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PlayStation 4: Und was ist jetzt damit?

Geschrieben von Sven
PlayStation 4: Und was ist jetzt damit?

Tusch, Trommelwirbel, Fanfaren – die nächste Konsolen-Generation ist offiziell eingeläutet (die Wii U jetzt mal nicht mitgerechnet. Oder?)! “Völlig überraschend” hat Sony auf einer “spontan” einberufenen Pressekonferenz im Hammerstein Theatre zu New York heute Nacht die neueste PlayStation vorgestellt – die PS Orbis! Hah, ne, schön wär’s! Das neue Ding heißt natürlich PS4, kommt wohl Ende des Jahres zumindest in den USA auf den Markt und sieht aus wie – keine Ahnung, denn bis auf das erweiterte GamePad hat Sony noch nicht verraten, ob das neue Daddelgerät wie eine Waschmaschine, ein Plüschkissen oder ein Tetraeder ausschaut.

Was wir von der PS4 halten? Lassen wir doch mal Fanboy Sebastian, Muffel Andy, Skeptiker Andreas und den anderen Deppen da…wie hieß er noch gleich?…ach, genau…Sven zu Wort kommen.

Sebastians Fanboy-Skepsis

Ich mag Sony, schon seit Jahren! Ja, ich bekenne mich gerne dazu, ein kleiner Sony-Fanboy zu sein. Die PlayStation hat seit der zweiten Generation einen festen Platz vor meinem Fernseher, an den ich keine Xbox lasse, auch wenn das keine objektiven Gründe hat, da ich Microsoft’s Konkurrenzprodukt kaum kenne. Ich habe mir sogar die Vita vorbestellt und bin weiterhin von den Eigenschaften dieser kleinen Powermaschine überzeugt.

So sieht übrigens das Menü der PS4 aus. Erinnert an den PlayStation Store des Vorgängers, hm? (Foto: Sony)
So sieht übrigens das Menü der PS4 aus. Erinnert an den PlayStation Store des Vorgängers, hm? (Foto: Sony)

Aber Sony macht es mir in den letzten Jahren immer schwerer, ein Fan zu bleiben. Schon die PS3, die eine tolle Konsole ist, krankte an einem verpatzten Start mit völlig überzogener Preisvorstellung, an Kinderkrankheiten leidender Hardware und mangelhafter Spielunterstützung. Und dann kam die Vita, und anstatt sich auf eine Zielgruppe zu konzentrieren und diese adäquat zu bedienen, wollte der Konzern die eierlegende Wollmilchsau schaffen und Casual- wie Hardcore-Spieler gleichzeitig ansprechen. Das traurige Resultat verstaubt derzeit in meinem Regal!

Nun also die PS4! Klar, die Maschine hat genügend Power, um derzeit selbst hochgezüchtete PCs ins Schwitzen zu bringen. Aber wenn die „Next Generation“ eingeläutet werden soll, ist es das Mindeste. Denn dieser Generationenwechsel fokussiert sich mittlerweile fast ausschließlich auf die Leistungsfähigkeit der Hardware. Darum sind all die vorgestellten Spezifikationen natürlich vielversprechend, aber alles andere als überraschend. Und dass die in New York vorgestellten Demos sowie Spiele optisch einiges hermachen, ist doch klar, zumal Sony geschickt Technikpäpste wie Quantic Dream oder auch das „Final Fantasy“-Team von SquareEnix in die Zukunftspläne mit einbinden.

Inhaltlich hege ich angesichts des Gezeigten die Hoffnung, dass Sony zumindest dieses Mal für ein überzeugendes Launch-Lineup gesorgt hat. Wenn die eigenen Fehler der Vergangenheit da immer noch nicht als Lektion ausreichen, empfehle ich eine kleinen Seitenblick zum Konkurrent Nintendo, dessen Wii U-Start auch deswegen nicht geglückt ist, weil die gleichzeitig erscheinenden Spiele nicht überzeugen konnten. Da könnte ein Titel wie „Watch Dogs“ schon mal als Wegbereiter des Erfolgs dienen, doch auch nur dann, wenn er gleich von vornherein beweist, was die PS4 wirklich kann. Angesichts der Annahme, dass Ubisoft das Hacker-Spiel genauso für die momentane Generation rausbringen möchte, sind da zumindest Zweifel angebracht.

Doch trotz der guten Zeichen – und des schick modifizierten Gamepads – bleibe ich skeptisch, was uns Sony denn wirklich Ende 2013 auf den Gabentisch legen möchte. Die fehlende Abwärtskompatibilität ist mal wieder ein Schlag ins Gesicht, zumal die angedeutete Abhilfe wie reines Marketingkalkül klingt. Die verstärkte Symbiose mit der Vita ist sicherlich nett, nur hätte das nicht alles schon vor einem Jahr, zusammen mit der PS3, klappen sollen? Und das bisher bekannte Ausmaß der Gaikai-Dienste muten richtig enttäuschend an. Wenn da nicht mehr passiert, könnte die PS4 jeder wie auch gearteten Steambox nahezu kampflos das Feld überlassen.

Ich hatte mir ehrlich gesagt ein bisschen mehr erhofft von Sony’s neuer Power-Konsole. Muss ein Gerät, dessen Erfolg maßgeblich über die Zukunft des gesamten Konzerns entscheiden will, nicht etwas mehr bieten als das ohnehin schon Vermutete? Wir werden sehen, wie es um meinen Fanboy-Status Ende 2013 bestellt ist!

Andreas’ Ersteindruck

Einer nahezu hardwarelose Konsolengeneration gehört die Zukunft. Über kurz oder lang werden einzelne Plattformen online abgerufen werden und ein Spieler braucht keine Konsolen im Regal übereinander zu stapeln.

Der Erfolg der PS4 wird deshalb davon abhängen, ob die angekündigte Streaming-Technik wirklich so funktioniert, wie sie angekündigt wurde. Nach allem, was wir bisher wissen, soll Sonys neue Konsole nämlich vor allem “offen” sein. Cloud-Anbindung, Nutzung anderer Eingabemöglichkeiten über Tablets&Co, keine Gebrauchtspielsperre und das Teilen von Spielerlebnissen. Sony präsentierte weniger eine neue Konsole, als einen neuen Social-Media-Service.

Die Hardware an sich ist langweilig. Protzte die PS3 noch mit einem innovativen Cell-Chip, der offensichtlich Spielentwickler verzweifeln ließ, so setzt Sony diesmal auf herkömmliche Technik. Mal abgesehen von einem speziellen Download-Chip erwartet die Spielern nichts anderes als ein hochgezüchteter PC. Ob das den technikverwöhnten Sony-Jüngern genug ist? Wer weiß.

Letztlich kommt es auf die Spiele an. Und da war das gezeigte Line-up nicht überzeugend. Kein neues “Uncharted”, sondern nur neue “Killzone” und “Infamous”-Ableger? Ernsthaft, Sony? Ihr wollt mit ein paar herkömmlichen Shootern, von denen jeder genug hat, der Konkurrenz den Kampf ansagen? Systemseller sehen anders aus. Es spricht Bände, wenn Ubisoft mit “Watch Dogs” aushelfen muss. Aber hier ist fraglich, ob das Hacker-Abenteuer ein Verkaufshit wird oder nur ein Kritikerliebling. Gleiches gilt übrigens auch für “The Witness”.

Deshalb wirkte die ganze Veranstaltung auf mich wie Aktionismus. Nintendo hat vorgelegt, Microsoft lauert im Hintergrund und Sony wollte schnell noch die Katze aus dem Sack lassen. Es gab nicht mal einen psychologisch wichtigen Blick auf die neue Konsole. Stattdessen viel Blabla und Versprechungen, aber wenig Konkretes. Das ist zu wenig für eine Konsolenhersteller, der am Scheideweg steht.

Svens optimistisch-naive Meinung

Etwas mager. Statt Konsole gab es nur einen Kontrolle (und die neue PS Eye-Kamera) zu sehen. (Foto: Sony)
Etwas mager. Statt Konsole gab es nur einen Kontrolle (und die neue PS Eye-Kamera) zu sehen. (Foto: Sony)

Ich habe mich zwar während der Präsentation hier und da über die Art der “Enthüllung” amüsiert und fand sie mit ihren zwei Stunden viel zu lang, nach einem “Nacht drüber schlafen” muss ich sagen: Ich schätze, Sony hat sich weit mehr Gedanken über die PS4 gemacht, als es die Nörgler bei Twitter, Facebook und Co. glauben wollen. Gaikai wurde vor einem 3/4 Jahr gekauft, die Einbindung in die neue Konsole wirkt bedacht und keineswegs wie ein Schnellschuss. Genauso wirken die Elemente, darunter das “Sharing” von Screenshots, Videos, Informationen einfach trendy. Die jungen Leute stehen doch auf “Let’s Play”-Videos, wollen selbst aktiv werden und mit ihren Kumpels interagieren. Das muss mich nicht begeistern, ist aber keineswegs eine schlechte Idee. Auch sehe ich die an sich reguläre PC-Hardware als Vorteil an: Portierungen bzw. die Entwicklungen allgemein sollten kostengünstiger werden – das dürfte Studios in jedem Fall entgegen kommen. Vielleicht profitiert davon letztlich sogar die Windows-Plattform. Okay, das könnte Sony vielleicht nicht so gefallen.

Klar es gibt schon jetzt Ärgernisse: Aufgrund der veränderten Hardware-Architektur ist es schwierig bis unmöglich, eine Abwärtskompatibilität herzustellen – das ist doof und sorgt dafür, dass gekaufte PSN-Games und Spielstände nicht einfach übertragen werden können (wobei eine Nutzung via Cloud ja schon ginge). Dass Sony so viele offene Fragen nicht beantworten kann und will, macht außerdem skeptisch. Wie sehr benötige ich überhaupt eine Internetverbindung – und welche Bandbreite ist nötig? Was genau für eine 8-Kern-AMD-CPU steckt in der Kiste? Was wird die PS4 in Europa kosten? Erscheint sie überhaupt dieses Jahr in hiesigen Gefilden? Nur mal ehrlich: Sie wird wohl erst im November 2013 in den USA in den Handel kommen. Bis dahin erwarten uns noch die E3, die Tokyo Game Show, die gamescom (die für Sony nie unwichtig war!). Es bleibt noch viel Zeit, das Konzept zu optimieren.

Irgendwie bin ich naiv-optimistisch, dass es Sony gebacken bekommt, ein stimmiges System zu erschaffen, das Millionen Spieler unterhält. Die kritischen Äußerungen kommen eh in erster Linie von den Early Adopters, den Freaks, Hardcore-Gamern und Profis. Der normale Konsument, der anonyme Massenmarkt – der empfindet das bisher Angekündigte vermutlich sehr viel positiver. Ich warte ab und hoffe das Beste. Gekauft wird sie doch eh….

