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Was von der E3 übrig blieb

Geschrieben von Sven
Was von der E3 übrig blieb

Die E3 in Los Angeles ist vorbei. Die Presse überschlug sich mal wieder mit einer sagenhaften Berichterstattung. Dumm nur, dass selbst gefiltert werden musste. Denn nüchtern betrachtet gab es nicht viel Neues . Die meisten der angekündigten Fortsetzungen waren schon im Vorfeld bekannt. Ein paar Überraschungen gab es dann doch, speziell Nintendo holte den Wii-Nachfolger aus dem Sack, und Microsoft stellte vermeintliche „Core“-Spiele für Kinect vor.

Was beim Ausblenden der vielen überflüssigen Informationen für uns von der E3 übrig blieb? Schauen wir mal…

Svens Wii U-Eindrücke

Wenn Neugier auf einen ersten Schreck folgt, die dann in Ernüchterung mündet, dann muss Nintendo eine neue Konsole vorgestellt haben. So sehr ich Mario, Kirby und Co. auch mag, richtig zufriedenstellen konnten mich die Japaner die letzten Jahre nicht. Bezogen auf mein Spielverhalten nutzte ich meinen Gamecube nicht sonderlich häufig, die Wii noch seltener. Mit dem Fokus auf einen Spiele-unerfahrenes Massenmarkt reduzierte Nintendo Spielkonzepte viel zu stark auf die Bewegungssteuerung, die mich auf Dauer schlichtweg nervte – obwohl es freilich viele gute Titel gab und gibt. Bei der Wii U ist der emotionale Verlauf während der Ankündigung nicht anders: Neugierig saugte ich die vorgestellten Details auf, nachdem ich zu Beginn den Kopf aufgrund des gezeigten Controllers schütteln musste. Und jetzt bin ich unsicher. Klar, gekauft wird das Ding – dazu benötige ich die Hardware zu sehr für den Job. Aber kann sie mir Spaß bereiten?

Wii U: Na toll. Gespielt wird mit maximal einem Controller.
Wii U: Na toll. Gespielt wird mit maximal einem Controller.

Mit einem Preis von mindestens (!) 250 Dollar ist die Wii U nicht gerade ein Schnäppchen. Und das Eingabegerät, das an eine Fusion aus Tablet und Joypad erinnert, ist groß. Sehr groß. Klar, neue Spielarten sollen durch den Wii U Controller möglich sein, dagegen werden bestehende und etablierte Ansätze fast unmöglich oder eingeschränkt. Zum Beispiel klassische Mehrspieler-Duelle an einer Konsole, bei dem jeder ein solches Frühstücksbrettchen verwendet.

Maximal ein Eingabegerät kann mit der Konsole verbunden werden? Freunde müssen unverändert mit Wiimote und Nunchuk loslegen? Multitouch-Elemente werden gar nicht erst unterstützt? Der Wii-Entwickler Katsuya Eguchi redet in einem Interview auf Spiegel Online quasi alles schön, was genauso gut gravierende Nachteile sind. Das gibt mir im Vorfeld zu denken.

Dass die Wii U (wenigstens) genauso leistungsfähig wie eine Xbox 360 oder PlayStation 3 ist, soll mich begeistern? Mensch, Nintendo! Die Xbox 360 geht auf ihr sechstes Jahr zu!  Viel ist seitdem geschehen, und hier rede ich mal nicht vom trendigen 3D, sondern von neuen Grafikchips und Prozessoren.  Davon ab: Zum Launch, der irgendwann zwischen April und Weihnachten 2012 erfolgen soll, sind Umsetzungen von „Assassin’s Creed“, „Batman: Arkham City“ oder „Tekken“ geplant. Wenn die Konsole also in den Handel kommt, sind genannte Spiele für die konkurrierenden Daddelkisten seit Monaten erhältlich. Hauptkaufargumente bleiben also die Produkte von Nintendo, die sicher perfekt auf die Konsole mit ihrem „Pad“ ausgelegt sind. Toll, aber genügt das, um das erste Jahr zu bestehen?

Für mich ist die Wii U der krampfhafte Versuch, mit aller Gewalt eine Innovation (auf der E3) vorstellen zu müssen. Dumm nur, dass das in meinen Augen nicht klappt. Der Controller kann nicht einmal als eigenständiges Tablet verwendet werden, obwohl sich das angeboten hätte!

