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Keine Lust auf Mass Effect 3

Keine Lust auf Mass Effect 3

“Mass Effect 3″. Großes Kino. Abschluss der epischen Trilogie. Bioware. Bioware. Bioware. Jetzt mit Multiplayer und Koop-Gedöns. Erste 10/10-Wertungen sollen uns verdeutlichen: Das Ding müssen wir kaufen. Spielen. Genießen. Erleben. Und massig DLCs kaufen, mit denen die Entwickler und Electronic Arts noch einmal verdienen wollen. Vermutlich auch werden.

Wir verwöhnten, reizüberfluteten Poly-Rentner sagen NÖ zu “Mass Effect 3″? Was zum Teufel? Das geht ja mal gar nicht. Klar, doch. Und wir erzählen euch auch, wieso wir keine Lust auf den Action-Rollenspiel-Shooter mit SciFi-Geschichte und Anzüglichkeiten haben. Okay, einen Ausreißer gibt es im Team. Aber Sebastian hat ja auch einen Pakt mit den Reaper geschlossen…oder so.

Andreas will nicht…

“Mass Effect” ist in meinen Augen für Leute, die gerne mal behaupten wollen, dass sie ein Rollenspiel beendet haben. Mich lässt dagegen auch der dritte Teil vollkommen kalt, und so ging es mir mit Shepard & Co schon von Anfang an. Dabei kamen für mich als Rollenspiel- und Science-Fiction-Fan doch viele Dinge zusammen: ein tolles Szenario, eine gute Story und taktische Kämpfe. Am Ende hat sich das alles aber als eine Art Rollenspiel light entpuppt. Die Spieldauer war zu kurz, um die Figuren zu entwickeln, und die Geschichte war doch nur so eine übliche Space Opera, die mich mehr an “James Bond in Space” erinnert hat als an Iain Banks. Ich fand es ja schon bescheuert, als ich bei der Charaktergenerierung so im Vorbeigehen erfuhr, dass Shepard Familie und Kameraden verloren hat, aber ich nichts davon gesehen habe. Emotional war das bestimmt nicht, vor allem, weil der Typ dann auch ziemlich lässig durch die ganze Handlung gelaufen ist.

Schon interessant: Bis auf 1-2 Ausnahmen bewirbt Bioware den männlichen Shepard. (Foto: Bioware)
Schon interessant: Bis auf 1-2 Ausnahmen bewirbt Bioware den männlichen Shepard. (Foto: Bioware)

Der zweite Teil hatte mich kurz mit diesem Wiedergeburts-Plot gepackt. Aber auch nur kurz, denn dann durfte viel geballert werden. Das fand ich etwas verlogen, denn warum hat Bioware nicht gleich einen Shooter daraus gemacht? “Borderlands” war in dieser Beziehung überzeugender und ehrlicher. Außerdem musste ich dort nicht umständlich mein Team kommandieren.

So verflog mein Interesse sehr schnell und ich habe mich bis zum Ende geschleppt. Im dritten Teil scheint das alles noch actionlastiger zu sein, natürlich mit Multiplayer. Mehr kann Bioware eigentlich nicht tun, um mich abzuschrecken.

Sebastian kann nicht, weil…

… der “Birth Effect” den “Mass Effect” schlägt!

Ich bin ein glühender “Mass Effect”-Fan, auch wenn ich Andreas zustimmen muss, wenn er die Serie als “Rollenspiel light” geißelt. Aber das stört mich angesichts der perfekten Atmosphäre, der kinoreifen Inszenierung und der packenden Geschichte fast gar nicht. Ich habe nur wenige Tränen angesichts der minimalen Charakterentwicklung und des rudimentären Ausrüstungssystems vom zweiten Teil vergossen, da mich die Handlung und deren Präsentation von Anfang an mitzureißen wusste.  Und auch wenn ich dem Multiplayer-Konzept des dritten Teils eher skeptisch gegenüberstehe, muss ich einfach wissen, wie der Kampf gegen die Reaper und um die Erde zu Ende gebracht wird. Bioware hat mich in Sachen Handlung bislang fast nie enttäuscht (vom ersten “Neverwinter Nights” und “Dragon Age: Origins” mal abgesehen), und damit werden sie doch hoffentlich nicht beim Abschluss der “Mass Effect”-Trilogie anfangen.

Aber – ich kann es eben trotzdem derzeit nicht spielen, da das höchst irdische, aber nicht weniger wunderbare Ereignis der bevorstehenden Geburt meines zweiten Sohnes bevorsteht. Sorry, Commander Shepard, aber da müsst Ihr erst mal ohne mich gegen die böse Alien-Brut ran! Ich stoße später aber ganz sicher noch hinzu.

Andy überlegt…

Da stand ich nun gestern im Media Markt und ortete den freundlich “lächelnden“ Shepard auf der Verpackung von “Mass Effect 3“. 55 Euro kostet die Xbox-360-Version, die ich mir aufgrund meiner Speicherstände auch besorgen werde. Nur gestern nicht – kein Geld? Nun, eher keine Lust. Die Wertungen der amerikanischen Kollegen fallen enorm hoch aus und trotzdem wollte ich lieber solch Sachen wie “Journey“ oder “I Am Alive“ spielen. Also ein “Kein Bock auf noch ‘ne Fortsetzung“-Problem? Auch nicht wirklich…

“Mass Effect 1“ und “Mass Effect 2“ sind sehr gute Spiele – aber in meinen Augen keine überirdischen. Dazu haben mich das Szenariorecycling im ersten Teil sowie die über weite Strecken auf Stillstand stehende Geschichte im zweiten Teil zu sehr gestört. Das Kampfsystem? Ein hübscher Hybrid aus Action sowie Rollenspiel, keine Frage. Doch keine echte Offenbarung, wenn ihr mich fragt.

