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L.A. Noire: Guter Bulle, böser Bulle

Geschrieben von Sven
L.A. Noire: Guter Bulle, böser Bulle

„L.A. Noire“. Schon kurz nach dem Erscheinen ein Millionenerfolg. Und umstritten bei der Spielerschaft. Das ist auch kein Wunder, schließlich besitzt Team Bondis Crime-Thriller nüchtern betrachtet allerlei Schwächen. Wir öffnen die Akte „L.A. Noire“. Jetzt zählen harte Fakten.

L.A. Noire: Glaubwürdig inszenierte Tatorte
L.A. Noire: Glaubwürdig inszenierte Tatorte

Andreas: „L.A. Noire“ ist klasse. Ich mag das Szenario, die Figuren, die Dialoge und die Fälle. Ganz klar – für mich ein Kandidat für das „Spiel des Jahres“. Die Gesichtsanimationen sind in meinen Augen wegweisend für die Zukunft, und ein paar Filmverweise wie der Showdown im „Intolerance“-Set lassen mein Herz als Filmfan höher schlagen. Was hast du daran auszusetzen?

Sven: Mir sagt „L.A. Noire“ durchaus zu. Ein reizvolle Idee, eine ereignisreiche Epoche, ein Spiel von Rockstar Games. Aber im Kern steckt Monotonie, wohin das Auge blickt: Sämtliche Fälle laufen fast immer nach dem gleichen Muster ab: Tatort inspizieren, Beweise suchen, mit dem Auto rumfahren, Verdächtige verhören. Was ist daran schon so herausragend oder kreativ?

Andreas: Gegenfrage: Welcher heutige Shooter ist abwechslungsreich? Die ständigen Explosionen verdecken bei „CoD“ & Co doch einfach nur das simple Spielprinzip. Und das heißt vor allem: ballern und überleben. Einige von den Spielen kann ich heute nicht mehr unterscheiden – das nenne ich öde. „L.A. Noire“ ist halt ruhiger, eher etwas für Genießer. Darauf muss man sich einlassen, sonst macht das Spielen keinen Sinn. Für mich ist diese grundsätzliche Designentscheidung bei einem Blockbuster-Titel mutig und kreativ.

Sven: Es ist also mutig, wenn man mal keinen Shooter entwickelt? Das erklärt nicht die Eintönigkeit aufgrund der immer identischen Herangehensweise beim Lösen der Fälle. Ein „Heavy Rain“ besaß freilich auch etliche Macken, aber hier haben Entscheidungen des Spielers gravierende Auswirkungen auf den Verlauf gehabt. Bei „L.A. Noire“ gibt’s am Ende eines Falls eben nur drei statt fünf Sterne, wenn man womöglich etwas „falsch“ gemacht hat. Das ist doch…schwach?!

Andreas: Ja, welcher Triple-A-Titel setzt denn nicht auf Action und Krawall? Das Spiel folgt einer normalen Fernsehkrimi-Dramaturgie. Ich muss aber zugeben, dass etwas mehr Abwechslung nicht geschadet hätte. Man darf „L.A. Noire“ vielleicht auch nicht wie andere Spiele einfach ruckzuck „durchziehen“. Einige Fälle sind langwierig, und da bietet sich an, nur einen von ihnen pro Tag zu lösen, damit man die Handlung auf sich einwirken lassen kann. Wenn ich das Spiel an drei Abenden durchgespielt hätte, wäre es auch mir sehr monoton vorgekommen.

Mord wird zum Hobby des Spielers...sozusagen.
Mord wird zum Hobby des Spielers...sozusagen.

Sven: Okay, also ist „L.A. Noire“ nicht für den Action-Grobmotoriker geeignet. Das ist plausibel. Also weiter im Programm: So beeindruckend die Gesichtsanimationen auch sein mögen, letztlich sind die Figuren trotzdem leblos und verdeutlichen nicht immer genau, ob sie nun Opfer oder Täter sind. Außerdem ist es ist irrelevant, ob man bei Verhören Fragen als Wahrheit oder Lüge enttarnt. Der Ausgang ist immer gleich und beeinflusst nicht das Geschehen. Wo ist da bitte das Spiel?