Andys Polemik

Andy interessiert sich nur für Spiele. Vielleicht wird ja das PS4-Game von Quantic Dream etwas? Voll viele Emotionen dank Polygone. (Foto: Sony)
Andy interessiert sich nur für Spiele. Vielleicht wird ja das PS4-Game von Quantic Dream etwas? Voll viele Emotionen dank Polygone. (Foto: Sony)

Schon gehört? Sony hat die PlayStation 4 angekündigt – jetzt ganz offiziell und für “Holiday 2013“. Preis? Genaues Datum? Aussehen? Details, Details, die doch niemanden interessieren. Dafür hauen wir lieber schicke Bilder von “Killzone 3942“ heraus oder kündigen ein neues… äh…. altes “Diablo 3“ an – das übrigens auch für PlayStation 3 erscheint. Super.

Ehrlich gesagt: Mich interessiert das nicht die Bohne. Eine Konsole ist für mich schon immer rein Mittel zum Zweck gewesen, nämlich für gute Spiele. Erschwerend kommt nun hinzu, dass ich auch nach über sieben Jahren weder von Xbox 360 noch PlayStation 3 satt bin – die Grafik sieht immer noch stattlich genug aus, bei einer stabilen Performance. Das war früher anders, ich erinnere an grandiose Titel wie “Vagrant Story“ oder “Shadow of the Colossus“, bei denen die Technik sichtlich an ihre Grenzen stieß. Und diese haben wir diesmal (noch?) nicht erreicht. Ein weiterer Quantensprung wird meiner Meinung nach nicht stattfinden, jedenfalls nicht so wie ich das von C64 zu Amiga, von Super Nintendo zu PlayStation oder von Xbox zu Xbox 360 gewohnt war.

Zudem: Wer soll das alles bezahlen? Spiele sind bereits seit Jahren in der Entwicklung dermaßen teuer, dass solch Großkonzerne wie Electronic Arts immer mehr auf Free2Play mit wirklich abenteuerlichen Geschäftsmodellen vertrauen. Dass sich dies nicht auf iOS-Kram beschränkt, zeigt “Dead Space 3“: Dort gibt es bessere Waffen für echtes Geld. Glaubt hier ernsthaft jemand, dass bei einer neuen Konsole, deren Spieleentwicklungskosten NOCH höher sein dürften, diese Firmen plötzlich wieder einen anderen Weg einschlagen?

Klar, jetzt wird jeder sagen: Darum geht es doch gar nicht! Hauptsache es gibt Gaikai und Gaga! Spiele müssen von der Konsole auf Vita gestreamt werden, schließlich macht’s Nintendo mit Wii U nicht viel anders. Wichtig ist der hohe Hauptspeicher, ohne den sind Spiele doch automatisch scheiße! Und vergesst bloß nicht den Share-Button, der ein “Let’s-Play“-Live für jedermann ermöglicht!!

Ne, ne… ich fang erst an zu jubeln, wenn ich die ersten tollen Spiele gespielt habe. Ein “The Witness“ wäre schon ein Kaufgrund, nur frag ich mich da auch ernsthaft, wieso ich dafür eine brandneue Hardware benötige. Ansonsten könnte mich Sony nur mit einem Überraschungs-Holodeck zur frühzeitigen Begeisterung nötigen. Und bevor mir einer PlayStation-Gebashe vorwirft: Das Gleiche gilt freilich auch für Microsoft, Nintendo, Apple, Valve und wer auch immer was uns in den nächsten Monaten, Jahren, Jahrzehnten aus dem Hut zaubern möchte.

Alle technischen Details und Besonderheiten der PlayStation 4 gibt’s in einem Beitrag auf GamingGadgets.de.

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Über Sven

Sven Wernicke ist Gründer von Polygamia.de. Geboren Ende der 1970er Jahre in Halle/Saale (damalige DDR), begann der erste Kontakt mit Computer- und Videospielen kurz nach der Wende....[weiterlesen]

Veröffentlicht am 21. Februar 2013

50 Kommentare zu “PlayStation 4: Und was ist jetzt damit?

  1. Ich persönlich verstehe ja nicht den Sinn.

    Die PS3 ist doch gerade auf Ihrem Zenit und jetzt macht man alles kaputt. Gerade momentan kommen viele Künstlerisch angehauchte Spiele raus, die nicht so sehr auf Realismus setzen. Toll. Gerade jetzt haben es die Entwickler verstanden, auch das letzte aus der Konsole herauszukitzeln.

    Und nun? VITA … ach uns doch egal. Hier ist der neue PC ähm PS4.

    Streaming auf die Vita? RemotePlay geht doch schon seit der PSP mi der PS3. Nur halt nicht für alle Spiele. Warum nicht? Ka. Weil Sony nicht will! Hacker haben es doch bewiesen, dass nur in irgendeiner Config datei ein String geändert werden muss. PS1 Spiele funktionieren doch auch und es kann mir keiner erzählen, dass das komprimieren eines hochskalierten PS1 Bildes mehr Zeit kostet als das einer PS3.

    Ach egal. Ich bin schon wieder viel zu tief drinn.

    Was will Sony mit der PS4?
    Ich mein, Sie hat nichts besonderes. Social? Öhm laaaangweilig. Videos aufnehmen und sharen. Nunja…machen wir doch schon seit Jahren mit dem PC. Spiele-Streaming? Zum probieren okay, fürs richtige spielen viel zu viel Lagg.

    Tjo und dann? Ein neuer Controller. Wahnsinn … :-(

    Das man die ganzen DualShock3 Controller nicht weiter verwenden kann ist auch zum kotzen! Die Move Controller sollen ja noch funktionieren. Aha. Wieso genau die und die DS3 nicht? Na Sony => Geldgier!

    Ach und Rückwärtskompatibilität ade. Schon mit der PS3 haben Sie PS2 Spiele nur per Download verfügbar gemacht. Wenn mal meine PS2 oder PS3 defekt ist, dann wars das mit den Spielen. Nochmal kaufen im PSN? Ne danke!

    Hab ich schon mal durchgemacht. Für PSP Spiele im PSN gekauft, die VITA kompatibel sind…die ich aber nicht runterladen kann. Support meint…ich muss Sie für VITA neu kaufen. Wahnsinn. Danke!

    Es reicht einfach. Auf meinem PC…der jaaa 1000Euro mehr kostet, kann ich noch ALLE Spiele spielen, die ich jemals gekauft habe!! ALLE!

    … solange es steam gibt. Danach sind es nur noch 50%.

    Kulturgut Spiele?

    Ha das ich nicht Lache!

    Nur mal ne Frage:
    Wie will man ein Spiel mit DRM als Kulturgut bewahren?

    Packung ansehn und sich Fragen, wie es sich wohl spielte als die Server noch verfügbar waren?

    In diesem Sinne … し (shi)

    • Alles gute Punkte, die ich auch garnicht großartig kommentieren möchte.

      Nur eine Sache: Auch die PS2 und andere Konsolen wurden dann ausgemustert, als sie eigentlich auf ihrem Zenit waren. Jedes Konsolenzyklus hat mit den wohl besten Spielen für das jeweilige System geendet. Das ist nicht neu und auch nicht überraschend, denn nach all den Jahren kennen sich die Entwickler einfach am besten mit den jeweiligen Systemen aus und können sie bis zum letzten ausreizen (war bei Heimcomputern auch nicht anders).

      Die einzige Ausnahme hier ist, dass dieses Ausmustern sowohl bei der PS3 als auch insbesondere bei der XBox so lange gedauert hat. Und das deutet darauf hin, dass in Sachen Technologie die Fortschritte nicht bahnbrechend ausfallen können, was das bisher Bekanntgewordene über die PS4 bestätigt.

  2. Hallo Sebastian,

    da stimme ich Dir zu.

    Ich dachte wirklich Sie stellen irgendwas bahnbrechendes vor. Irgendwas in der Art der Goole Brille als smitransparenten HeadUp Display oder so.

    Nun ja man wird sehen :).

    cheers

  3. “könnte die PS4 jeder wie auch gearteten Steambox nahezu kampflos das Feld überlassen”
    Wie das denn? Wenn die entsprechende Steambox auch nur annähernd die Leistung der PS4 hat, dann wird sie so um die 800 bis 1000 Euro kosten.
    Eine kleinere Steambox, die es sicher auch geben wird, wird leistungstechnisch arg hinterher hinken.
    Dazu kommt, wer kauft eine 1000 Euro Konsole, auf der man nur 50 bis dahin dann insgesamt vielleicht 100 Titel, die meisten Indy, der Rest uralte Vollpreisspiele, zocken kann?

    Klar, mich hat die Präsentation der PS4 auch ein wenig enttäuscht. Ich hatte gehofft, die Konsole sehen zu können. Auch die gezeigten Spiele interessieren mich nun irgendwie so gar nicht – mit Ausnahme von Watch Dogs, aber das ist Multiplattform. Technisch hingegen hat sie mich ein wenig überrascht, ich hatte erwartet, dass sie schwächer auf der Brust ist. Aber 8GB DDR5 RAM mit superschneller Speicheranbindung, die etwa 5-Mal so hoch ist wie auf den schnellsten PCs, das ist eine Ansage!
    Damit können riesige Texturen in Null Komma Nichts (im Hintergrund) gestreamt werden.

    Allerdings ist auch klar, ich werde mir die PS4 mit Sicherheit auch wieder kaufen, jedoch erst dann, wenn sie ca. mindestens ein Jahr auf dem Markt ist, es ein schönes Bundle gibt, und vielleicht sogar die ersten Budgettitel, die mich interessieren. Und ich bin sicher, Sony wird wieder einige Exklusiv-Kracher auffahren, die ich so nirgendwo anders bekomme.

    • Mir ist das bisher Gezeigte zur Steambox noch weit zu schwammig, um annehmen zu koennen, dass sich Valve hier die Bloesse geben koennte. Das hatte ich an anderer Stelle schon mal gesagt, und das betone ich gerne auch nochmal! Ich kann mir nicht vorstellen, dass Newell & Co. ein Geraet anbieten werden, was in irgendeiner Form noch unattraktiver auf die Spielergemeinde wirken wird wie so manch andere angekuendigte Maschine. Da sehe ich eher die Ouya letztendlich gefaehrdet!

      Was ich mit der zitierten Auesserung vor allem andeuten wollte, war meine Verwunderung darueber, dass Sony’s Aufkauf von Gaikai aus der Praesentation fuer mich kaum an Bedeutung hatte. Alles was in diesem Zusammenhang angekuendigt wurde, war doch ein alter Hut, oder?