Nicht im Bild zu sehen, aber: Laut Nintendo wird man auch mit dem 3DS spielen können.
Nicht im Bild zu sehen, aber: Laut Nintendo wird man auch mit dem 3DS spielen können.

Es ist ja prima, wenn das gesamte Pressevolk auf der E3 angetan und begeistert von der Wii U war. Ich hab das Gerät nicht ausprobiert, stelle mir aber die Frage, wie lange es dauert, bis die frischen, anderen Spielideen ausgereizt sind. Ein, zwei, fünf Jahre? Die Wii besitzt ja sichtlich auch keine lange Lebenserwartung. Nach dem Hype stellte sich viel zu schnell die Ernüchterung ein – und nichts anderes erwarte ich von der Wii U. Vielleicht denke ich auch nur zu konservativ und übersehe die grenzgenialen Möglichkeiten des Controllers, auf den das Bild direkt von der Konsole gestreamt werden kann. Was bleibt, ist aber ein Gerät in der Hand, das mit einem sechs Zoll-Display sehr groß ist – und beim Spielen lästig werden kann. Wie auch die Wiimote mit ihren Bewegungssensoren.  Die dargestellten Spiele in diversen Videos wollten mich bis jetzt nicht kicken, ich bleibe also unsicher, ob ich mit der Hardware meine Freude haben werde. Die Wii U wird vermutlich eh ein Erfolg – dafür ist der Vorgänger zu populär und der Mob zu einfach zu begeistern.

Es sei aber betont: Einige Ansätze, darunter das nahtlose Umschalten zwischen Fernsehbild und Touchscreen oder das Klonen auf beide Displays ist eine sehr reizvolle Angelegenheit. Ob man diese Funktionen regelmäßig nutzt? Übrigens: Mit iOS5 wird man fast genau das Gleiche auch mit AppleTV und dem iPad 2 machen können – ab Herbst 2011. Eine letzte Sache noch. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber: Ich habe nur zwei Augen. Ich stelle es mir bei längeren Spielen enorm anstrengend vor, auf zwei Bildschirme gleichzeitig bzw. im Wechsel zu schauen. Ich bin schon gespannt, was Nintendo als Spieldauer im Handbuch empfehlen wird. Beim 3DS sind es 30 Minuten…

Andreas‘ Spieleankündigungs-Eindrücke

Fangen wir mit einem Kuriosum an: „Blades of Time“ von Konami. Laut Pressemitteilung handelt das Spiel von der Kopfgeldjägerin Ayumi, die nach gewaltigen Schätzen sucht. Mit einem „zweifachen Kampfsystem aus Komboattacken und Zaubersprüchen“ fegt sie die Monster hinweg, und mittels einer Zeitreisefunktion kann sie Fehler wieder gutmachen. So weit, so gut. Wenn ich jetzt mal außer acht lasse, dass diese grobe Beschreibung wie eine beliebige Mischung aus „Tomb Raider“ und „Prince of Persia“ klingt, fällt mir die eklatante Ähnlichkeit zum Topware-Flop „X-Blades“ auf. Der hatte auch eine Heldin namens Ayumi zu bieten, ein fast identisches Kampfsystem und den gleichen Entwickler: Gaijin Entertainment aus Russland. Ist „Blades of Time“ nun eine Fortsetzung oder ein Remake? Auf Anfrage von uns hat zumindest die deutsche PR-Agentur von Konami keinerlei Ahnung von „X-Blades“. Ich kann das auch nur aus der Ferne beurteilen, aber es würde für den Geschäftssinn des Entwicklers Gaijin sprechen, wenn er einen Flop bereits zum dritten Mal verhökert. Richtig gelesen – zum dritten Mal. Ganz am Anfang stand nämlich das PC-Spiel „Oniblade“, das erst von Topware grafisch aufgemöbelt wurde. Und jetzt ist eben Konami an der Reihe. Oder auch nicht – es ist ja alles pure Spekulation. Es würde aber mal wieder zum Trend der E3 passen: Alles ausschlachten, was irgendwann einmal Kasse gemacht hat.

Will uns Konami verschaukeln? Der dritte Aufguss eines schwachen Spiels?
Will uns Konami verschaukeln? Der dritte Aufguss eines schwachen Spiels?