Andreas: Für mich ist das eine der Stärken des Spiels: Nichts ist eindeutig. Nehmen wir doch mal den Fall mit der „Schmetterlingsbrosche“. Ich kann den Kinderschänder oder den Familienvater in den Knast bringen. Das Spiel läuft so oder so weiter, egal ob ich damit zufrieden bin oder nicht. Dabei geht es beim Spielen immer darum, die absolute Kontrolle zu haben, aber „L.A. Noire“ dreht den Spieß um. Wahrscheinlich werden jetzt einige sagen, dass ich als Spieler immer von den Machern gelenkt werde, aber letztendlich bleibt das Spielziel gleich: die K.I. zu besiegen. Team Bondi lässt mir aber meist keine Chance dazu, und das finde ich schon bemerkenswert. Ob es dann noch ein Spiel ist? Keine Ahnung.

Sven: Da wären wir wieder bei einem interaktiven Film, hm? Team Bondi suggeriert mir gewisse Freiheiten, die es nicht gibt. Und dies stößt besonders negativ auf, wenn man einen Fall versucht, auf andere Art und Weise zu lösen. Das ist ernüchternd! Da fällt mir ein: Was hat „L.A. Noire“ überhaupt mit Film Noir zu tun? Der optional einschaltbare Schwarz/Weiß-Modus wird es ja wohl nicht sein?

Andreas: Ein Freund hat von mir mal in einem anderen Zusammenhang gesagt „Ein bisschen Grundwissen sollte man schon mitbringen“ ; ) Im klassischen Film Noir geht es um harte Jungs, fiese Frauen und all den Dreck in den Straßen der Großstadt. Das Jahrzehnt und die Fälle sind typisch für das Genre. Ich sage es mal so: Wer Filme wie „Die Spur des Falken“ öde findet oder mit den Büchern von James Ellroy („Die schwarze Dahlie“) nichts anfangen kann, wird es mit „L.A. Noire“ schwer haben.

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Der offizielle Launch-Trailer

Sven: Häh? Ist das nicht ein bisschen elitär von Dir?

Andreas: Nein, überhaupt nicht. Wenn Du keine Ahnung von Fußball hast, wirst du auch nicht verstehen, warum Maradona, Zidane oder Messi die besten Spieler der Welt sind. Ohne das Hintergrundwissen entgeht Dir vielleicht etwas. Mein Tipp für „L.A. Noire“ : „Tote tragen keine Karos“ ansehen. Ist so etwas wie Film Noir im Schnelldurchlauf.

Sven: Wir reden hier doch über ein Spiel für den Massenmarkt, oder? Rockstar Games wollte sicher keine 40+-Intellektuellen ansprechen, sondern zum Großteil jüngere Menschen, die sicher noch nie etwas von „Die Spur des Falken“ gehört haben. Wie passt das denn zusammen? Bedient „L.A. Noire“ hier womöglich eine kaum vorhandene Zielgruppe?

Andreas: Langsam, junger Padawan! Man ist nur so alt, wie man sich fühlt. Ich bin froh, dass Team Bondi, Rockstar und Take 2 etwas anderes probiert haben! Natürlich wollen sie die Kosten wieder reinholen, aber das Spiel ist ein sehr mutiger Blockbuster, ähnlich wie „Inception“ im Kino. Es spricht auf jeden Fall eher „erwachsene“ Spieler an, als pubertierende Teenager mit trainiertem Daumen. Logisch, dass bei so einem Experiment ein paar Erwartungen nicht erfüllt werden. Wenn viele ein „GTA“ in den 40er Jahren erwartet haben, sagt das auch etwas über unseren Umgang mit Spielen aus. Da wird schnell alles in eine Schublade gepresst, weil viele nichts Neues wünschen oder nichts Neues ausprobieren wollen. Spieler sind da sehr konservativ.