      Und natuerlich ist die Technik gut, wie ich ja auch erwaehnt habe. Die wird sicherlich dem PC bei Erscheinen auch den Rang ablaufen koennen, aber eben nur eine Weile – auch das ist ja nichts Neues! Und nochmal – ganz ehrlich: Alles andere als eine echte Power-Maschine waere fuer Sony schon von vornherein ein Offenbarungseid gewesen, deswegen ist das fuer mich zwar schoen, was sie da angekuendigt haben, aber auf keinen Fall ueberraschend…

      • Die bekannten Fakten zur Steambox sind: Jeder(!) darf eine entwickeln und kann auf seinen PC das Wort Steambox kleben. Als Betriebssystem soll Linux herhalten. Problem, für Linux gibt es nur 50 Spiele, alles alter Kram oder Indy – da hat selbst Ouya mehr Auswahl. Da die “Steambox” ein PC ist, wird der Preis auch vergleichbar sein. Es gibt kein einheitliches Gerät wo die Hersteller – nicht einer sondern viele – so viel Rabatt erwarten können. D.h. ein Spiele-Komplett PC mit guter ausstattung kann da sicher um die 1000 Euro kosten. Teilweise sicher noch mehr. Es wird vielleicht auch Steamboxen für 500 Euro geben, nur die sind halt fernab der Leistung eines Mittelklasse Gaming PCs – und entsprechend auch fernab der Leistung einer PS4.

        Newell macht zwei große Fehler meiner Ansicht nach. Er sieht sich in Konkurrenz zu Microsoft und Apple obwohl er gar kein eigenes Betriebssystem hat. Und er verwendet keine feste Hardware und das nicht einmal selbst, wo meinetwegen einmal im Jahr eine modernisierte Version raus kommt, sondern verschenkt Lizenzen an jeden PC Bastler der damit werben will. Damit kann man meiner Ansicht nach nur auf die Schnauze fallen! Wer kauft eine “Konsole” für 1000 Euro, oder gar nur 500 Euro, auf der 50 alte Spiele laufen? Niemand der bei Verstand ist (also eine Handvoll Extrem-Fanboys mal außen vor). Was ist mit den ganzen Social Features, Videoverleih etc. die scheinbar auf Sony und Microsoft Konsole so wichtig sind (vornehmlich USA)? Wie werden Facebook, Netflix und Co in den Big Picture Mode von Steam eingebaut?

        Viele die sich jetzt auf die Steambox freuen haben noch gar nicht realisiert, dass ihre Steam Spiele eben nicht auf der Steambox laufen werden. Da wird es für einige ein böses Erwachen geben.
        Das wirklich einzige, was die Steambox erreichen kann ist, dass mehr Leute sich einen HTPC mit spieletauglicher Grafikkarte unter den TV stellen und auf eine extra Konsole verzichten.

        Was die PS4 anging, das schrieb ich ja schon. Ich habe fast noch weniger erwartet, zwar eine Power-Maschine aber wurde dennoch ein wenig positiv überrascht (8GB DDR5). Konsolen waren eigentlich seit der N64 / PS1 Äre nie führend was Technologie anging, sondern hingen High End PCs immer schon bei Start ein wenig hinterher. Allerdings konnten sie das immer durch einige extrem tolle Exklusivspiele wett machen. Genau deswegen spiele ich Konsole, um darauf die Titel zu zocken, die ich nicht für PC bekomme.

        Übrigens, wäre der Verzicht von Datenträgern durchaus gleichzusetzen mit dem Ende der Konsolen wie wir sie kennen. Denn dann kann man wirklich gleich die Steambox nehmen. Aber Gerade bei Konsolenspielen ist es toll, sie auf Disk zu haben. Das kommt irgendwie wertiger.

  4. @Spiritogre:
    Mit diesen Fakten, die bislang vorgestellt wurden, wuerde ich Deiner Argumentation auch voll und ganz folgen. Was ich allerdings schlichtweg nicht glaube, ist das hier:

    “Viele die sich jetzt auf die Steambox freuen haben noch gar nicht realisiert, dass ihre Steam Spiele eben nicht auf der Steambox laufen werden. Da wird es für einige ein böses Erwachen geben.”

    In diseem Punkt kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass Valve die Katze schon vollends aus dem Sack gelassen hat. Das macht doch ueberhaupt kein Sinn, dass die eine Hardware rauslassen, auf dem ihr Kernstueck nicht vollends verfuegbar. Man kann ja Valve viel vorwerfen, aber doch nicht totale Naivitaet! Bislang hatte das alles nicht nur Hand und Fuss, sondern meist einen ueberaus revolutionaeren Charakter, was die Maedels und Jungs da auf den Markt geschmissen haben. Eine Reduktion der Steambox auf ausschliesslich Linux-Titel halte ich daher fuer kaum realistisch, denn sonst – und da stimme ich Dir vollends zu – waeren Valve’s Hardwareambitionen von vornherein eine Totgeburt.

    • Gabe Newell wettert doch gegen Windows wo er nur kann. Deswegen sollen die Steamboxen ja auch Linux als System nehmen. Sicher, der Kunde kann sich selbst Windows dazu kaufen und installieren – nur dann ist der Sinn einer Konsole irgendwie völlig dahin. Man will das Ding ja anstöpseln, einschalten und dann soll das direkt in Steam Big Picture Modus booten und mit Joypad steuern. Alles andere ist witzlos.
      Das Problem, wie will man jetzt die 2000 Windows Steam Spiele auf Linux kriegen? Es geht schlicht nicht!

      Glaubst du Valve lizensiert sich Cedega oder holt sich Wine und programmiert dann für ALLE bei ihnen angebotenen Titel irgendwelche Konfigurationsscripte, damit die möglichst gut laufen? Was ist mit DX 10 und 11 Titeln?

      Sogar mit der Anpassung an Joypadsteuerung kann es bei etlichen Titeln zu irren Problemen kommen. Niemand hockt sich mit Maus und Tastatur auf dem Schoß zwei Meter vor den Fernseher um Dota 2 zu zocken.

      Ich denke die Spieler werden schon meutern, wenn mit einmal die Grafik schlechter ist als vorher oder der Multiplayer nicht funktioniert oder sonstwas. Das kann Steam sich einfach nicht erlauben!

      Außerdem forciert man ja Steam für Linux. Nur eben mit verhaltenem Erfolg. Klar, die Linux-Fans jubeln bei jedem neuen Game, dass dann auch für sie dort angeboten wird. Aber es sind halt keine Kracher dabei. Das derzeitige Top Spiel da ist Half Life 1 – das ist ein Witz!

      Ich sehe wirklich nicht, wie Valve diese Probleme lösen will? Da müssten sie schon wirklich sehr tief in die Wundertüte greifen, damit das so klappt, wie propagiert und wie die Fans sich das vorstellen.

      • Hast Du mal daran gedacht, das Du das nicht wie einen PC sehen musst, sondern wie eine Konsole. Zb. … eine PS4?

        Für die müssen auch alle Spiele neu geschrieben werden. Ergo bietet Valve gleich zusammen mit Sony und MS den Entwicklern einen Development Kit an, mit dem Sie dann Ihre NextGen Spiele gleich noch für die SteamBox portieren können.

        Ob da nun Linux drinn steckt oder was anderes ist doch total egal.

        Wenn Sie das so regeln, dann ist es auch total egal, ob Sie den Leuten noch die alten PC-Spiele anbieten. Die gibts ja schließlich auf der PS4 oder XBox720 auch nicht. Die fangen alle neu an!

    • Zunächst, die Steambox IST ein PC und keine Konsole. Die Steambox hat KEIN eigenes OS sondern läuft mit einem Standard-Linux und man kann auch Windows drauf installieren. Und, der größte Fehler in deiner Annahme: Die Steambox ist nicht eine sondern viele Geräte, mit vieler verschiedener Hardware – Was für ein spezielles “Steam Development Kit” sollte das also sein, was Valve irgendwem geben könnte?

      Bisher hat kaum ein Entwickler, trotz geringer Kosten, seine Titel für Linux portiert. Welchen Anreiz schafft die Steambox dies mit einmal zu ändern? Die Hoffnung, dass 50 Millionen Leute eine Steambox kaufen und die Hersteller auch für Linux mit einmal einen Toptitel bis zu 1 Millionen Mal verkaufen können? Die Vorstellung mag der feuchte Wunschtraum von Gabe Newell sein. Dabei sollte jedem Realist klar sein, dass selbst 5 Millionen verkaufte Boxen ein irrer Erfolg wären!

      Die Rechnung geht außerdem schon deswegen nicht auf, weil die Hersteller wissen, dass diese Linux-Verkäufe bei den anderen Verkäufen dann wegfallen würden. Denn die Käufer der Steambox sind PC Zocker, die entweder am PC zocken oder gerne auf Konsole wechseln würden, also irgend ein System haben oder kaufen werden mit dem sie “ihre” Spiele zocken können.

      Konkurrenz belebt das Geschäft – aber zu viele Köche verderben den Brei!

      Wir haben mehr verschiedene Spiel-Systeme als je zuvor! XBox, Playstation, Wii und WiiU, Nintendo und Sony Handhelds, Windows-PCs, iOS und Android Smartphones und Tablets und sogar Mac OS kommt ein wenig. Der Markt zerfasert und die Stückzahlen einzelner Titel gehen zurück (von Ausnahmen wie Call of Duty mal abgesehen) während die Spieleentwicklung immer teurer wird, entstehen zusätzliche Kosten, weil auf immer mehr Plattformen portiert und entwickelt werden muss, alleine bei den Großen sind es Windows PC, Playstation, XBox und WiiU. Und dann soll da noch eine Steambox dazukommen, welche Kosten verursacht aber den Absatz der Titel nicht erhöht?

      Macht keinen Sinn für die Entwickler.

      Wenn es Sinn gemacht hätte, dann hätten sie schon vor Jahren angefangen ihre Titel für Linux zu portieren. Stattdessen fangen sie eher langsam an für Mac OS zu portieren! Linux ist scheinbar, trotz allem Getöse den die Fans im Internet verursachen, schlicht zu unbeliebt bei den Konsumenten und Spielern, dass sogar lieber für ein “seriöses” und “reiche ältere Leute” System, wo oftmals nicht mal eine spieletaugliche Grafikkarte im Rechner steckt, portiert wird, als für das “Jedermann”-System Linux.

      Denn es ist eine einfache Rechnung, derjenige, der am PC zocken will, der hat eh (zusätzlich) Windows. Win-Win für Games-Publisher und Microsoft. Gleiche Rechnung bei der Steambox. Potenzielle Steambox-Nutzer haben eh einen Zocker-PC oder eine Konsole oder gleich beides. Warum also Unkosten in kauf nehmen, um letztlich die gleiche Anzahl Spiele zu verkaufen?
      Interessant ist die Erschließung neuer Märkte, das hat Nintendo mit Wii und 3DS (ganz junge Zocker und Gelegenheitsspieler) das haben XBox und Playstation sowie Windows PC (Hardcore Zocker + ein paar Gelegenheitsspieler) und das haben Tablets und Smartphones (Casual-Zocker). Die Steambox hingegen wildert in einem bestehenden Segment, in dem die Luft eh schon dünn ist aufgrund der Menge verschiedener Systeme.

      • Noch ein Nachtrag.

        Der Unterschied ist eben, XBox und Playstation bieten eine explizite Hardware, die sich leicht vom Standard-PC unterscheidet. Als OS kommen darauf aber auch nur angepasste Versionen von Windows bzw. Linux zum Einsatz, die speziell an diese Hardware angepasst wurden und auch eine eigene GUI bieten.