Wirklich sensationell empfand ich nur die Gesichteranimationen beim Erstling: Die beeindruckten mich schwer aufgrund ihrer Detailtreue. Darüber hinaus frage ich mich ernsthaft, warum ausgerechnet “Mass Effect“ zu den “unumstritten“ beliebtesten Spielen der heutigen Generationen gehört.  Ich meine: Der zweite Teil hat so ziemlich jeden GOTY-2010-Leserpreis gewonnen, den es hätte gewinnen können. Und das, obwohl das Spiel bereits im Januar (!) des betreffenden Jahres erschien. Schon ein kleines Wunder, dass sich die Zocker von heute so “lange“ an ein Game erinnern konnten…

An tollen Monstern und Szenarien wird es sicher nicht mangeln... (Foto: Bioware)
An tollen Monstern und Szenarien wird es sicher nicht mangeln... (Foto: Bioware)

Und dieses ganze Überlob, das ich nicht nachvollziehen kann, schreckt mich irgendwie ab. Zudem mag ich keine Klischees, also darf ich jetzt bloß nicht als Vollblutzocker in den nächsten Videospielladen rennen und mir “Mass Effect 3“ kaufen. Dann  heißt es doch bloß: “Ja, der Andy… war ja klar.“. Nix gibt’s!

Obwohl… seit gestern könnte ich schwach werden. Denn solch rebellische Seiten wie GiantBomb oder 4Players geben dem Titel “vernichtende“ Wertungen, siehe 4 von 5 Sternen oder (alle schlackern mit ihren Ohren) 75 Prozent. Ein umstrittenes Spiel, also? Das macht es für mich nun mehr interessant, als wenn es bei den Höchstwertungen geblieben wäre…

 Sven hat keine Lust, da…

… Teil 1 schon langweilig war. Ehrlich jetzt: Ich konnte mit dem Hype damals überhaupt nichts anfangen. Ich spielte “Mass Effect” an und empfand es als ödes Blabla in einem riesigen Science-Fiction-Universum, das mich gar nicht ansprach. Vor allem wirkte es außerordentlich kühl und kaum emotional auf mich, dazu gesellten sich die ständigen Orientierungsprobleme. Häufiger irrte ich in dem Raumschiff herum, ohne so genau zu wissen, was nun anstand. Vielleicht (vermutlich!) habe ich mich nicht intensiv genug mit meiner weiblichen Frau Shepard beschäftigt? Aber ich hatte auch keine Lust darauf, einer pseudo-anspruchsvollen Handlung zu folgen. Sicher, die Animationen und Kreaturendarstellungen allgemein beeindruckten mich, manch actionreicher Kampf war spannend – aber für mich nicht auf Dauer packend.

Mit Sicherheit Action satt. (Foto: Bioware)
Mit Sicherheit Action satt. (Foto: Bioware)

Irgendwie sprang der Funke nicht über. Folglich interessierte mich “Mass Effect 2″ nicht die Bohne, die Begeisterung der Millionen (waren doch so viele, oder?) Spieler konnte ich in keiner Weise nachvollziehen. Wie könnte mich Bioware jetzt zum Kauf von “Mass Effect 3″ bewegen? Ich habe längst den Anschluss verpasst und würde noch weniger von der Story verstehen. Und das ist für mich der Punkt: “Mass Effect 3″ scheint für mich zu sehr auf seinen Vorgängern aufzubauen, folglich müsste ich mit Teil 1 nochmals beginnen, um vielleicht doch noch den Charme der Reihe zu entdecken? Die Vorstellung, erneut “Mass Effect” vorkramen zu müssen, erzeugt in mir einen leichten Schauer – und das, obwohl ich Rollenspiele und SciFi echt total gerne mag…

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Über Sven

Sven Wernicke ist Gründer von Polygamia.de. Geboren Ende der 1970er Jahre in Halle/Saale (damalige DDR), begann der erste Kontakt mit Computer- und Videospielen kurz nach der Wende....[weiterlesen]

Veröffentlicht am 8. März 2012

27 Kommentare zu “Keine Lust auf Mass Effect 3

  1. DaCrazyGerman schrieb am :

    Hallo ihr´s,

    Ja ich kann die skeptiker und mass effect ablener schon verstehn, aber ihr macht einen fehler, den ihr könnt ein mass effect nicht mit nem bombastischen rollenspiel vergleichen, mass effect ist wie ein hollywod blockbaster, schaut geil aus, macht viell her, und ist auf masse ausgelegt, solange man nicht drüber nachdenkt, klar ich liebe mass effect aber mir ist klar das es fastfood ist gans simpel … das es kein geiler von muttern gemachter braten ist, es ist ein besuch bei mc donalds und so solte man das auch spielen und sehn, nene burger ist geil, macht aber net satt!