Sven: Okay. Mich beschleicht aber das Gefühl, als hätte Rockstar Games (wohl wissentlich!) die Marketingkampagne rund um „L.A. Noire“ auf die „GTA“-Fans ausgelegt. Folglich bleibt mir nichts anderes übrig, als unsichere Action-Liebhaber vor dem Titel zu warnen, weil das eigentliche Spielkonzept nicht klar in der Werbung vermittelt wird.

Zurück zum eigentlichen Spiel: Die Hintergrundgeschichte des Protagonisten ist kaum verständlich und wird durch die Zeitungs-Rückblenden verwirrend. Mir ist dadurch dieser Cole Phelps vollkommen egal, denn ich kann mich mit ihm kaum identifizieren. Ihm fehlt es an Glaubwürdigkeit, Charisma und Emotionalität.

Wer keine Lust auf eine Autofahrt hat, lässt seinen KI-Kollegen die Arbeit übernehmen.
Wer keine Lust auf eine Autofahrt hat, lässt seinen KI-Kollegen die Arbeit übernehmen.

Andreas: Das ist halt Geschmackssache, aber typisch für den Film Noir. Die Hauptperson ist meist ein Anti-Held mit einigen Lastern. Mögen muss man den nicht, und Phelps kommt mir manchmal wie ein arroganter Karrierist vor.

Sven: Nicht nur das! Trotz großer und lebendiger Spielewelt gibt es in L.A. der 1940er Jahre kaum etwas zu entdecken.

Andreas: Wieso auch? Warum muss alles Open-World sein? Dafür ist das ganze Szenario aber sehr stimmig. Legendäre Hollywood-Sets, Filmplakate, Zeitschriften, Musik – die Macher haben sich die Epoche sehr genau angeschaut und es sehr authentisch umgesetzt.

Sven: Schon eine Folge „Life on Mars“ besitzt mehr Tiefgang und Überraschungsmomente als fünf Fälle in „L.A. Noire“. Klar, die Serie spielt in den 1960er Jahren in einem Arbeiterviertel in Großbritannien, aber hier brillieren zum Beispiel die Polizisten: Schmutzig, brutal, emotional – aber zugleich bestrebt, etwas Gutes zu tun bzw. Fälle zu lösen. Authentizität, Hintergrunddetails, die auf wahren Begebenheiten basieren – hier ist ein „L.A. Noire“ meilenweit entfernt! Auch, weil eben weder bei „Life on Mars“ noch im wahren Leben ein Fall wie der andere gelöst werden kann. Das macht Glaubwürdigkeit ja aus.

Andreas: Aber ein Fall in „L.A. Noire“ besitzt mehr Tiefgang und Überraschungsmomente als die meisten anderen Videospiele. Du sprichst damit aber ein grundsätzliches Problem an: Storys sind ein Stiefkind der Spielebranche. Dramatik muss zielgerichtet sein, sonst wird es schnell chaotisch und langweilig. Interaktivität ist da ein großes Hinderniss und bis jetzt hat dieses Problem noch niemand gelöst. „L.A. Noire“ kommt aber dank der Figuren, Dialoge und Mimiken einem Film sehr nahe. Und noch einmal: Das ist richtungsweisend!

Sven: Aber die Technik von „L.A. Noire“ ist ja nun wirklich alles andere als „richtungsweisend“. Hakelige Steuerung, häufig starke Ruckler, permanente Ladezeiten, redundante Spielelemente – woran hat Team Bondi die vielen Jahre gearbeitet?

Andreas: An Story, Mimik, Regie und Recherche? Aber du hast Recht, denn mit Ausnahme der Gesichtsanimationen ist die Technik nicht so toll. Team Bondi hat halt andere Prioritäten gesetzt. Außerdem habe ich mal gelesen, dass die Entwicklung nicht reibungslos verlaufen ist. Wahrscheinlich haben sie das Spielprinzip ein paar Mal geändert, ähnlich wie bei „Alan Wake“. Das hat sicherlich einiges an Geld und Zeit verschwendet. Aber das ist auch typisch Rockstar – denke nur mal an „RDR“.