        Den einzigen wirklich Fehler, den die Steambox hat, sonst könnte sie sich locker ihre Nische sichern, nämlich die der PC Zocker, die ihre Titel gerne am TV spielen würden und das Gerät gleich noch als potenten Medien-Center nutzen können, ist, das sie auf Linux setzt. Wenn ein Windows vorinstalliert wäre, dass dann meinetwegen gleich in den Big Picture Mode von Steam bootet oder diesen zumindest als Kachel App gleich im Win 8 Startschirm anbietet, dann wäre die Situation eine völlig andere! Aber Valve will die Lizenzgebühren sparen. Und genau deswegen wird die Sache nach hinten losgehen. Denn viele, die sich so einen HTPC kaufen, die werden sich sowieso Windows drauf machen. Und diese Leute haben jedoch auch keinen Grund eine explizite Steambox zu kaufen, die können sich ihre Steambox auch gleich selbst zusammenstellen.

        Denn der Preis der Steambox wird dem eines Spiele-PCs 1:1 betreffen, wenn nicht wegen dem Logo sogar ein wenig teurer sein. Und niemand kauft einen 1000 Euro PC, nur damit der ausschließlich zum Spielen unter dem TV versauern kann – es soll ja nicht mal ein optisches Laufwerk drin sein (hey, es gibt noch Leute, die DVDs und Blu-rays schauen), sodass das Teil auch als Mediencenter nur eingeschränkt taugt. Und eine 500 Euro Box wäre zu leistungsschwach um Hardcore-Zocker, die den Spiele PC gewohnt sind, zufrieden zu stellen.

      • Zunächste einmal gibt es noch gar keine Steambox ;-). Ob Konsole oder nicht is eh egal … Computer sind sie alle.

        Der Unterschied zwischen PC (offen) und ‘Konsolen’ (geschlossen) ist doch der Vertriebsweg. Wer Spiele für XBox, Nintendo, Sony und Steam rausbringen will, muss mit dem dem Platformanbieter reden.

        Nicht so bei Windows (ausgenommen Win8-Metro) oder Linux. Hier kann jeder ein Programm online stellen und verkaufen. Der Nutzer kann es laden und installieren. Der Unterschied ist nämlich, dass die Programme digital signiert sein müssen, ansonsten werden Sie vom System geblockt.

        Stell Dir jetzt mal vor Steam macht das genau so mit seiner Steambox. Scheissegal wer die Hardware herstellt (hauptsache die finden nen kleinsten gemeinsamen Nenner). Da kommt SteamOS rauf (jaja Linuxkernel) und Du kannst nur die Steam Spiele ausführen.

        Was bitte ist der Unterschied zu ner Playstation oder ner Xbox?

        Klar der Gabe redet von, Da kann jeder Windows raufmachen und dann seine Steam Windows Spiele spielen. Aber wieso sollte man?

        Du sagst ja selbst, die SteamBox interessiert nur PCler.

        Aber warum sollten die ne Steambox kaufen, wenn Die schon nen besseren PC haben!?!

        Ergo kaufen das die selben Leutchen die auch ne Playstation oder XBox kaufen und mal ne Alternative wollen. Wenn jetzt Ende 2013 die drei rauskommen … dann sind die alle neu und man kann zwischen Ihnen wählen. Wo soll denn der Vorteil der PS4 oder XBox gegenüber der Steambox sein? Für die Steambox gibt es wenigstens schon jetzt ~40 Spiele geben ;-). Für die anderen gibts noch garnix.

        Die Steambox wäre nur wieder ein anderer Vertriebskanal mit Kundenbindung.

        Im Grunde denken wir beide doch das selbe, dass die Steambox keinen Sinn macht, nur wenn Sie es zu einem geschlossenen System machen (und das ist Steam, bloss ohne Hardware), dann kann das schon ein Konkurrent werden. Schon alleine deswegen, weil Indie-Entwickler sehr gut von Valve behandelt werden!!

      • Die Steambox ist aber kein geschlossenes System. Es ist ein PC mit verschiedener Hardware mit einem normalen Linux als Betriebssystem, auf dem auch alle Linux Anwendungen laufen. Darauf installiert ist Steam for Linux, dass, so nehme ich an, als Autostart im Big Picture Modus startet, sobald das System hochfährt. Schließt man das, hat man einen normalen Linux-Desktop.

        Warum, noch einmal meine Frage, sollte irgendwer sein Spiel mit einmal für Linux portieren, wenn er es bisher auch nicht gemacht hat? Nur weil es Steam jetzt auch für Linux gibt? Nur weil irgendwer einen PC(!) anbietet, den man an den TV stöpseln kann und auf dem Steam vorinstalliert ist?

        Bisher hat Steam for Linux doch auch keinen interessiert, das beweisen die 50 erhältlichen Titel. Ein Haufen Indie-Krams, den es sowieso überall gibt, ein paar kommerzielle Nischenspiele und ein paar Klassiker sowie Portierungen von Valves eigenen Spielen.

        Vielleicht kommt irgendwann tatsächlich und wirklich das eine oder andere große Spiel, und?

        Das Problem ist doch, ALLE diese Spiele bekommt man auf faktisch allen anderen Plattformen, zumindest aber jedem Windows PC auch – nur überall kann man halt noch viel, viel mehr spielen!

        Die großen Triple A Titel von EA, Activision, Ubisoft und Co. erscheinen für XBox, Playstation und Win PC aber eben gerade nicht zwingend für Steam und schon gar nicht für Linux. Immerhin haben EA und Ubiusoft ihre eigenen “Steams”.

        Wenn eine Steambox sich als Konsole durchsetzen will, dann braucht sie eine Killer Application! JEDE Konsole die sich am Markt durchsetzen will braucht mindestens eine exklusive(!) Killer Application, alleine deretwegen die Leute genau diese Hardware haben wollen! Bei der XBox ist das Halo und Gears of War, bei der Playstation Uncharted und God of War und bei Nintendo sind es einige Hausmarken, allen voran Mario.

        Welche exklusive(!) Killer Application wird die Steambox bieten? Nimmt Valve Geld in die Hand und entwickelt ein exklusives Half Life 3, dass sie dann NICHT und NIEMALS für Windows anbieten, geschweige denn für XBox oder Playstation? Nur dann hätten sie eine kleine Chance, die allerdings immer noch dadurch geschmälert wird, dass der Titel dann immer noch auf jedem Linux PC läuft. Wer HL 3 zocken will, knallt sich einfach Linux auf seinen Spiele PC und zockt es da, da braucht er eben immer noch nicht extra 500 bis 1000 Euro für eine Steambox ausgeben.

        Das Ding ist halt, Steam ist eine(!) Spiele Vertriebsplattform. Das sind zugegeben XBox und Playstation auch, nur die sind geschlossene Systeme mit 150 Millionen Nutzern Kundenbasis und deswegen kriegen sie halt die Titel von EA und Ubisoft. Aber Steam ist direkter Konkurrent von Origin und Uplay und EA und Ubisoft werden einen Teufel tun ihren Konkurrenten zu stärken. Damit fallen für die Steambox einige der größten Triple A Titel weg, die es auf allen anderen großen Plattformen aber gibt.

        Welcher Gamer gibt jetzt 500 bis 1000 Euro für eine Plattform aus, wenn er zusätzlich noch mindestens eine weitere benötigt? Also um die Anschaffung einer XBox, Playstation und oder Win PC gar nicht herumkommt. Wobei die Spieleauswahl auf allen diesen Plattformen noch weitaus größer ist.

        Und wie groß ist das Gemecker, wenn eine günstige Variante der Steambox für 500 Euro Spiele technisch weitaus schwächer auf dem großen TV darstellt als die billigere PS4 und XBox720 und ein Half Life 3 da mit einmal ruckelt wie Hulle oder mit extrem wenigen Details daherkommt.
        (Ich hoffe mal, dass Steam automatisch die Spieleinstellungen der Titel anpassen kann, wenn das so ist wie auf PC, dass jeder erstmal im Konfigurationsmenü der Spiele rumschraubt, bis das Spiel auf seinem Rechner den Wünschen entsprechend läuft, wird es da auch Geheule geben).

        Als die Steambox angekündigt wurde, da gab es überall Jubelschreie. Die Leute freuten sich insbesondere darüber, dass sie ihre ohnehin auf PC gekauften Steamspiele mit einmal auf einer Konsole am großen TV zocken konnten. Viele PC Spieler liebäugeln damit, ihre PC Spiele auch auf TV zu zocken – was übrigens seit ewigen Jahren problemlos geht. Der Grund warum man es meist nicht tut ist schlicht die Steuerung. Ich betreibe z.B. seit über fünf Jahren alle meine Notebooks als Mediencenter am TV. Ich kann damit auch spielen wenn ich wollte.

        Valve muss also zwei große Wunder vollbringen und noch einige kleinere. Zum einen müssen mehr Spiele her, unter anderem Exklusivtitel, zum anderen müssen die sich automatisch an die Leistung der Steambox anpassen und alle Steam-Linux-Titel müssen gut mit Gamepad zu steuern sein!
        Ich fürchte, das kriegen die nicht auf die Reihe. Dazu müsste Gabe schon wirklich mal mindestens die Hälfte von seinem Privatvermögen investieren um da überhaupt was zu reißen. Und das wird er nicht.

      • Nur eins.

        Weil Windows keine Zukunft hat ;-).

        Sagt doch Dein Steambox Chef Gabe selbst. Er hat schiss inner Hose um seine Firma. Weil wenn man unter Windows nur noch signierte Software starten kann…dann will MS Geld sehn.

        So wie Apple, Sony, MS (Win8-Metro) und Nintendo.

        Was wenn Steam in 2 Jahren kein neues Windows mehr supported?

        Na. Genau. Dann supporten Sie Linux. Und den Entwicklern ist es doch egal ob Sie für Windows oder Linux entwickeln. Hauptsache die Platform auf der Sie es verkaufen ist verbreitet und Sie bekommen genug Geld.

        MS hat ja schon XNA für VS2013 eingestellt. Wer weiss wann Sie den Desktop Modus streichen.

        so long.

      • Nochmals ein Nachtrag. Microsoft hat mit der ersten XBox über 4 Milliarden Dollar Verlust gemacht, die nötig(!) waren, um sich überhaupt im Konsolenbereich zwischen Sony und Nintendo etablieren zu können.

        Dazu gehörte auch, viele ihrer eigenen Spieleentwicklungen nicht für die eigene Plattform Windows anzubieten, damit sie für die XBox exklusiv bleiben.

        Ist Valve bereit ebenfalls etliche Milliarden zu versenken, um irgendwann unter Umständen einen Teil des Marktes zu besitzen? Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen!

      • Steam ist auch ein geschlossenes System! Oder kannst Du ein gekauftes Spiel aus Steam mit zu Deinem Kumpel nehmen…der kein Steam hat und das Spiel dort starten/spielen?