    MfG und tot den Monster oktopussy´s

    DaCrazyGerman

  2. Wieso verpasste Chance? Wenn alle Zutaten zu einem Blockbuster vorhanden sind und richtig gut zusammen passen, so dass alle richtig heiß drauf sind, dann stimmt doch alles, oder? Wir gehen doch auch mal gerne ins Kino, um uns einfach nur gut unterhalten zu lassen, auch wenn es vielleicht nicht den größten Anspruch hat. Und genau das Gleiche schafft “Mass Effect”, nur zieht es den “Zuschauer” eben noch mehr in die Geschichte rein, indem es ihn vor echte Entscheidungen stellt und ihn mit durchaus detailliert entwickelten Charakteren und Schicksalen konfrontiert. Somit ist es eigentlich noch etwas mehr als der beliebte Sommer-Blockbuster! Und auch wenn es in der Spielmechanik an der Komplexität mangeln mag, sieht eine “verpasste Chance” meines Erachtens ganz anders aus…

    • DaCrazyGerman schrieb am :

      ja das seh ich auch so, ne verpasste chanse schaut wirklich anders aus, gut man hätte mehr rausholen können grade aus ME3 *leider viell zu kurtz ist :( * aber auch wenn nicht das volle potential des titel entfaltet wurde ist das was wir bekommen haben doch eine bombastische, bildgewaltige geschichte, die gut erzält ist auch wenn leider zum schluss immer noch ein parr fragen offen sind und auch das ende mehr auf wirft ^^ … ich persönlich finds sehr schade wenn nicht verwerflich das die “kürze” des titels daraf schlißen lässt das bioware mit zusatz DLC´s n´stuff mehr geld machen will, aber so ist es eben darum leben wir im kapitalismus ^^

      MfG
      DaCrazyGerman

      • Warum muss es dann ein Rollenspiel sein? Wäre ein “normaler” Shooter nicht passender und ehrlicher? Die Rollenspielaspekte zählen in meinen Augen zu den großen Schwachpunkten der Reihe. Persönlich finde ich den Mix aus RPG und Shooter nicht sehr gelungen.

        Allerdings gebe ich auch zu, dass ich eine immens hohe Erwartungshaltung an den ersten Teil hatte, die das Spiel gar nicht erfüllen konnte. Insofern jammere ich auf hohem Niveau.

    • Altairre schrieb am :

      Da ist mir wohl einer zuvor gekommen. Genau das wollte ich auch schreiben. Natürlich kann es nicht jeden begeistern und ebenso natürlich hat es seine Fehler, die für den einen mehr und für den anderen weniger ins Gewicht fallen. Vielen scheint es zu gefallen, aber das wichtigste ist letztendlich dass es mir gefällt und nachdem ich gestern meinen 4. ME2 Durchgang abgeschlossen und heute schon ein wenig in den 3. Teil reingeschaut habe kann ich sagen: Es gefällt verdammt gut.

      @Sebastian: Ich gehe einfach mal der Annahme, dass du der Lyon Sebastian bist und gratuliere in jedem Falle zum Nachwuchs! Kannst dich ja mal bei Gelegenheit wieder auf DN melden.

      Altairre

      • Hallo Altairre,

        recht hast Du – das bin ich tatsächlich! Und somit hast Du auch gleich meine neue Wirkungsstätte entdeckt…

        Die Glückwünsche sind noch ein wenig früh, weil der Nachwuchs ja noch nicht wirklich da ist! Nur er steht eben so kurz bevor (errechnetes Datum ist der 24. März), dass die Rettung der Erde noch ein bisschen warten muss.. :-))

  3. Altairre schrieb am :

    @Sebastian: Na dann schonmal toi, toi, toi. Schön wieder was von dir zu lesen! Ich schicke dir bei Gelegenheit auf DN mal meine Ersteindrücke zu ME3. Nicht dass du noch eine Entscheidungshilfe bräuchtest, ob du es dir (später) kaufst…

    Altairre

  4. Mass Effect ist tatsächlich eher wie ein Roland Emmerich Film. Spektakulär, aber wenn man anfängt darüber nachzudenken, voller Logiklöcher. Das geht gleich am Anfang vom dritten Teil los. Wenn die Reaper technologisch soviel weiter sind als die Menschen der Zukunft, und hey, wir haben heute schon Atombomben, warum senden die Tausende kleiner “Schiffe” auf die Erde, die wie in “Krieg der Welten” mit ihren Laserstrahlen alles brutzeln. Die wollen die Menschheit ausradieren nicht die Erde versklaven! Also, wenn die so fortschrittlich sind, wieso nicht einfach a la Star Wars einmal mit dem Todesstern drauf schießen und das war’s? Achso, dann hätten wir ja keine Story mehr …

    Nein, Bioware kann tolle spannende Geschichten erzählen. Leider hat man es wohl aber insbesondere in der Hinscht diesmal verkackt, als dass Entscheidungen kaum bis gar keine Auswirkungen haben. Das war bei den anderen Bioware Spielen schon so, wo Entscheidungsfreiheit vorgegaukelt wird und am Ende hat man doch kaum Möglichkeiten. Hier soll es aber ganz besonders krass sein. Nicht umsonst sind die Foren voll davon, dass das Ende Müll ist. Sicher kann sich da durch DLCs noch einiges ändern.

    Auch möchte ich ME nicht unbedingt als RPG ansehen. Es ist ein Taktik- oder Schleichshooter mit RPG Elementen. Leider ist beides eher rudimentär. Aber auch das ist bei Bioware seit Jahren so, egal welches Game, das Kampfsystem ist eher nebensächlich.

    Man spielt die Bioware-Spiele also wirklich nur wegen der Präsentation und Story und wird dabei meiner Ansicht nach hervorragend unterhalten.

    Warum ich ME 3 aber dennoch nicht kaufen werde? Wegen Steam bzw. Origin. Der Onlinepart interessiert mich überhaupt nicht! Es ist für mich ein Singleplayer-Offlinespiel. Und ich kaufe KEINE solchen Spiele, die an einen Account gebunden werden müssen oder online aktiviert werden müssen. Die Spiele sind mein Eigentum! Ich kann damit machen was ich will! Durch diese künstlichen Beschneidungen werden Spiele zur Wegwerfware. Während ich meine 20 Jahre alten SNES Games problemlos einlegen und daddeln kann, wird das mit solchen Spielen in zehn, 20 Jahren wohl kaum mehr möglich sein. Und wenn ich dann einen illegalen Crack benötige um mein EIGENTUM zu benutzen, dann kann ich ja auch gleich zur Raubkopie greifen … (was ich als Sammler nicht will, ich mag schöne Spielepackungen im Regal).