Sven: Außerdem ist es eine multimillionenschwere Entwicklung und Rockstar Games schafft es erneut nicht, eine professionelle deutsche Synchronisation zu integrieren? Die englischen Sprecher sind ja hervorragend, aber wer die Sprache nicht ausreichend gut beherrscht, muss ständig auf die Untertitel schauen – das nervt!

Beweise oder unwichtige Gegenstände untersuchen - das kann manchmal auch lästig sein.
Beweise oder unwichtige Gegenstände untersuchen - das kann manchmal auch lästig sein.

Andreas:Das ist in der Tat ein Nachteil, aber man muss auch ganz klar sagen, dass der Originalslang sehr wichtig für die Atmosphäre ist. Ich verstehe ja auch nicht alles sofort, aber mir ist die Sprachmelodie sehr wichtig oder ob die Sprecher zu den Figuren passen. Da versagen deutsche Synchros in Spielen und Filmen ständig. Denke doch mal früher an Eddie Murphy in den 80er Jahren und jetzt aktuell Johnny Depp in „Pirates of the Caribbean 4“. Die Originalstimmen sind brillant, aber in Deutsch ist das für mich einfach nur billig. Deutsche Spielesynchros sind da ja noch viel schlimmer. Die jetzige Form von „L.A. Noire“ ist mir da viel lieber.

Sven: Abschließend: Glaubst du wirklich, dass „L.A. Noire“ ein Wink für die Zukunft der Spielebranche ist? Ich bin mir da unschlüssig. Einerseits gefällt mir das neue Werk von Team Bondi wirklich: Die Erschaffung einer lebendig wirkenden Spielewelt im Los Angeles der 1940er Jahre, das Bearbeiten von Morden ohne forensischen Firlefanz, den es damals nicht gab, die intelligenten Fälle allgemein. Andererseits betrübt mich der Aspekt der Interaktionsmöglichkeiten, die ich nach einem „Heavy Rain“ auch von einem Rockstar-Team erwartet hätte. Das sture Erfüllen der Aufträge ist stellenweise faszinierend, aber auch frustrierend aufgrund der strikten Linearität.  Oder kurz gesagt: Die Ansätze sind, gerade auch für mich, der Krimis sehr mag, hervorragend. Die Umsetzung noch nicht zufriedenstellend. Und nein, ich habe keine völlige Flexibilität beim Meistern der Fälle erwartet, sondern einfach nur etwas mehr Freiheit.

Andreas: Für mich ist „L.A. Noire“ sehr wohl zukunfsweisend! Stell dir doch mal so eine Mimik bei „Half-Life 3“ oder bei „GTA 5“ vor. Es sollte mehr „große“, experimentierfreudige Spiele geben, die sich an Erwachsene und nicht an Teenager richten. Dann hätte die Branche kein Image-Problem.

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Über Sven

Sven Wernicke ist Gründer von Polygamia.de. Geboren Ende der 1970er Jahre in Halle/Saale (damalige DDR), begann der erste Kontakt mit Computer- und Videospielen kurz nach der Wende....[weiterlesen]

Veröffentlicht am 29. Mai 2011

9 Kommentare zu “L.A. Noire: Guter Bulle, böser Bulle

  1. mnemo schrieb am :

    Zur deutschen Synchro: Wer soll denn bitte 200 Synchronsprecher bezahlen? Das würde das Spiel nochmal erheblich teurer machen und wie Andreas schon sagt: Die Synchro bei Videospielen ist oftmals grausam.

    Ansonsten: Was Andreas sagt.