      • >>Ist Valve bereit ebenfalls etliche Milliarden zu versenken, um irgendwann unter Umständen einen Teil des Marktes zu besitzen? Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen!

        Ne. Sicher nicht. Aber das ist doch ein ganz andere Thema!

        Das interessiert mich nicht die Bohne wer wieviel Geld irgendwo versenkt.

      • Steam ist aber keine eigene Plattform, es ist nur eine Software, die als Vertriebskanal und DRM fungiert. Steam ist weder Windows noch XBox noch Playstation. D.h. auf einem Computer mit Steam kann man auch Software, die nicht von Steam ist nutzen!

        Ich kann durchaus zu einem Kumpel gehen der einen PC hat und dort Steam dann installieren und meine Spiele dort mit ihm zocken. Siehst du den Unterschied zu Windows bzw. XBox und Playstation? Wenn er keine XBox hat, dann muss ich das ganze Gerät mitnehmen, da meine XBox Software nicht auf einem anderen Gerät läuft, dito beim PC, hat er keinen, dann muss ich ihn mitnehmen.

        Deine “Argumente” wirken jetzt übrigens ein wenig trotzig. So als wüsstest du, dass das was ich sage Hand und Fuß hat, du aber trotzdem nicht einsehen willst, warum die Steambox keine Konkurrenz ist bzw. je werden kann.

        Dir mag es nämlich egal sein, ob Microsoft etliche Milliarden investieren musste, bevor die Plattform XBox ein Erfolg wurde und Gewinn einbrachte. Nur ohne riesige Investitionen, da wird auch eine Steambox kein Erfolg. Alleine die Tatsache, dass Valve nicht eine eigene Hardware herstellt sondern jeder Fertig-PC Anbieter sich das Steambox-Logo auf das Gerät pappen darf, wenn er Steam vorinstalliert, beweist, dass Valve nicht bereit ist viel zu investieren. Und das zeigt mir sehr deutlich, entweder sie können nicht oder sie trauen ihrer eigenen Vision nicht und überlassen das “Risiko” lieber anderen.
        Immerhin soll die Steambox-Lizenz ja sogar kostenlos sein. Jemand der glaubt damit wirklich verdienen zu können, der würde so was auf keinen Fall machen sondern im Gegenteil, ordentlich Gebühren verlangen.

        DER große Vorteil der Konsolen geht mit der Steambox nämlich ebenfalls völlig flöten – es gibt keine Zweiklassengesellschaft! Jede Konsole ist gleich, jeder Spieler erlebt exakt das gleiche Spielerlebnis. Dies wird mit der Steambox nicht mehr der Fall sein.

        Denn es gibt kein Spiel für eine spezielle Steambox, sondern es gibt nur Spiele für Steam for Linux. Und genau das wollen viele Konsoleros nicht, sie spielen Konsole, weil sie den Aufrüstwahn am PC nicht mehr mitmachen wollen. Nur bei der Steambox werden sie genau den wieder haben!

      • “Nur eins.

        Weil Windows keine Zukunft hat ;-).

        Sagt doch Dein Steambox Chef Gabe selbst. Er hat schiss inner Hose um seine Firma. Weil wenn man unter Windows nur noch signierte Software starten kann…dann will MS Geld sehn.

        So wie Apple, Sony, MS (Win8-Metro) und Nintendo.

        Was wenn Steam in 2 Jahren kein neues Windows mehr supported?

        Na. Genau. Dann supporten Sie Linux. Und den Entwicklern ist es doch egal ob Sie für Windows oder Linux entwickeln. Hauptsache die Platform auf der Sie es verkaufen ist verbreitet und Sie bekommen genug Geld.

        MS hat ja schon XNA für VS2013 eingestellt. Wer weiss wann Sie den Desktop Modus streichen.

        so long.”

        Das ist jetzt der feuchte Wunschtraum pickliger Linux-Nerds, hat allerdings mit der Realität ÜBERHAUPT NICHTS gemein! ^^

        NIEMAND muss Geld an Microsoft zahlen, wenn er für Windows entwickeln will. Ich weiß auch gar nicht, was Newell da für ein Problem hatte, als er dies behauptete. Das Ding ist doch, Steam ist eben eine Vertriebsplattform und von Windows abhängig. Wenn Microsoft jetzt sein XBox Live auf dem PC ausbaut bzw. sowieso einen eigenen Marktplatz wie den Apple Store, wie Google Play anbietet, dann wird bzw. könnte Steam obsolet werden – und einzig und alleine davor hat Newell Angst! Und natürlich, wer auf dem Micrsoft Marktplatz anbietet, der muss auch an Microsoft zahlen, genauso wie diejenigen, die 30 Prozent an Steam zahlen müssen, wenn sie auf Steam anbieten wollen.

        Der Anteil von Windows auf dem Desktop liegt bei über 90 Prozent. Der Anteil von Mac OS liegt bei drei bis vier Prozent. Der Anteil an Linux liegt bei 2 Prozent, und das seit 20 Jahren, nur da ist die Tendenz eher fallend, währen hingegen Mac OS stark zugelegt hat! Nur Mac OS benötigt einen PC von Apple ist also noch mal ein Sonderfall.

        Der Windows Desktop wird auch nicht aussterben. Denn er wird von allen die mit einem Computer arbeiten wollen benötigt. So dumm ist selbst Microsoft nicht.

      • SiENcE schrieb am :

        Versteh das Argument nicht. Bei meiner Playstation kann ich auch die Festplatte mitnehmen zu nem kumpel, dort einbaun und dann mit meinem account zocken.

        Ich meinte mein Beispiel nicht so wie Du es ausgelegt hast. Ich wollte Dir zeigen was ohne DRM und geschlossenes System heißt!

        Ich reagiere nicht trotzig. Nur will ich hier nicht Gott und die Welt erklären. Keine Lust und Zeit.

        Ich denke nur, dass die Steambox ein weiterer Schritt hin zu einer geschlossenen Spielegesellschaft ist.

        Egal ob mit Linux oder ohne.

        Mir gibt viel mehr MS zu denken. Wenn die den Desktop zwar nicht abschaffen aber umbauen zu nem closed system das nur signierte Programme startet wie im Metro Modus … dann gute Nacht.

      • Microsoft wird aber Windows nicht zu einem geschlossenen System umbauen! Selbst Android ist offen und man muss nicht zwingend vom Google Play Store runterladen.

        Vielleicht verstehst du den Unterschied zwischen Windows PC, XBox und Playstion auf der einen und Steam(box) auf der anderen Seite immer noch nicht!?
        XBox und Playstation haben eine in sich geschlossene Hardware mit eigenem Betriebssystem. Ein PC hat irgend eine Hardware aber mit Windows als Betriebssystem. Ein Apple hat eine eigene Hardware (auf PC Basis) mit eigenem Betriebssystem.

        Weder Steam noch eine Steambox haben eine eigene Hardware noch ein eigenes Betriebssystem! Sie sind sowohl bei Hardware als auch Software abhängig von anderen!

        D.h. jemand der Steam nutzt, der muss Steam nicht zwingend nutzen, er kann auch Software von irgendjemand sonst nutzen! Wer eine XBox, Playstation oder einen Windows PC hat hingegen, der MUSS Software die genau dafür ist nutzen.

        Steam ist eben kein geschlossenes System. Auf der Steambox kann man also irgendwas installieren, was nicht durch Valve kontrolliert wird. Und damit ist es automatisch auch nicht attraktiv für Softwarehersteller. Denn Steambox-Nutzer haben die Wahl, Steam auch einfach zu umgehen. Also warum sollte ein Hersteller 30 Prozent an Valve zahlen?
        Schlimmer noch, wer sich Windows auf die Steambox knallt, der kann auch Origin und Uplay installieren und dort seine Spiele kaufen (oder sogar im Microsoft Store).

        Was Valve also mit der Steambox bietet ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
        Ein beschnittener PC, der nicht die Optionen bietet wie ein x-beliebiger PC aber genau so viel kostet. Eine beschnittene Konsole, auf der Spiele irgendwann oder sogar sofort ruckeln weil die Spiele nicht für die spezifische Hardware gemacht sind, schlicht weil es sie nicht gibt. Dazu gibt es sogar nur sehr wenige Titel.

        Der Nutzer hat mit einer Steambox, beim derzeitigen Stand der Lage, einfach keinen Mehrwert! Und deswegen gibt es keinen Grund, eine Steambox zu kaufen. Denn in ihren Anwendungsbereichen sind sowohl normale Konsolen als auch normale PCs der Steambox einfach überlegen.

      • >>Microsoft wird aber Windows nicht zu einem geschlossenen System umbauen! Selbst Android ist offen und man muss nicht zwingend vom Google Play Store runterladen.

        Da lehnst Du Dich aber ziemlich weit aus dem Fenster. Kannst Du in die Zukunft schauen? Guck Dir doch MacOSX an. Dort kann man jetzt schon nur noch unsignierte Apps starten, wenn man das gesamte Sicherheitssystem abschaltet.

        >>Vielleicht verstehst du den Unterschied zwischen Windows PC, XBox und Playstion auf der einen und Steam(box) auf der anderen Seite immer noch nicht!?
        >>XBox und Playstation haben eine in sich geschlossene Hardware mit eigenem Betriebssystem. Ein PC hat irgend eine Hardware aber mit Windows als Betriebssystem. Ein Apple hat eine eigene Hardware (auf PC Basis) mit eigenem Betriebssystem.

        Versteh ich schon, nur seh ich das nicht so wie Du :). Ein PC kann übrigends ziemlich viele Betriebssyteme ausführen. Nicht nur Windows :). Linux, Solaris, Windows, RiscOS, BeOS aso. Selbst auf nen Apple kann ich Linux, Windows etc. installieren. Auf auf der PS3 konnte man Linux installieren. Damit wäre Dein Argument für “DEN” unterschied schon mal wiederlegt.

        >>Weder Steam noch eine Steambox haben eine eigene Hardware noch ein eigenes Betriebssystem! Sie sind sowohl bei Hardware als auch Software abhängig von anderen!

        Das mit der Steambox will ich erst mal sehen. Du redest als gäbs die schon zu kaufen. Also Steam läuft meines erachtens nicht auf der PS3 oder ner XBox. Ergo sind die doch Hardware abhängig. Denn von einer PC Architektur. Wieder Dein Argument wiederlegt. Wobei ich ja die ganze Zeit sage, dass der PC als offene Plattform gilt. Wäre da nicht UEFI und die ganzen andere Dinge an denen gearbeitet wird, um OS und Hardware untrennbar zu verknüpfen. Denn ohne signierten Bootloader von MS, kann man auf den neusten Laptops kein Linux mehr installieren. Ado mit der Wahlfreiheit.

        >>D.h. jemand der Steam nutzt, der muss Steam nicht zwingend nutzen, er kann auch Software von irgendjemand sonst nutzen! Wer eine XBox, Playstation oder einen Windows PC hat hingegen, der MUSS Software die genau dafür ist nutzen.