    Außerdem habe ich aufgehört Spiele zu kaufen, bei denen es absehbar ist, dass es DLCs gibt. Solche Titel kaufe ich grundsätzlich nur noch, wenn sie als Game of the Year, Complete, Ultimate Collection oder ähnliches erhältlich sind. In der Regel kommen die nur wenige Wochen oder Monate nach dem letzten DLC. Dafür kriege ich dann für 30 bis 40 Euro ein Spiel, wo andere, nur kurz vorher, vielleicht sogar über 100 Euro für hingeblättert haben. Nicht mit mir! Ich habe genug Spiele liegen, ich kann warten.
    Wenn es keine GotY Edition bei solchen Spielen gibt, dann kaufe ich sie meist überhaupt nicht mehr, denn ich möchte das KOMPLETTE Spiel zocken.

    Ich möchte wirklich gerne Spiele kaufen, nur die Hersteller machen es mir wirklich schwer, für sie Geld ausgeben zu wollen! Normalerweise habe ich bestimmt zehn bis 20 Spiele im Jahr (Vollpreis) gekauft, nach dem Erscheinen von Half Life 2 (welches ich gerne gehabt hätte aber sorry … ) wurden es immer und immer weniger. Und das nicht, weil ich nicht wollte oder konnte! Inzwischen liege ich bei einem bis zwei Vollpreisspielen im Jahr! Der Rest kommt als Budget oder gar von Spielezeitschriften. Aber ich kann nichts daran ändern, den unmündigen Konsumenten scheint es ja egal zu sein, wie die Hersteller mit ihnen umspringen und wie sie gemolken werden.

    • Womit Du aus meiner Sicht absolut recht hast, Spiritogre, ist die Sache mit der “Ultimate”, “Goty” oder sonstwie “Special”-Edition, die letztlich den gesamten Inhalt des Spiels in einem schönen und preislich attraktiven Pack zusammenfasst. Darauf werde ich wohl definitiv auch warten!

      Es ist heutzutage nunmal so, dass die Hersteller versuchen, mittels DLC und Konsorten ihren Gewinn zu maximieren. Da mag der ideell geprägte Spieler noch so darüber lamentieren, aber die Spieleindustrie ist eben keine subversive Rebellenbewegung mehr, die aus Überzeugung und Idealismus verrückte Spielideen produziert. Es handelt sich um eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Medien überhaupt, und da gelten leider nicht unbedingt die Maßstäbe, die noch galten, als ich damals in den 80ern mit den Spielen angefangen habe.

      Wenn sich also DLC wie geschnitten Brot verkaufen, wird es für die Publisher keinen Grund geben, auf sie in Zukunft zu verzichten. Und wenn Steam oder auch Origin weiterhin nicht dazu beitragen, dass Gewinne einbrechen, werden sie auch zukünftig eine Nebenerscheinung der Spiele bleiben. Der Käufer hat’s in der Hand – und der Großteil der Käufer mag leider so “unmündig” sein, dass ihn das alles nicht interessiert! Schade, aber so ist es…

    • DaCrazyGerman schrieb am :

      Spiritogre ich stimme dir da voll zu

      leider sind menschen in masse dumm und machen was ihnen gesagt wird, die wenigsten machen sich gedanken, die leute sehn nur was es gibt und nicht was dahintersteckt, ich bin seit über 20 jahren gamer, hab mit dem c64 angefangen und bin schon anfang der 90´ger auf den PC gekommen, und wenn ich überlege das ich meine lieblingsspiele schon garnicht mehr spielen kann weil sie im aktuellen system einfach nicht laufen denk ich mir *warum hab ich idiot da geld für ausgegeben* … ich hatte vielle jahre nen 2´86´ger rumstehn um tolle titel wie syndicat, die erste DSA titel oder die X-Com reie zu spielen, leider hatt der vor ein paar jahren den arsch zu gemacht und war nicht mehr zu retten :( und nun hab ich keine möglichkeit dise spiele zu spielen, es haben zwar immer mal findige fans versucht die games auch auf aktuellen system laufbar zu machen aber leider gottes nur mit mässigem bis keinem erfolg.

      des weiterern gab es vor kurtzem den supergau für mich als gamer, Swort of the stars 2 kp ob einer dafon gehört hatt, ein spiel auf das ich hingefibert habe, ich hab wirklich die stunden gezält bis es kommt da ich dise art von gamse einfach nur abgöttisch liebe, und dan war es da, und was musste ich festellen, obwohl es als vollpreisspiel im laden stand, war es nichtmal beta fähig .. nein es wurde eine pre-alpha veröffenlticht, nicht spielbar, und das war der tag an dem meine gedult ein ende fand, die medien geselschaften jammern immer wider übe raubkopirer, aber anstad einfach bessere ausgereifetre titel zu presentiren, und vielelciht ein wenig billiger, wird nur mehr und mehr geld in unnützen kopierschutz und manipulation von politik gestekt *auf acta etc. zeig* ja ich gebe es zu, seit dem Swort of the stras debakel gebe ich kein geld mehr für games aus, den ich sehe es nicht ein den beschiss noch weiter hin zu nehmen, ich habe 1000´sende von € und DM in games gesteckt und weitere 1000´sende in hardware im laufe meines lebens, und was habe ich bekommen, frust, wutanfälle, und spiele die ich nicht mehr spielen kann, jede privatperson oder kleinunternhemen die sowas machen werden wegen betruges und schlimmerem verklagt und verknackt, und die dürfen ihre kunden frölig bescheisen und übervorteilen, das stinkt doch zum himmel -.-

      sorry wenns nicht so recht zum tehma passt aber das musst ich mir mal vonner seele schreiben ^^”’

