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Polyverse #3: Persona 5, Sexismus in Spielen, Gamesweek Berlin

Geschrieben von Andreas
Polyverse #3: Persona 5, Sexismus in Spielen, Gamesweek Berlin

Mit etwas Verspätung haben sich Lara und Andreas für eine neue Ausgabe des Polyverse-Podcasts zusammengesetzt. Die Themen diesmal: das „unendliche“ Persona 5, ein PC-Games-Artikel über die Darstellung von Frauen in japanischen Spielen und abschließend blicken wir auf die Gamesweek in Berlin. Dabei geht es nicht nur um die Gründung eines Ubisoft-Entwicklerstudios in Berlin, sondern auch um den Stand der deutschen Spieleentwicklung.

Timecodes

00:00:35 Persona 5

00:25:50 Sexismus in japanischen Videospielen

00:51:10 Ubisoft gründet neues Studio in Berlin

Links

Knackarsch und Strapse: Artikel auf PC-Games.de

Gamesweek Berlin

Deutscher Computerspielepreis – Eine Branche kauft sich frei: Artikel über den Spieleentwicklungsstandort Deutschland auf Gameswirtschaft.de

Deutschland braucht eine zukunftsorientierte Games-Förderung: Die Sicht der Branche

Ubisoft gründet Entwicklungsstudio in Berlin

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Über Andreas

Andreas Müller wurde 1968 in Mainz geboren. Schon früh faszinierten ihn die visuellen Medien des 20. Jahrhunderts, nichtsahnend, dass er später einen Film wie Seven zu seinem Lieblingsfilm erheben würde....[weiterlesen]

Veröffentlicht am 26. April 2017

3 Kommentare zu “Polyverse #3: Persona 5, Sexismus in Spielen, Gamesweek Berlin

  1. Haha, lustiger Polycast. Besonders eure Diskussion zum PC Games Artikel. Natürlich waren meine Kommentare da Holzhammer, auch wenn sie nicht unbedingt Getrolle waren sondern eben die reine undifferenzierte Gegenposition. Was eben auch an den unpassenden Beispielen im Artikel liegt. Hätte er jetzt Criminal Girls genannt … (diese Art von japanischem Spiel mag ich auch nicht).

    Andererseits, mit virtuellen Spielefrauen kann ich nicht ausgehen, von daher ist mir ihre „Intelligenz“ egal, ich mag einfach sexy dargestellte Frauen als Eycandy. Allerdings ist es richtig, es muss auch zum Kontext passen, eine sexy Aloy in Horizon hätte einfach nicht gepasst und wäre mir dann auch negativ aufgestossen. Und dümmliche Charaktere, egal ob Mann oder Frau, die einfach nur als Witzfigur (sexy oder nicht) dargestellt sind, kann ich auch nicht ab.

    Von daher sind Bayonetta oder auch die alte Lara Craft Beispiele für positive Charaktere meiner Meinung nach, eben attraktiv, selbstbewusst, unabhängig.

    Zu Persona, bin da aktuell noch ziemlich am „Suchten“. Ist schon ein tolles Spiel, wenn auch mit durchaus kleineren Macken hier und da, etwa diversen Längen. Allerdings bin ich auch recht gleichzeitig auf die ziemlich unbekannte The Legend of Heroes – Trails of Cold Steel gestoßen. Ist ja auch eine uralte Serie, die immer in Trilogien aufgeteilt ist. Trails of Cold Steel ist der modernste Teil, optisch erinnert er ziemlich an die Tales of … Serie und spielerisch zunächst einmal an klassische JRPGs mit Rundenkampfsystem. Aber spielerisch enthält es auch sehr viele Persona anleihen (etwa den Schulaltag). Und nach knapp fünf Stunden, die ich zwischendurch von meiner P5 Spielzeit abgeknapst habe um reinzuschauen, gefällt es mir storymäßig und von der Charakterdarstellung sogar besser. Schade, dass die Reihe hier so total unbekannt ist.

    • Ich hatte mir schon gedacht, dass du das warst. So viel Spiritogres laufen da draußen nicht rum.

      Mich stört an der ganzen Diskussion, dass wir Kritiker immer mit dem Argument abgekanzelt werden, dass Sexismus „nur als subjektives Empfinden“ existiert. Das halte ich für ziemlichen Quatsch.

      Weißt du, was mich neben den schlechten Beispielen aber am Artikel am meisten geärgert hat? Dieser latente Rassismus. Aber außer einem Kommentar ging da niemand im Forum darauf ein.

      • Ich habe das ja schon früher hier immer geschrieben und es wird auch immer sehr gekonnt ignoriert und verdreht. Diese Sexismusdebatte geht nun einmal in beide Richtungen und die Kritiker vergessen sehr gerne, dass eben auch Männerbilder für Frauen geschaffen werden, undzwar in der Summe gerade in der Literatur 1000 Mal häufiger, die oft auf leicht andere Art aber im Endeffekt genauso unrealistisch, übertrieben und letztlich sexistisch sind – gegen Männer. Aber das ist ja völlig egal …

        Solange sich Frauen problemlos mit sowas wie 50 Shades of Grey vergnügen dürfen, solange will ich auch sowas wie z.B. Senran Kagura oder Hyperdimension Neptunia haben können, ohne dass ich mich dafür verteidigen muss oder dass das kritisiert wird!

        Ich benutzte das Wort Rassismus dort in den Kommentaren jetzt nicht, prangerte aber auch die Pauschalisierung an.

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