        Versteht das Argument nicht. Du meintest warscheinlich, jemand der nen PC hat muss nicht Steam benutzen, er kann auch andere Software nutzen.
        Aber dreh das mal um. Software die Du auf Steam kaufst, musst Du mit Steam benutzen. Und mit Windows. Also mit Windows XP/Vista/7. Hm…unterstützt Valve noch Windows XP!?!? Und was ist mit dem gehassten Windows 8?

        Due siehst also…so einfach ist die Welt leider nicht. Abhängigkeiten hast Du überall.

        >>Steam ist eben kein geschlossenes System.

        Wirf mal Steam und Steambox nicht in einen Topf. Das eine ist noch nicht mal da und das andere ist ein geschlossenes Distributionssystem. Egal wo es läuft.

        >>Auf der Steambox kann man also irgendwas installieren, was nicht durch Valve kontrolliert wird. Und damit ist es automatisch auch nicht attraktiv für Softwarehersteller. Denn Steambox-Nutzer haben die Wahl, Steam auch einfach zu umgehen. Also warum sollte ein Hersteller 30 Prozent an Valve zahlen?

        Das wollen wir erst einmal sehen. Siehe oben. Die Steambox gibts noch gar nicht! Erklär mir mal, wieso Steam unattraktiv sein soll? Wieso nutzen denn Millionen Nutzer Steam und nicht Origin oder UPlay?

        >>Schlimmer noch, wer sich Windows auf die Steambox knallt, der kann auch Origin und Uplay installieren und dort seine Spiele kaufen (oder sogar im Microsoft Store).

        Du hast doch selbst gesagt, dass es keinen Sinn macht dort Windows drauf zu knallen. Windows Nutzer haben nen PC. Wieso sollte jemand Windows auf ne Steambox machen? Bloss um seinen bereits existierenden Steam Account mit den Windows Spielen dort zu nutzen? Dazu hat er doch nen PC. Außerdem sind die Spiele alt.

        >>Was Valve also mit der Steambox bietet ist nichts Halbes und nichts Ganzes.

        Die ist noch nicht mal draußen. Oder hast Du schon eine?

      • “Da lehnst Du Dich aber ziemlich weit aus dem Fenster. Kannst Du in die Zukunft schauen? Guck Dir doch MacOSX an. Dort kann man jetzt schon nur noch unsignierte Apps starten, wenn man das gesamte Sicherheitssystem abschaltet.”

        Mac OS X ist nicht Windows, das Klientel ist ein völlig anderes. Dazu muss man auch nur zusätzlich STRG drücken, wenn man unsignierte Software ausführen will, eine Sperre sieht anders aus, vielmehr soll der Gatekeeper ja ein Sicherheitssystem darstellen. Zugegeben ein restriktives aber eben dennoch leicht zu umgehendes. Bei Ubuntu muss man auch für jeden Sch.. sein Passwort eingeben.

        Auch Microsoft weiß, dass die Verfügbarkeit von soviel unzähliger Software ein Hauptargument für den Einsatz von Win ist und wird dies kaum torpedieren.
        Die zwangsweise Metro-Oberfläche bei Win 8 gibt es sicherlich auch nur, damit die Nutzer sich daran gewöhnen und vielleicht ein Tablet und Smartphone mit Windows holen.

        “Versteh ich schon, nur seh ich das nicht so wie Du :). Ein PC kann übrigends ziemlich viele Betriebssyteme ausführen. Nicht nur Windows :). Linux, Solaris, Windows, RiscOS, BeOS aso. Selbst auf nen Apple kann ich Linux, Windows etc. installieren. Auf auf der PS3 konnte man Linux installieren. Damit wäre Dein Argument für “DEN” unterschied schon mal wiederlegt.”

        Ach komm, stelle dich nicht dümmer als du bist, du weißt ganz genau was ich meinte. Natürlich kann man theoretisch auf jedem Rechner mit x86 Architektur X86 Betriebssystem installieren, auf jedem System mit ARM Architektur halt ARM kompatible Systeme usw.

        “Das mit der Steambox will ich erst mal sehen. Du redest als gäbs die schon zu kaufen. Also Steam läuft meines erachtens nicht auf der PS3 oder ner XBox. Ergo sind die doch Hardware abhängig. Denn von einer PC Architektur. Wieder Dein Argument wiederlegt. Wobei ich ja die ganze Zeit sage, dass der PC als offene Plattform gilt. Wäre da nicht UEFI und die ganzen andere Dinge an denen gearbeitet wird, um OS und Hardware untrennbar zu verknüpfen. Denn ohne signierten Bootloader von MS, kann man auf den neusten Laptops kein Linux mehr installieren. Ado mit der Wahlfreiheit.”

        Ach komm, langsam wirst du wirklich albern. Du greifst nach irgendwelchen Strohhalmen, die gar nichts mit dem Thema zu tun haben.
        Was ich zur Steambox sage ist dass, was als offizielle Aussagen von Gabe Newell persönlich kam. Darauf basiert meine Meinung. Dazu brauche ich keine fertigen Konsolen.

        “Versteht das Argument nicht. Du meintest warscheinlich, jemand der nen PC hat muss nicht Steam benutzen, er kann auch andere Software nutzen.
        Aber dreh das mal um. Software die Du auf Steam kaufst, musst Du mit Steam benutzen. Und mit Windows. Also mit Windows XP/Vista/7. Hm…unterstützt Valve noch Windows XP!?!? Und was ist mit dem gehassten Windows 8?

        Due siehst also…so einfach ist die Welt leider nicht. Abhängigkeiten hast Du überall.”

        Ja sicher hast du immer Abhängigkeiten. Aber Steam ist keine Voraussetzung um eine bestimmte Plattform zu nutzen. Der Punkt ist, ich kann auch ohne Steam auf einer Steambox spielen, ich kann aber nicht ohne Windows ein Windows Programm installieren, ich kann nicht ohne PS3 ein Playstation 3 Spiel nutzen. Merkst du jetzt endlich den Unterschied?

        “Wirf mal Steam und Steambox nicht in einen Topf. Das eine ist noch nicht mal da und das andere ist ein geschlossenes Distributionssystem. Egal wo es läuft.”
        Sinn und Zweck der Steambox ist es Steam auf Konsole zu etablieren und weg von Windows zu kommen, damit Steam nicht mehr so abhängig von Microsoft ist.

        “Das wollen wir erst einmal sehen. Siehe oben. Die Steambox gibts noch gar nicht! Erklär mir mal, wieso Steam unattraktiv sein soll? Wieso nutzen denn Millionen Nutzer Steam und nicht Origin oder UPlay?”

        Die Aussagen zur Steambox von Newell sind eindeutig. Es gibt KEINE spezifische Hardware, jeder PC Hersteller kann da machen was er will. Als System gibt es Linux aber die Nutzer können sich, wenn sie wollen, auch Windows installieren. Ergo, das Teil ist ein stinknormaler PC (egal wie das Gehäuse aussieht).

        Millionen Nutzer kaufen bei Steam, weil Steam billig ist! Schau dich um, kaum einer kauft dort Vollpreis, jeder kauft dort bei Aktionen oder Bundles, wenn nach zwei Monaten nach Veröffentlichung Titel oftmals an einem Wochenende für einen Appel und ein Ei angeboten werden.

        Dass sich Käufer dadurch in Abhängigkeit zu einer Firma begeben, die ihnen jederzeit ihr komplettes Eigentum wegnehmen kann und ihnen generell viele ihrer Rechte als Eigentümer vorenthalten steht auf einem anderen Blatt. Die Konsumenten sind halt dumm, weil gierig.

        “Du hast doch selbst gesagt, dass es keinen Sinn macht dort Windows drauf zu knallen. Windows Nutzer haben nen PC. Wieso sollte jemand Windows auf ne Steambox machen? Bloss um seinen bereits existierenden Steam Account mit den Windows Spielen dort zu nutzen? Dazu hat er doch nen PC. Außerdem sind die Spiele alt.”

        Was effektiv bedeutet, die Steambox ist überflüssig wie ein Kropf! Genau!

        “Die ist noch nicht mal draußen. Oder hast Du schon eine?”

        Zunächst, es gibt eben nicht “die eine” Steambox. JEDER PC Bastler der Linux und Steam auf seinem PC installiert und ein Joypad zupackt darf seinen PC “Steambox” nennen! Es gibt keine Lizensierungskosten oder Vorschriften. Von daher brauche ich keine Steambox, denn effektiv gibt es die, seit es Steam gibt – nennt sich eben halt nur PC.

  5. Ich schätze, wir beide sind nicht offen für die Argumente des anderen ;-).

    Nur noch soviel…um das hier mal ab zu schließen.

    >>>>“Versteht das Argument nicht. Du meintest warscheinlich, jemand der nen PC hat muss nicht Steam benutzen, er kann auch andere Software nutzen.
    Aber dreh das mal um. Software die Du auf Steam kaufst, musst Du mit Steam benutzen. Und mit Windows. Also mit Windows XP/Vista/7. Hm…unterstützt Valve noch Windows XP!?!? Und was ist mit dem gehassten Windows 8?

    >>Du siehst also…so einfach ist die Welt leider nicht. Abhängigkeiten hast Du überall.”

    >>Ja sicher hast du immer Abhängigkeiten. Aber Steam ist keine Voraussetzung um eine bestimmte Plattform zu nutzen. Der Punkt ist, ich kann auch ohne Steam auf einer Steambox spielen, ich kann aber nicht ohne Windows ein Windows Programm installieren, ich kann nicht ohne PS3 ein Playstation 3 Spiel nutzen. Merkst du jetzt endlich den Unterschied?

    Du verstehst mich nicht, oder willst mich nicht verstehen. Du redest von, ‘Steam benötigt keine bestimmt Platform um es auszuführen’. Stimmt. Hab ich auch nie etwas anderes behauptet!
    Ich hingegen behaupte, dass man eine x86 Hardware mit MacOSX, Linux oder Windows benötigt um Steam zu benutzen. Ergo bist Du gebunden an x86. Desweiteren bist Du auch an Windows gebunden, weil es die meisten Titel eben nur für Windows gibt. Als letztes bist Du noch an Steam selbst gebunden, da die Spiele ohne Steam und Deinen Steam Account nicht laufen.

    PS3 kann ich kein PS3 Spiel benutzen. Jo stimmt. Ohne Steam kann ich nicht meine gekauften Steam Spiel benutzen.

    Stell Dir mal vor es gäbe als einzige ‘Konsole’ ne Steambox. Also ne kleine Box die man schön im Wohnzimmer an den TV hängt. Dann gäbe es noch Steam für PC und den hast du in Deinem Arbeits/Spielezimmer stehn. Jetzt tausch mal die Steambox gegen das Wort PS3 aus.

    Du merkst, selbst wenn auf beiden ‘Steams’ unterschiedliche Titel oder unterschiedlich viele Titel laufen, ist es doch total egal, weil der Zweck ein anderer ist. Ich zb. nutze die PS3 nur für Partyspiele. Da stell ich doch keinen PC ins Wohnzimmer. Kost mich mehr, zieht mehr Strom und sieht scheisse aus.