      MfG
      DaCrazyGerman

      • Ich habe auch mit dem C64 angefangen. Und auch ich habe jahrelang immer alte Rechner vorgehalten. Allerdings stehen die jetzt bei meiner Mutter im Keller und die wohnt weit weg und zu Hause habe ich leider keinen Platz (ich würde mir zu gerne ein eigenes “Spielzimmer” einrichten).

        Was alte Spiele wie X-Com unter aktuellen Systemen angeht, dafür gibt es aber ja DOSBox: http://www.dosbox.com/download.php?main=1

        Für die DSA-Nordlandtrilogie gibt es folgende (ältere) Anleitung:
        http://nlt-hilfe.crystals-dsa-foren.de/page.php?23

        Keine Ahnung, ob die allerdings überhaupt noch nötig ist. Einfach mal probieren.

    • Altairre schrieb am :

      Die Reaper wollen nicht nur einfach alles Leben auslöschen, das wird im 3. Teil erklärt. Darum ballern sie auch nicht alles kaputt.

  5. Rick schrieb am :

    Es mag sich vielleicht komisch anhören, aber ich mag Titel wie Dragon Age und Mass Effect allein schon, wegen der gut umgesetzten Steuerung auf der Spielekonsole.
    Es gibt einige gute RPG Titel für Xbox, bei denen der Spielspass allein durch die Steuerung vermiest wird. Wozu hat man 100 unterschiedliche Zaubersprüche und Talente, wenn man doch nur 2 auf Tasten binden und im Kampf unumständlich einsetzen kann.

  6. Altairre schrieb am :

    Nachdem ich den dritten Teil mittlerweile abgeschlossen habe, lasse ich hier einfach mal einige Eindrücke stehen (in denen ich nichts zu Teil 3 spoilern werde, einzig wer Teil 1&2 noch nicht gespielt hat sollte aufhören zu lesen):

    Mass Effect 3 ist ein stellenweise brilliantes Rollenspiel (Genredefinitionen sind doch in dieser Zeit eh völlig kaputt, also bezeichne ich es einfach mal als Rollenspiel), mit einem recht kontroversen Ende, auf das ich, wie oben erwähnt, nicht weiter eingehen werde.

    Es ist für mich schwierig zu sagen, ob ich es als den besten Teil der Serie sehe, hauptsächlich weil es sehr von den Vorgängern lebt. Wer diese nicht gespielt hat wird mit Mass Effect 3 wohl wenig bis gar nichts anfangen können. An dieser Stelle muss ich Bioware nun einfach mal Respekt zollen, in Hinsicht darauf wie die getroffenen in Teil 1 und 2 getroffenen Entscheidungen den Spielverlauf verändern können. Ich hatte nach meinem Durchlauf den Eindruck, dass es an vielen Stellen nicht hätte anders laufen können, als es eben gelaufen ist, obwohl involvierte Charaktere schon längst tot sein könnten. Daraufhin habe ich mich ein wenig über den Spielverlauf von anderen informiert und es scheint eine fast absurde Anzahl an Variablen zu geben, da bei vielen Dinge passiert sind, die ich nie gesehen habe und umgekehrt.

    Dazu muss man allerdings auch sagen, dass das Erlebnis wahrscheinlich das beste ist, wenn die meisten, wenn nicht alle Charaktere von Teil 2 überlebt haben. Sind einem diese Charaktere ans Herz gewachsen, dann wird man seine wahre Freude haben. Ein deutlich verbesserter Punkt ist auch die Interaktion der Charaktere untereinander. Ist man auf der Normandy, wechseln die Crewmitglieder öfter mal ihren Platz, um sich miteinander zu unterhalten oder tun das einfach über das Intercom System. Diese Dialogfetzen kann man völlig ignorieren oder sogar unterbrechen, wenn man aber einfach mal zuhört, dann fällt einem erst auf wie lang manche der Unterhaltungen andauern, wobei niemals eine Unterhaltung wiederholt wird. Einmal habe ich zwei Crewmitgliedern gute fünf Minuten zugehört wie sie sich gegenseitig Witze erzählt haben (es waren echt gute dabei). Einfach nur so.

    Apropos Dialoge: Wer nach den Trailern Angst hatte, dass Mass Effect 3 zu einem reinen Shooter mutiert und dabei die Dialoge völlig vergisst, dem sei gesagt, dass das absolut nicht der Fall ist. Es ist überhaupt kein Problem 1,5 – 2 Stunden am Stück im Spiel zu verbringen ohne einen einzigen Schuss abzufeuern, sondern sich einfach nur zu unterhalten. Dabei sind viele der Dialoge verdammt gut geschrieben und vertont (ich habe nur die englische Sprachausgabe gespielt), es gibt einige Zeilen, die mir noch im Kopf sind und eine exzellente Signatur abgeben würden.

