs. Williams hat noch an dem Horror-Spiel „Phantasmagoria“ gearbeitet, bei dem ihr ebenfalls eine Frau spielt, deren Mann nach und nach irre wird sowie Leute umbringt. Die Szenen im Spiel sind mit echten Schauspielern gefilmt, geizen nicht mit dämlichen Splatterelementen und irgendwann kommt es gar zu einer Vergewaltigung, gegen die ihr euch nicht wehren könnt. Okay, das war jetzt kein so gutes Beispiel…

Christy Marx hat ein paar historisch angehauchte Spiele geleitet, während Jane Jensen für ihre „Gabriel-Knight“-Trilogie sowie dem noch halbwegs frischen „Gray Matter“ bekannt ist. Nur soviel: Der Frau liegt Horror und Gruseln definitiv mehr als ihrer damaligen Kollegin Williams. Sexistisch waren die Inhalte auch nicht, jedenfalls nicht soweit ich sie gesehen habe.

Überhaupt ist das Adventure-Genre so mit das “unsexistischste“: Es ist recht erstaunlich, wie viele taffe, selbstbewusste und in der Tat “schwer bekleidete“ Protagonistinnen es hier gibt. Das dürfte aber nicht nur am Idealismus der Entwickler liegen, sondern unter anderem weil diese ganz genau wissen, dass erstaunlich viele Frauen Adventures spielen. Achtung, Sarkasmus: Vielleicht lässt sich das ebenso durch diverse Youtube-Statistiken belegen?

Ich halte abschließend mal meine ganz persönliche Meinung fest, die bestimmt nicht frei von gefährlichen Halbwahrheiten ist: Sexismus in Spielen ist vornehmlich Männersache – sei es aufgrund der Zielgruppe oder der Herkunft. Die meisten Spiele werden immer noch von Männern im Sinne für andere Männer gemacht – egal ob “professionell“ oder in Form von Mods. Und zumindest bei letzteren hätten Frauen doch die gleichen Chancen, weil sie hier nicht gegen irgendwelche Vorurteile seitens konservativ denkender Arbeitgeber ankämpfen müssen.

Worin ich mir nicht sicher bin: Liegt das wirklich an einem Ungleichgewicht, das in der Tat doch noch so viele Männer mehr wie Frauen vor dem Computer oder der Konsole sitzen? Oder eher am mangelnden Interesse, sich mit Leib und Seele in die Arbeit eines Mods hinein zu vertiefen, schlicht weil es wichtigere Dinge im Leben gibt? Eigentlich ist allein schon diese Frage sexistisch, weil sie impliziert: Frauen haben weniger Interesse als Männer, was die Entwicklung von Spielen anbelangt. Ist doch ein Klischee… oder?

Wisst ihr, was mir deshalb am allerliebsten wäre? Beweist mir einfach das Gegenteil!

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Über Andy

Andreas “Andy“ Altenheimer wandelt seit 1977 auf dieser Welt, als „Star Wars“ und „Der Stadtneurotiker“ in die Kinos kamen, und fühlt sich wie eine Mischung dieser beiden Filmklassiker... [Weiterlesen]

Veröffentlicht am 30. Juli 2012

2 Kommentare zu “Sexismus in Videospielen: Von gelutschten Lollipops und kämpferischen Sixpacks

  1. Lol, hat Spaß gemacht den Artikel zu lesen.

    Das „schlimme“ an Klischees ist, dass in ihnen allerdings praktisch immer ein Körnchen Wahrheit enthalten ist.

    Was Mods angeht, so habe ich mal in irgend einem Forum mitbekommen, dass eine der aktivsten Modderinnen bei Oblivion eine Frau sein soll. Und was macht die praktisch ausschließlich? Sexy(!) Klamotten. (Hab leider den Namen vergessen).

    Was mich angeht, ich gehöre auch zu den Zockern, die fast immer einen weiblichen Char spielen, schlicht weil ich keinen Bock habe stundenlang einem Kerl auf den Arsch zu starren … ^^

    Auch mag ich gerne die Klischees, sexy Mädels im knappen Rüstungsbikini sind für mich Eyecandy. Realismus? Was ist realistisch daran, wenn ich mit einem Feuerball einen Ork röste? Oder das ein Ring mir +10 Schutz verleiht?

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wenig „Mann“ viele Zocker im Namen der Political Correctness sind.
    Zuviele Weicheier? Dabei stehen Frauen doch gerade auf „männliche“ Typen. Warum sonst schleppen muskelbepackte Machos mit Minihirn aber flottem Mundwerk eine Frau nach der anderen ab, während der Normalo um jedes Date betteln muss und einen Korb nach dem anderen kassiert? ^^

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