    • Och, das ist doch nur eine Ausrede. Bei komplexen Rollenspielen und sicher auch zig anderen Titeln klappt das doch auch. Wir reden hier über ein Spiel, was nicht nur 100.000 Mal verkauft werden soll, entsprechend hoch ist auch das Budget für einen solchen Titel. Da hätte auch etwas für eine ordentliche Synchro abfallen können. Nicht müssen.

      Ansonsten: Irgendeiner von uns beiden musste doch die Rolle des bösen Bullen einnehmen. :)

      • mnemo schrieb am :

        Die „komplexen Rollenspiele“ haben bei WEITEM nicht so viele Sprechrollen wie die Rockstar-Spiele.

        Ich finde es okay, dass nicht synchronisiert wird, das bringt vielleicht mal ein paar mehr Leute dazu, Englisch zu verstehen. Ein zusätzlicher positiver Aspekt. :P

  2. Ich muss gleich am Anfang sagen, ich habe das Spiel nicht gespielt, sondern nur die „1 Stunde mit“ auf Gameone.de gesehen.
    Aber die Charaktere fand ich sehr glaubwürdig, auch Mimik und Gestik. Manchmal hat man erst beim zweiten Versuch bemerkt, der lügt nicht… der sagt die Wahrheit, ist aber überheblich. Aber für mich hat sich daraus logisch ergeben: Man muss sein Ego anstechen, ihn anzweifeln.
    Ich weiß nicht, ob das an meiner Leidenschaft für Crime-Serien wie „The Mentalist“ oder „Criminal Minds“ liegt, aber ich scheine dahingehend trainiert zu sein. ^^

    Auch Phelps ist gut herübergekommen und die Rückblenden waren für mich verständlich und charakteroffenbarend: Ein egozentrischer Karriere-Mensch. Eben ein echter Charakter (wie Dr House) und nicht so ein Weichei…

    Das einzige was ich zu meckern hätte: Dass wirklich nur einzelne Fälle durchgespielt werden und kein größerer Zusammenhang besteht. Da hat die Werbung wirklich in eine andere Richtung gewiesen.

    Apropos Werbung, ich schreibe auch (über Freeware-Spiele):
    http://www.pasch-games.blogspot.com

  3. Johannes schrieb am :

    Also ich finde L.A.-Noire Klasse! Es hat zwar mehr den Charkter eines „Aktiv“-Films anstelle eines Games, aber dafür kann ich beruhigt am Abend den Fernseher im Wohnzimmer mit der XBOX blockieren, da meine Frau die Geschichte drumherum so interessant findet, dass Sie gern den Mafia-Krimi anschaut. Man sollte halt kein GTA erwarten, was wohl viele bei einem Rockstar-Titel vermuten würden; hier will man wohl eher 2k Czech Konkurrenz machen.

    • dominik schrieb am :

      Guten morgen,
      um auch noch was in die Runde zu werfen, muss ich sagen dass ich auch mit der “GTA Erwartung“ ins Spiel gegangen bin, was mich jedoch schon nach 10 min entäuscht hat. Zuviel roter Faden dacht ich mir, nicht die Möglichkeiten wie bei GTA usw. doch dann als die Missionen etwas komplexer wurden begann dass Spiel mein Interesse zu wecken und jetzt muss ich sagen, Hammer Spiel.Alle Schwächen wie z.B.und etz versteht mich nicht falsch die Grafik ist teilweise mies, jedoch gibts an anderen Stellen so viel Liebe ins Detail was heißen soll die Mordopfer,wenn ich mir die Haare anschau bekomm ich ein Grausen da andere Games seit min 2 Jahren besseres hinbkommen,jedoch kommen auf der anderen Seite viele Orte an denen man vorbeifährt und sich denkt sapralott sie könnens doch.
      Etwas ganz anderes, ich war etwas schockiert dass das Spiel ab 16 freigegeben ist, normalerweise wird jedes Spiel mit ein wenig Blut bis auf den Index kritisiert und hier sind nackte vergewaltigte erdrosselte und abgestochene Frauenleichen zu sehen und schlimmer noch haargenau zu inspezieren. Find ich ech starken Tobak und ich verstehe nicht warum man dieses dieses Spiel dann mit 16 freigibt
      Gruß Domi

      • Anton schrieb am :

        Dass das Spiel in Deutschland ab 16 freigegeben ist bzw. nicht indiziert ist kann folgende Gründe haben:

        1. Das ganze Blut und Gemetzel wird im Spiel nicht vom Spieler selbst verursacht, sondern von den Verbrechern, die nach der Lösung eines Falles meistens in die Todeszelle (sie sind ja „böse“) landen.