    Im Punkt Atmosphäre ist Mass Effect 3 seinen Vorgängern deutlich überlegen, das bedrückende Gefühl von den Reapern überrannt zu werden ist jederzeit spürbar, überhaupt schwingt in Teil 3 eine weit düstere Stimmung mit als noch in Teil 2. Hinzu kommt das Mass Effect 3 einige der erinnerungswürdigsten Stellen hat, die mir in Spielen untergekommen sind und die mir emotional wirklich nahe gingen. Wer darüber lachen oder es belächeln will, der ist herzlich dazu eingeladen, aber gerade das sind die Momente bei denen der “simpler Action Blockbuster” Vergleich nicht mehr hinhaut. Klar, gibt es auch “Fuck Yeah” und “against all odds” Momente aber genauso oft saß ich nachdenklich vor dem Bildschirm oder war eingefangen von einem traurigen Ereignis. Erwähnung finden sollte an dieser Stelle auch der geniale Soundtrack, der immer passt und bei dem ich die einzelnen Stücke während des Hörens abseits vom Spiel immer sofort zuordnen konnte.

    Zum Gameplay an sich: Hier findet sich eine der wenigen Schwächen von Mass Effect 3, eine die es sich mit Uncharted teilt. Die Shooterpassagen sind zu lang, da gibt es nichts zu entschuldigen. Ich habe mich mehr als einmal geärgert kurz vor Ende eines Schusswechsels gestorben zu sein, nur um zu merken das das gerade eine Seuqenz war und es keinen Checkpoint, wodurch ich die ganze Sequenz nochmal spielen durfte. Selbst wenn man nicht stirbt sind es oft einfach zu viele Gegner, die nur aufgrund von Masse gefährlich werden. Liebe Entwickler: Versucht bitte in Zukunft einzelne Gefechte mit wenig Gegnern taktisch anspruchsvoller zu gestalten und mir nicht immer ein “Oh, ich glaube hier kommt Verstärkung” vor die Füße zu werfen, wann immer ich denke dass jetzt endlich Ruhe ist. Dann ist das Spiel vielleicht nicht mehr 33 Stunden lang, sondern nur noch 26, aber es ist dafür ein besseres Spiel.

    Dabei wurde die Shootermechanik an sich verbessert und es macht echt Spaß mit einer Sniper in den Sehschlitz von einem Schild zu schießen, hinter dem sich ein fieser Fiesling versteckt. Auch hier spielt der Sound eine wichtige Rolle, die Waffen fühlen sich jetzt wuchtiger an und klingen auch so. Das Upgradesystem wurde sowohl für Talente (oder auch Skills genannt), als auch für Waffen verändert. Die Talentbäume haben jetzt Abzweigungen bei denen man eine von zwei Möglichkeiten wählen muss, die eher zum eigenen Spielstil passt – nett, aber nicht so tief wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte. Bei den Waffen gibt es zwei Upgrademöglichkeiten, einmal kann man sich eine verbesserte Version der Waffe kaufen (es gibt Pistole A I, II, II, IV und V), wobei sich mit jeder Stufe Gewicht, Schaden und andere Statistiken verbessern. Warum das im Spiel ist? Ich habe ehrlichgesagt keine Ahnung, denn es macht wenig Sinn. Überhaupt ist das Waffengewicht eine eher unglückliche Neuerung. Je mehr Waffen man mit sich rumträgt und je schwerer die Waffen sind, desto länger werden die Abklingzeiten der Talente. Da die Talente aber ein wichtiger Faktor (auch Spaßfaktor) in Gefechten sind lief mein Soldat während des gesamten Spiels nur mit einer der leichtesten Sniperrifle und einer der leichtesten Assaultrifle herum. Das ist insofern Schade, als das die Waffenvielfalt um ein Vielfaches gestiegen ist und ich viele Waffen ausprobieren wollte, letztendlich aber aufgrund des hohen Gewichts darauf verzichtet habe. Die andere Art der Waffenupgrades muss man finden oder auch kaufen (Sachen wie erweitertes Magazin, verbesserter Gewehrlauf usw.), kann aber nur jeweils zwei für eine Waffe benutzen. Man muss sich also entscheiden, ob man lieber ein größeres Magazin, verringerten Rückstoß, mehr Schaden oder ein Zielfernrohr haben will (um einige zu nennen.

    Die Struktur der Nebenmissionen ähnelt sich relativ stark (aktiviere das, sichere dies, rette die Person usw.), trotzdem fand ich sie aufgrund der zusätzlichen Dialoge ganz nett. In den Hauptmissionen macht man teilweise, man verzeihe mir die Ausdrucksweise, richtig coolen shit. Dinge, die wirklich bedeutend für das Mass Effect Universum sind auch wenn es spielerisch für die meiste Zeit relativ konventionell bleibt. Die Grafik ist on par mit Mass Effect 2 und zeigt einige richtig hübsche Setpieces, mehr muss darüber eigentlich nicht gesagt werden.

    Insgesamt bin ich sehr daran interessiert was und wie Bioware nach dem Ende von Teil 3 weitermach, was noch kommt oder auch nicht kommt. Ich jedenfalls saß während der gesamten Credits nur regungslos da, beeindruckt von dem, was die Jungs und Mädels von Bioware da abgeliefert haben, aber auch ein wenig melancholisch, dass das das Ende der Geschichte von Shepard gewesen sein sollte und hatte gute Lust zu applaudieren.

    Das soll es erstmal gewesen sein, bin ja mal gespannt, ob sich das irgendjemand überhaupt durchliest, ist doch ein wenig länger geworden als gedacht.

    • Altairre, endlich weiß ich, warum ich an “Mass Effect 3″ nicht vorbeikommen werde! Wir lagen ja schon öfters auf einer Wellenlänge, aber was Du über Deine Erfahrungen mit Bioware’s neuestem Werk geschrieben hast, löst bei mir alle richtigen Vorfreude-Punkte aus! Letztendlich geht es bei mir um die Geschichte und wie sie von Bioware in Szene gesetzt wird. Da haben sie aus meiner Sicht beim zweiten Teil eine sehr hohe Messlatte gesetzt, die wohl nur sie selber schlagen konnten – und das haben sie, nach Deiner für mich sehr wichtigen Einschätzung, wohl auch geschafft!