    Den einzigen Fehler den Valve gemacht hat ist, dass Sie den Steam-Nutzern damit suggerieren, dass Ihre bisher gekauften Steam Spiele auf der Steambox laufen würden.

    Klar, wer nachliest und Techniker ist weiss, dass man unter Linux nicht so einfach Windows Spiele starten kann bzw. Aufwand und nutzen konträr laufen würden. Aber darum gehts auch gar nicht.

    Was sie hätten tun sollen wäre einen anderen Namen für “Ihre” Absicht (Steambox mit Linux) zu benutzen. Also keine Assoziation mit Steam. Dann würden auch alle Gemüter heruntergefahren.

    Zustimmen tue ich Dir in dem Hinblick, dass wenn die Steambox ein x86 Rechner ohne DRM wird und jeder Windows darauf installieren kann, die Steambox sinnlos ist.

    • So weit sind wir gar nicht auseinander.

      Aber selbst wenn die Steambox verdongelt wird, sodass zwangsweise in Steam Big Picture gebootet wird und man das auch nicht abschalten oder ein anderes System installieren kann ist die Steambox sinnlos und eben weitab einer PS oder XBox.

      Nämlich in zwei Punkten, um die Leistung der PS4 zu haben, wird eine Steambox um 800 bis 1000 Euro kosten und zweitens – sie hat nur sehr wenige Spiele, alles olle Kamellen, und es gibt KEINE Exklusivtitel, selbt wenn ein paar Triple-A Titel kommen sollten. Damit gibt es keinen Grund, eine Steambox zu kaufen, denn man kann stattdessen auch irgend einen PC da hinstellen und hat sofort eine weitaus größere Spieleauswahl.

      Mit dem Preis ist eine Steambox aber für die Masse der Konsolenkäufer sowieso uninteressant. Die magische Grenze für solche “Spielzeuge” liegt nun einmal bei ca. 500 Euro. Und die können sogar noch DVDs und Blu-rays abspielen, sind also von vornherein die besseren Mediencenter, denn die Leute wollen gerne ein All in one Gerät unter dem TV stehen haben und nicht noch zusätzlich irgendwelche anderen Teile anschaffen müssen. Dazu wäre es spannend, wie Facebook, Twitter aber vor allem Netflix in Steam und die Steambox integriert werden, gerade ohne letzteres läuft in den USA gar nichts.

      Und wenn Valve die Steambox extrem subventioniert, um im Konsolenmarkt mitzuhalten und Fuß fassen zu können, also dass man PC Hardware im Wert von 800 bis 1000 Euro für 500 Euro kriegt, dann garantiere ich dir, dass findige Bastler das Ding binnen weniger Tage geknackt haben und etliche Leute sich so ein Teil als PC kaufen und sich dann ein normales Windows drauf machen und es als PC auf den Schreibtisch stellen.

    • Oder schaue einfach in die Kommentare unter dem anderen Artikel:
      http://www.polygamia.de/das-jahr-der-floppenden-minikonsolen

      Das Teil erschien letztlich ja nur in den Medien, weil es eine potenzielle Steambox hätte sein können. Jetzt wo der Shitstorm wegen dem Preis losgegangen ist, rudert Valve halt ein wenig zurück, “wir haben nichts mehr mit Xi3 (der Herstellerfirma) zu tun”, was allerdings immer noch nichts sagt, ob das Ding nun eine Steambox wird oder nicht. Laut Eurogamr kommt ja Linux darauf zum Einsatz (was andere so noch nicht berichteten).

  6. Aus aktuellem Anlass:

    Bravo, Sony! Zumindest auf dem Papier scheinen die Japaner diesmal doch wieder alles richtig zu machen, denn die auf der E3 nun ausgeplauderten und praesentierten Details zur PS4 lassen zumindest Microsoft in einem ziemlich schlechten Licht erscheinen. Kampfpreis, kein Online-Zwang, keine Einschraenkung bei Gebrauchtspielen und “region-free” – da verschmerzt man doch fast die ein oder andere Kritik, die man nach der ersten Ankuendingung im Februar noch losgelassen hat!

    Warten wir, wie’s dann Ende des Jahres tatsaechlich kommt, aber Sony hat auf jeden Fall mein Spielerherz wieder erwaermt, welches angesichts der letzten XBox-Ankuendigungen ziemlich erstarrt war.

      • Klingt für mich wie das übliche PC only Gamer Gewäsch, die, weil sie keine Konsole haben oder sich keine leisten können, diese schlechtreden müssen!

        Viel Substanz war da jedenfalls nicht, viele Vorurteile umso mehr. Besonders albern dann, wenn er die Nachteile wie Installation und Patches nennt – ah, muss man das auf PC alles nicht machen, oder wie?

        Und es gibt kaum Exklusivtitel auf Konsole, dafür vermisst er dort seine PC Exklusivspiele? Und nennt als Beispiel Team Fortress – äh ja, okaaay … *seufz* viel alberner geht nicht.

        Sorry, aber das klingt extrem nach Gewäsch eines Engine-Entwicklers, dessen leistungsschwache Engine schlicht kaum jemand haben will, obwohl sie grundsätzlich sogar umsonst ist. Klar, es wurden mal ein paar technisch schwache Adventures mit programmiert, die allesamt bugverseucht und unter schlechter Performance litten – trotz komplett veralteter Grafik, siehe z.B. Venetica. Die ganzen Indie Entwickler setzen heute eben auf Unity 3D, die ebenso in der Grundversion kostenfrei aber scheinbar eben viel besser ist und sich für PC, Konsole sowie Smartphone / Tablet eignet.

      • Leider kann man hier nicht editieren.

        Das was er über die aktuellen Konsolen erzählte, galt übrigens auch schon bei der alten Generation. Er ist irgendwie so sechs bis acht Jahre zu spät dran.
        Schlimmer wird es dann, wenn man die letzten Abschnitte liest. Klingt für mich nach Steam-Fanboy oder gar Mitarbeiter, der unbedingt Werbung für diese DRM-Geißel machen will!

        Und, ICH kaufe Konsolen eigentlich einzig aus folgendem Grund:

        Wegen der Exklusivspiele! (Ich habe nur sehr wenige Titel für eine Konsole, die keine Exklusivtitel sind, meist nur dann nicht, wenn die Spielbarkeit auf Konsole einfach besser ist). Aber klar, wenn man Konsolenspiele nicht kennt, dann einfach mal das Maul aufreißen, so kam der Steve jedenfalls rüber.

        Wenn ich unbedingt am TV zocken will, dann kann ich auch das Spiel auf meinem Notebook installieren, das sowieso als Mediencenter am TV hängt. Wenn das Notebook zu leistungsschwach ist, dann kann ich auch den Desktop da anstöpseln. Eine extra Steambox brauche ich so sehr wie einen Pickel. Das ist doch nur was für Leute, die keine Ahnung haben, also eigentlich dem klassischen Konsolenkäufer … ^^ (und der braucht keine Steambox, weil er auf Konsole weitaus mehr und bessere Titel bekommt). Notebook und Desktop habe ich eh, eine Konsole (Steambox) ohne einen einzigen Exkusivtitel ist zu 100 Prozent überflüssig und – zumindest für mich – absolute Geldverschwendung

      • Nunja aber Du klingst auch oberflächlich wenn Du jemand so abwatscht.

        Zum einen sagt er ja, dass er zum PC Gaming zurückkehrt, ergo heißt das der hat ne XBox (oder PS3, wobei ich weiss das er ne Xbox360).

        Zum andere hat das ja wohl nix mit seinem Hobbyprojekt zu tun. Ogre3D läuft auch auf iOS/Android und es gibt Ports auf PS3 und XBox. Egal, darum gehts auch nicht. Btw. Unity3d ist eine komplette Gameengine. Ogre3D ist nur eine RenderEngine. Isn kleiner aber wichtiger Unterschied!
        Torchlight 1/2 nutzen übrigends auch Ogre3D ;-). Soviele Bugs haben diese Spiele nicht und sehen auch noch super aus.

        Konsolen exklusiv Titel sind bei der kompletten x86 Architektur ja auch künstlich erzeugter Müll. Mag ich nicht unterstützen :)!

      • Warum sollte ich nicht oberflächlich sein sondern eine Tiefenanalyse starten, um jeden einzelnen Punkt den er anführt zu zerlegen?

        Wenn er von der XBox 360 kommt, dann weiß er doch, das es da Halo, Gears of War oder Forza gibt, die er am PC nicht hat. Warum also gegenteiliges behaupten?

        Ich als hauptsächlich PS3 Konsolero kann da sowieso nur lachen. Ich habe keine Alternativen gerade im Bereich JRPG. Auch meine heißgeliebte Yakuza-Serie gibt es nicht für PC, eine Serie, die für mich 1000 Mal ansprechender ist als GTA etwa. Von Gran Turismo, Uncharted, God of War und vielen weiteren Titeln, die teilweise auch für mehrere Konsolen aber eben nicht für PC erschienen sind, will ich gar nicht erst anfangen.

        Was nützen ihm da seine Beispiele Team Fortress 2, Dota 2, Trackmania und Torchlight? Die sind allesamt sehr erfolgreich, aber es sind auch allesamt Low Budget Spiele. Wie kann man das vergleichen? Vor allem weil es auf Konsole durchaus Alternativen für diese Teile insbesondere im Downloadbereich gibt.

        Wenn er dann noch erzählt, das er seinen Zocker-PC (und er hätte gerne eine Steambox) sowieso mit XBox Controller (nehme ich an) am TV hat, dann verstehe ich die Abneigung gegen Konsolen nicht? Sein PC IST quasi eine Konsole. Es klingt viel mehr so, als mag er Sony generell nicht, Nintendo ist nichts für ihn und tja, pech gehabt, die XBox One möchte er wegen DRM und Co. jetzt auch nicht mehr unterstützen. Nur sagt er das halt nicht so. Grob gesagt sagt er halt, Konsolen sind scheiße und der PC hat die besseren Spiele. Und das ist halt VÖLLIGER Blödsinn! Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

        Und äh, danke für den Hinweis mit Torchlight, jetzt weiß ich, wieso es so scheiße aussieht! Sorry, ich mag Torchlight als Game, aber die Grafik finde ich zum Ko… ich kann den Titel nie länger als ein paar Minuten am Stück daddeln, dann kriege ich Augenkrebs. Wenn das nicht so unglaublich billig und schäbig aussehen würde, dann hätte ich Torchlight 1 bestimmt schon längst durchgespielt. So wurstel ich mich alle paar Monate mal einen Level weiter. Das Ding ist seit praktisch ewigen Zeiten auf meiner Platte und ich komme einfach nicht durch.

        Also das war wirklich ein ganz schlechtes Beispiel für die “Power” der Ogre Engine … ^^

  7. Oh man. Du redest einen Murx. Du weisst aber schon das Engine nicht gleich Spiel ist. Oder?

    Wie jemand ne RenderingEngine “benutzt” ist doch wohl jedem selbst überlassen. Also welche Shader, Texturen und Meshes er in sein Spiel einbaut.