        2.Als Spieler selbst kann man lediglich nur durch das Schießen auf die Gegner kleinere Blutspritzer verursachen.

        3. Der Held, welchen man spielt, ist ein Polizist (also ein „Guter“), der gegen Verbrecher und für „Frieden“ in L.A. kämpft.

        Warum bin ich zu solchen Aussagen gekommen? Ganz einfach: Wenn man Mafia II, GTA IV und L.A. Noire vergleicht, hat L.A. mehr „gore“ (Blut, stark beschädigte Gliedmaßen usw.) als die ersten zwei Titel, wobei L.A. Noire die mildeste Altersfreigabe bekommen hatte.

        P.S. PEGI hat L.A. Noire ab 18 einegstuft, d.h. dass in Österreich und der Schweiz dieses Spiel nur ab 18 erhältlich ist, denn obwohl dies eine „Empfehlung“ ist und keine juristische Kraft im Sinne der Jugendschutzgesetze der jeweiligen Bundesländer/Kantone hat, achten 99% der Retailer (u.a. mit Ausweiskontrollen) darauf, dass alle Spiele „altersgerecht“ verkauft werden.

        P.P.S. Ich bin selber 17 und sehe hinter den Altersbeschränkungen bei Spielen, Filmen usw. nur wenig Sinn, denn im Zeitalter von Internet und Steam kann man das alles locker umgehen und selbst wenn Eltern kontrollieren, was ihre Kinder spielen dürfen, ist es immer möglich bei Freunden zu spielen.
        Die Personen, die glauben, dass die Altersbeschränkungen noch immer wirksam sind, die sind wohl in den 80er Jahren steckengeblieben, wo man die Spiele nur als Hartkopien in den Läden kaufen konnte. Ach ja, damals gab es kaum ab 16 und ab 18 Titel.

        Anmerkung: Gebrannte alkoholische Getränke und Pornos sind auch ab 18 aber jeder hat schon sicher mal getrunken und gesehen bevor man 18 war, also meckert nicht rum. :)

        Schlusssatz: Im Bundesland Niederösterreich (Österreich) in dem ich Lebe sind auch gebrannte alkoholische Getränke ab 16 und das verursacht mehr Schäden als irgendein Spiel.

  4. Ein weiteres Spiel, was ich von meinem Stapel geholt und endlich mal angezockt habe. Die Atmosphäre und die Charaktere gefallen mir schon sehr, sehr gut, aber man muss wirklich aufpassen, dass man nicht mit der „GTA“-Brille dieses Spiel zockt. Was mich anfänglich auch ein bisschen stört, sind die ständigen Laufereien, weil der Verdächtige wieder abhaut. Das ist ja mal ganz nett, aber kommt zumindest anfänglich fast in jedem Fall vor.

    Mit der Steuerung habe ich auch so meine Not, zumal ein schönes Tutorial fehlt und man immer diese Textboxen lesen muss. Das wäre doch viel leichter gegangen.

    Aber die ganze Ermittlungsarbeit macht wirklich Spaß – und es ist ein große Herausforderung, die Befragungen so zu führen, dass man auch wirklich die richtigen Strategie findet, um dann die richtigen Antworten zu bekommen. Da muss ich mich tatsächlich auch mal auf die hervorragende Mimik verlassen, was ich bislang noch zu wenig mache (weil ich es wahrscheinlich nicht gewohnt bin, dass mir ein Computerspiel so etwas bietet).

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