      Ich freu’ mich schon richtig drauf! Und wenn mein jüngster Spross weiterhin so gechillt und unkompliziert bleibt, wird das gar nicht mehr lange dauern, dass ich mich den Reapern stelle. Was allerdings auch sein kann ist, dass ich noch ein Weilchen warte und mir ein Komplettpaket gönne, um die geniale Space-Opera nochmals in einem Ruck zu erleben. Allein für das “persönliche Erleben” wäre es das durchaus wert, finde ich…

      • Altairre schrieb am :

        @Sebastian: Ich würde dir definitiv empfehlen zu warten. Jetzt ist ja auch gerade der Extended Cut DLC angekündigt worden, der, wie ich hoffe einiges klarstellen kann.

        Ich muss wirklich sagen, dass mir das Ende beim ersten Mal ziemlich sauer aufgestoßen ist, auch auf Grund von Logikfehlern. Letztendlich habe ich aber auf das Spiel zurückgeschaut und mir ist aufgefallen wie viele Momente mir in Erinnerung geblieben sind und wie viel Spaß ich insgesamt hatte. Das Ende kann das nicht ungeschehen machen, auch wenn ich nicht ganz zufrieden damit war. Tatsächlich habe ich erst letztens einen Thread durchgeschaut, in dem nach dem besten Mass Effect 3 Moment gefragt war und nach einigem Lesen und erinnern habe ich es nochmal angefangen und werde es in gemächlichem Tempo, bis dann eben besagter EC DLC erscheint, ein zweites Mal durchspielen.

        Ich bin wirklich gespannt, wie du auf das Ende und das Spiel als Ganzes reagierst, aber wenn mich nicht alles täuscht dürfte es dir zu mindest ein wenig gefallen…

        Zudem hoffe ich, dass Bioware noch einige schöne Spiele im Mass Effect Universum machen darf/kann, solange sie genügend Zeit bekommen. Dabei würde ich mir wünschen, dass sie im RPG Genre bleiben ohne zu den MMORPGs abzudriften. Shepards Geschichte wird für mich allerdings immer DAS Mass Effect bleiben.

      • @Altairre:
        Danke nochmals für Deine Einschätzung! Bei nächster Gelegenheit werde ich mir selber ein Bild von der Lage im “Mass Effect”-Universum machen und schauen, ob mir das Ende zusagt oder enttäuscht.

        Ich teile übrigens absolut Deine Meinung, dass Bioware beim Geschichtenerzählen für Single-Player-Spiele bleiben sollte. Eine Wandlung der “Mass Effect”-Spiele in Richtung MMO würde ich auf jeden Fall nicht unterstützen, zumal wohl auch “The Old Republic” bewiesen hat, dass noch so viele tolle Cut-Scenes das stumpfe Spielprinzip nicht aus der Versenkung holen kann. Das hätte das “Mass Effect”-Universum aus meiner Sicht nicht verdient!

  7. The-devil-in-blue-shorts schrieb am :

    WER ES NOCH SPIELEN WILL! LEST KEINE MEMES! Durch dumme Vergleiche mit andern Spiele/Film-Serien wurde ich gespoilert! Damn you, Inet! Damn you, Trolls!!!

  8. Altairre schrieb am :

    @Sebastian: Dann wünsche ich dir auf jeden Fall viel Spaß mit ME3, ich wünschte selbst ich könnte es nochmal zum ersten Mal spielen.

    Zu Star Wars: Tatsächlich ist Old Republic das erste MMO was ich länger gespielt habe. Mittlerweile habe ich meinen Sith Krieger aber schon eine ganze Weile nicht mehr angerührt, er krebst mit Level 43 auf Hoth rum und langweilt sich zu Tode – genau wie ich mich während vieler Quests. Die Präsentation mit Sprachausgabe macht zwar einiges wett und ich fand es interessant wie dunkel einige der Entscheidungen werden konnten, aber diese Teile, diese Sequenzen sind wie Bonbons zwischen Stunden von drögen Hau-tot-Quests verstreut, die mich immer wieder daran erinnern warum ich kein Multiplayer/MMOG Fan bin.

    Hoffentlich bleibt die Mass Effect IP davon verschont, es wäre für mich schwer mit anzusehen.

    • Ja, das ist das Leid mit dem MMO-Prinzip: Da mag die Welt noch so schön gestaltet und die Geschichte drumherum noch so schön erzählt sein, aber der ewig gleiche Spielaufbau weiß zumindest mich kaum mehr zu motivieren und schon gar nicht einzunehmen. Selbst im wirklich wunderschönen Mittelerde von “Herr der Ringe Online” hatte ich nie das Gefühl, so richtig in einer großen Geschichte zu stecken, wie das bei vielen anderen Single-Player-Vertretern der Fall war! Und das würde bei einem “Mass Effect”-MMO wohl nicht anders ausschauen…

  9. Kempfi schrieb am :

    Also ich hab jetzt mit ME2 angefangen und das Spiel begeistert mich sehr. Auch noch nach 55h.

    Ich finde das ist heutzutage selten, leider.
    ich finde ME verdient es eher als ff13 / ff13-2 rpg genannt zu werden.

    “Linear” wird ja oft als Negativargument für RPGs gezogen – das Gegenteil davon (open world) möchte ich mal selbst “faceless” nennen.