    Du wirfst doch auch nicht Photoshop vor ein schlechtes Programm zu sein, bloss weil jemand damit ein ein für Dich unhübsches Bild gemalt hat?

    Im Grunde ist das ganze 3D Engine gelaber eh murx. Es hängt immer nur an den Grafikkarten. Die Rendern schließlich die Grafik, die Engines schieben nur alle Daten dort hin.

    Sorry, aber Deine Argumentation passt hinten und vorne nicht. Zum Rest sag ich mal nix mehr…da wir uns da im Kreis drehen :). Da könnt ich Dir für jeden Exklusiv Titel einen Exklusiv auf PC nennen der wenigstens ebenbürtig ist.

    • Äh Hallo? Was soll denn der Schwachsinn jetzt?

      Torchlight ist ein hässliches Spiel PUNKT
      Ogre3D ist die Grafikengine, die für Torchlight genutzt wurde PUNKT
      Torchlight ist das aufwendigste / hübscheste Spiel, das mit Ogre3D (bisher) gemacht wurde PUNKT

      Das sind die FAKTEN, die du nicht einfach so wegreden kannst. Klar, die Texturen haben sie sicher in irgend einem Malprogramm gemalt, und?

      Sicher, man kann auch in der Cryengine ein hässliches Spiel machen. Aber scheinbar kann man mit Ogre3D keine wesentlich hübscheren Spiele machen. Oder hast du je eine Grafikdemo oder ähnliches gesehen, was irgendwie gut aussah? Ich nicht! Keiner der Titel in der Spieleliste sieht wirklich berauschend aus, die meisten sind nicht mal richtiges 3D sondern eben Point & Click Adventures. Also scheinbar ist die Engine extrem schwach, sonst hätte ja mindestens irgendwer mal eine tolle kurze Demo gemacht, um zu zeigen, was das Teil kann.

      Du redest dir hier wieder Dinge schön, unglaublich! Und du drehst dir alles so hin, wie es dir in deine (heile) Welt so passt. Peinlich!

      Ohne Argumente verfällt man halt auf so was … tss

      Und bitte bitte ich flehe dich an, nenne mir einen, nur einen einzigen Titel auf PC, der auch nur annähernd irgendwie entfernt an mein oben genanntes Yakuza erinnert. Bütteee mach! Angeblich kannst du das ja …
      Und wie steht es mit Dead or Alive oder Final Fantasy? Na komm’ ich will Alternativen hören! Qualitativ und optisch gleichwertig! Eine Alternative zu Heavy Rain auf gleichem Niveau wäre auch nett und eine zu The last of us, wenn wir schon dabei sind. Na, komm’ wo sind sie, raus damit!

      Laberhannes!

    • Ich wollte Alternativen(!) für die von mir genannten Titel hören nicht ein paar wild zusammengewürfelte PC Exklusivtitel (die gar nicht alle PC Exklusiv sind, Dota 2 und Diablo 3 gibt es z.B. auch (bald) für Konsole).

      Die von dir genannten Spiele sind KEINE Alternativen. Das sind völlig andere Titel, die sind ja nicht mal annähernd in ähnlichen Genres!

      Das was du da gerade gemacht ist in etwa so, als wenn ich nach einer bestimmten Eissorte gefragt hätte und du antwortest Porsche …

      • Eben! Weil Deine Frage schon unfair ist! Das weisst Du doch genau.

        Genau deshalb ist meine Antwort darauf auch unfair.

    • Lol!
      Ich zitiere dich:

      “Da könnt ich Dir für jeden Exklusiv Titel einen Exklusiv auf PC nennen der wenigstens ebenbürtig ist.”

      Ich habe nur nach Beispielen gefragt und du konntest nicht abliefern. Stattdessen beschwerst du dich, meine Frage sei unfair gewesen?

      Volles Eigentor würde ich sagen!

  8. @Spiritogre und @SiENcE

    Locker, es sind doch nur Spiele;-) Aber mal ernsthaft: Ihr fangt gerade an euch gegenseitig anzustacheln. In der Regel kommt es dann zu keiner sinnvollen Diskussion. Contenance, Leute;-)

    zur Sache: Yakuza ist tasächlich ein Spiel, dass es so nicht auf dem PC gibt. Allerdings ist es auch ein sehr spezielles Spiel, dass sich über Jahre hinweg eine treue Fanbasis aufgebaut hat. Das ist ein typisches Kultspiel. “Sleeping Dogs” (auch für PC) sollte in die gleiche Richtung gehen, war aber sehr “westlich”. Ob man ein “DoA” auf dem PC überhaupt haben will, ist eine andere SAche ;-)

    Auf dem PC gibt es aber trotzdem viele Spiele, die es nie auf die Konsole schaffen werden. Dazu zählen sämtliche RTS (auch keine MOBAS), WiSims oder zahlreiche Rollenspiele. In diesen Fällen schlägt die Maus/Tastatursteuerung an Schnelligkeit und Präzision jedes Gamepad. Spiele wie “Dead Space”, “Dark Souls” oder “God of War” sind allerdings für ein Gamepad gemacht. Selbst am PC würde ich da immer die Tastatur zur Seite legen.

    • Eben. Deswegen bin ich ja Multi-System Spieler. Zum einen eben wegen der Exklusivspiele einzelner Plattformen, zum anderen eben gerade auch, weil ich spezielle Genres am PC bevorzuge, andere Genres jedoch ganz klar auf der Konsole. Wobei es auch fließende Übergänge gibt bzw. gelegentlich auch mal Genres, die auf beiden, also Konsole und PC funktionieren.

      So spiele ich West-RPGs, MMORPGs, Egoshooter und Strategiespiele eindeutig viel lieber mit Maus und Tastatur am PC. Jump & Runs, Beat ‘em Ups, JRPGs oder Action Adventures aber eindeutig lieber mit Joypad auf Konsole. Bei Rennspielen ist es mal so, mal so, generell aber auch da eigentlich lieber auf Konsole wobei ich bei Multiformattiteln allerdings eher die PC Version kaufe, weil sie günstiger ist.

      Ich kann natürlich ein Joypad am PC anschließen, meine Erfahrung ist aber, dass das Spielgefühl dennoch ein anderes ist und die Steuerung damit auch nicht ganz so gut und exakt funktioniert wie auf Konsole.

      Generell mag ich es aber einfach nicht, wenn man einer Plattform aus ideologischen Gründen die Existenzberechtigung absprechen will.

      Es ist okay wenn jemand, wie dieser Ogre3D Steve, für sich entscheidet, er benötigt keine Konsole, weil er eh nur Egoshooter und Dota / Strategietitel zockt. Die sind auf dem PC klar überlegen. Aber es geht einfach nicht dann zu behaupten, Konsolen seien mist und überflüssig. Sie sind für ihn überflüssig, weil der PC ihn perfekt bedient. Nun, ich und 300 Millionen andere Zocker weltweit scheinen das ein wenig anders zu sehen. Ich mag die Vielfalt. Und wenn ich die beste Jump & Run Serie der Welt zocken will, dann muss ich nun einmal eine Nintendo Konsole kaufen, weil es Mario ausschließlich dort gibt. Und da gibt es dann auch keine gleichwertige Alternative für.

  9. Leute, fahrt den Ton mal wieder ein bisschen runter!

    Kontrovers diskutieren ist das eine, irgendwelche Attribute wie “Laberhannes” in den Raum zu werfen, verlässt dann aber den Bereich des annehmbaren Umgangtons. Und um den geht’s uns hier durchaus, weswegen ich Euch bitten würde, auf der Sachebene zu bleiben!

    Unterschiedliche Ansichten, Meinungen und Geschmäcker darf jeder habe – mir gefällt der Look von “Torchlight” zum Beispiel sehr gut, während ich mit den “Yakuza”-Spielen nichts anfangen kann. Gut, diskutieren wir darüber, aber bleiben wir bitte beim Thema und gehen nicht ins Beleidigende!

      • Mein Gott, pack irgendeinen Shader in HLSL oder GLSL oder CG in Ogre3D rein und der zeigt Dir Ihn an. Genauso mit nem Mesh oder nem Skeleton.

        Hier ein paar Screenshots von Demos/Spielen die Ogre3D nutzen.

        http://imageshack.us/f/162/6ro.jpg/

        http://2.bp.blogspot.com/-kts_dg0YRZk/TndTh0ejwQI/AAAAAAAAB8I/CQSEEa2me1A/s1600/Dungeons__The_Dark_d12.jpg

        http://wiki.openmw.org/images/f/f5/Screenshot016.jpg

        http://gcup.ru/_nw/21/63612751.jpg

        http://gcup.ru/_nw/21/81342172.jpg

      • Oh wow, die Screens reichen ja teilweise schon fast an das Niveau vom sieben Jahre alten Oblivion ran! WAHNSINN! Ich bin schwer beeindruckt!

        Leider hat mein Core 2 Duo letztes Jahr die Segel gestrichen und ich fürchte, mein neuer Rechner könnte sich zu sehr langweilen, wenn ich da Games mit solcher Grafik drauf installiere. Und das wäre doch gemein, oder!? Er soll schließlich auch seinen Spaß haben.

      • Ja tschuldigung, aber diesen Quark, den Science da ablässt, das muss man als selbst denkende Person, die sich eigentlich(?) ein wenig mit Spielen auskennt doch selbst sehen, fällt mir letztlich nichts anderes als solcher Sarkasmus mehr ein.

        Jeder, der die letzten fünf Jahre nicht unter einem Stein gelebt hat sieht nun einmal, dass es KEINE Demos oder Spiele mit Ogre 3D gibt, die auch nur annähernd aktuelle Konsolen- oder PC Grafik darstellen. Was will man da verzweifelt verteidigen? Es ist halt so.

        Und Science schießt hier doch ein Eigentor nach dem anderen, nur um dann beleidigte Leberwurst zu spielen oder meine Konter als unfair abzutun weil ich seine jedes Mal mit Leichtigkeit in kleine Stücke zerlege.

        Es ist nun einmal so:

        – Es gibt nicht, nicht mal annähernd für jedes exklusive Konsolenspiel eine ebenso exklusive Alternative auf PC. Das ist schlicht falsch!

        – Es gibt keine optisch auch nur annähernd aktuell wirkenden Titel oder Demos, die mit der Ogre3D Engine gemacht sind. ALLE Demos und Spiele sind grafisch schlicht und optisch hoffnungslos veraltet.

        Bei diesen beiden Punkten gibt es KEINE Diskussionsmöglichkeit, schlicht, weil es einfach so ist!

        Wenn dann jemand daherkommt und trotzdem versucht immer und immer wieder dagegen zu argumentieren, dann reicht es irgendwann auch und er darf sich nicht wundern, wenn der Ton dann irgendwann schärfer wird oder ich ihn schlicht und ergreifen nicht mehr ernst nehmen kann.

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