    So empfand ich zBsp. Skyrim.
    Ich mag die Charaktere in ME 2, sicherlich am Anfang kann man mit den Begriffen aus dem ME-Universum nicht allzuviel anfangen – aber wenn man gewillt ist, sich damit zumindest rudimentär (z.Bsp. Kodex, geht auch ohen ME1) zu beschäftigen, entsteht eine zumindest für mich sehr stimmige Atmosphäre.

    An der Stelle verstehe ich die “Tester” nicht.
    Denn diese Detailliebe fehlt doch gerade heute.

    Was mich natürlich bereits jetzt sehr an ME3 stört, sind die fehlenden Chars aus Teil 2.

    Gerade habe ich hier Figuren liebgewonnen (Ich finde die deutsche synchro nicht schlecht), werden mir die meisten davon wieder entrissen bzw. zu Kurzauftritten degradiert.

    Aber das ist sicher subjektiv.

    Ich weiss nicht, inwiefern ich diesen “Bericht” ernstnehmen kann, wenn hier teilweise RL Argumetne wie “Sohn/ keine Zeit/ ME1 liegt zu weit zurück” gebracht werden.
    Das klingt für mich sehr befangen, daher steht doch dann schon im Vorfeld fest, in welche Richtung die Beurteilung dann wohl gehen mag…

    Sachen wie die Indoktrinationstheorie usw. konnten bzgl. ME3 doch nur ausgelegt werden, da eine hinreichend komplexe Welt geschaffen wurde.

    Ich muss zustimmen hinsichtlich Multiplayer Features usw…
    Schade um die Ressourcen, da hätte ich mir lieber noch ein paar Story-DLC gewünscht.

    • Hallo,

      Was mir nicht einleuchtet, ist Deine Ansicht, wonach mein “Sohn”-Argument die Wertung an sich schon vorgibt. Du hast schon verstanden, dass ich nichts lieber machen würde, als “Mass Effect 3″ so schnell wie möglich zu spielen, aber es ging eben rein zeitlich nicht.

      Mittlerweile habe ich übrigens beschlossen, mit Teil 1 wieder anzufangen, um das ganze Epos in voller Länge nochmal genießen zu können. Insofern steht mein Urteil zum Teil 3 immer noch aus, aber Du kannst Dir sicher sein, dass ich mich sehr darauf freue und hoffe, dass es meine Erwartungen erfüllt…

      Viel Spaß beim Weiterspielen – und happy new year!

      Sebastian

  10. Warn schrieb am :

    …mir hat schon das Installieren gereicht, welches partout nicht von DVD geschehen wollte, sondern fast zwei Tage Download erforderte… Eine Zumutung, ebenso wie die sinnfreie Online-Pflicht.
    Da braucht es kein hirntotes Finale oder enervierende Zwischensequenzen, um einem das Spiel zu versauen.

  11. Ebsiba schrieb am :

    Ich fand den ersten Teil Genial mann konnte soviel machen das ganze Team individuell ausrüsten. Es gab angaben zu Waffen und soviel details. Gespräche waren immer so das Man zwischen ner netten, neutralen oder unhöflichen Antwort wählen konnte.

    Im zweiten Teil ist soviel rausgeflogen keine genauen angaben zu Waffen nur en haufen Text über den Hersteller. Keine Rüstungen für das Squad. Wenn man die Loyalitätsmissionen gemacht hat konnte man die Farbe der Kleidung von Teamkollegen ändern. Wuhuu -.-
    Gesprächsoptionen waren jetzt nur noch so das man ja oder nein sagen kann die neutrale Antwortmöglichenkeit ist rausgeflogen. Mann muss sich nicht mal mit dem Team unterhalten wenn man alle eingesammelt hat kommt ganz automatisch die anfrage nach der Loaylitätsmission. Am meisten hat genervt das die im Kampf im vergleich zum ersten Teil voll nutzlos waren und in der Zeit in der ich 10 Gegner erledige schaffen die einen und sterben durch den zweiten. Medigel kann man nicht mehr für sich selbst nutzen und mann muss ewig warten bis sich die HP wieder aufläd. Im ersten Teil war das Heilen und das wiederbeleben von Teamkameraden seperat im zweiten Teil zusammengefasst als fähigkeit. Saudumm bin deshalb oft verreckt bei welchem Rollenspiel kann man sich denn bitte nicht selbst heilen?!

    Der dritte Teil war ne Katastrophe, die Geschichte insgesammt ja packend aber inhaltlich war der Dritte Teil nur schlecht. Die Antwortmöglichkeiten waren zb nett sagen das man etwas nicht will was Punkte für die helle Seite gibt oder unfreundlich sagen das man etwas nicht will was böse Seite Punkte gibt. Man hat da nicht wirklich die wahl, es gibt nur eine Antwort und zwei Arten diese rüberzubringen. Also keine wirkliche Option! Im Schnitt kann man zweimal pro Gespräch entscheiden was man sagt je nachdem ob mann helle Seite oder böse Seite Punkte haben will aber auf das Gespräch ansich hatt das keinen besonderen Einfluss. Deshalb ist für mich der erste Teil genial aber ab dem zweiten hat das Spiel nurnoch abgenommen. Den dritten Teil hätte man auch als Shooter rausbringen können und die Gesprächoptionen sind schon seit dem zweiten Teil zum witz verkommen, das hätte man auch gleich rausnehmen können. Da der dritte Teil so unterirdisch ist im vergleich zum genialen ersten Teil geht mir das misserable Ende sonstwo vorbei, wobei das passt eigentlich zum schlechtesten Teil der Reihe!

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