Das Problem der Fortsetzungen ist nicht neu. Die Spielebranche lebt davon, und es gibt ja positive Beispiele wie „Mass Effect 2“. Aber die Liste wird immer länger. Spiele wie „Far Cry 3“, „Uncharted 3“, „Resistance 3“, „Battlefield 3“ sprechen nicht gerade für den Innovationswillen der Entwickler. Bei dieser Aufzählung sind noch nicht mal die üblichen Verdächtigen wie „CoD“ oder „FIFA“ dabei. Andere Entwickler wie Gearbox schlachten ihre erfolgreichen Spielsysteme aus. „Brothers in Arms: Furious 4“ wirkt ein wenig wie eine Grafik-Mod vom Coop-Shooter „Borderlands“ mit Nazis. Wo soll das bitte hinführen? Ich will neue Spielideen, nicht ständig einen weiteren austauschbaren Shooter. Ich will neue Ideen und keine Killstreaks. Und ich will endlich mal wieder überrascht werden! Natürlich könnt ihr mir jetzt „Child of Eden“ oder „Journey“ entgegenschleudern, aber Hand aufs Herz: Das Marketing-Budget dieser Spiele würde noch nicht mal die Catering-Kosten von „CoD“ & Co. abdecken können.

Zuletzt noch ein Hinweis für alle Core-Gamer, die Kinect besitzen: Es ist verdammt uncool, mit seinem Bildschirm zu reden. So verlockend die Spracherkennung von „Mass Effect 3“ auch sein mag – es macht euch zu einsamen Nerds. Allein schon die Frage, ob die Technik im tiefsten Baden-Würrtemberg oder in Texas funktioniert, lässt mich den Kopf schütteln. Glaubt ihr ernsthaft, dass sich ein Publisher die Mühe macht, eine perfekte Spracherkennung für mehrere Sprachen zu entwicklen? Es ist aber nicht nur die Budgetfrage, denn wenn so eine Technik erfolgreich sein will, muss es perfekt sein und aus mehr als nur einem Wort bestehen. Sonst hat es keinen Mehrwert gegenüber herkömmlichen Steuerungen. Wie, wo und wann soll das funktionieren? Bei geschlossenem Fenster im schalldichten Raum bei 30 Grad? Nachdem ich die Freundin/ Familie für ein paar Tage ausquartiert habe? Vielleicht bin ich zu alt für diesen Scheiß, aber schon bei „Endwar“ endete dieser Versuch schnell auf dem Wühltisch. Natürlich ist die Idee einer komplexen Sprachsteuerung interessant, aber nicht für Spiele. Wenn es nach mir geht – nein, danke! Gebt mir lieber einen ordentlichen Joystick.

Svens PlayStation Vita-Eindrücke

Ob ihr es glaubt oder nicht: Das iPad und das iPhone haben mein mobiles Spielverhalten gravierend verändert. Als das iPad in den Handel kam, verlor mein DSi sehr schnell an Bedeutung. Der 3DS lässt mein Interesse am Handheld-Spielen zwar wieder gen Nintendo tendieren, insgesamt verbringe ich mit den Apple-Geräten aber viel mehr Zeit. Ein spontanes Spielchen zwischendurch – flott aus dem AppStore geladen für ein paar Cent – das kann mir keine tragbare Nintendo-Konsole in der Form bieten. Auch nicht die PSP, die bei mir seit dem Kauf am ersten Tag der Veröffentlichung alle paar Monate wieder vorgekramt wird. Klar, für die PlayStation Portable hat Sony viele erstklassige Spiele parat, genervt haben mich aber schon immer zig Faktoren: Groß, relativ unhandlich, nur eine Analogstickscheibe, lästiges UMD-Laufwerk, recht kurze Akkulaufzeit. Viele Schwächen konnten mit überarbeiteten Variationen behoben werden – und mit dem offiziellen Nachfolger geht Sony noch einige Schritte weiter: Ein Hightech-Monster, das grafisch der PS3 sehr nahe kommen soll. Touchscreen, endlich zwei Analogsticks, ein seltsames Touchpad auf der Rückseite – das klingt mir nach einer eierlegenden Wollmilchsau.  Nur benötige ich diese überhaupt?

Die PSVita sieht der PSP sehr ähnlich, wirkt aber schicker.
Die PSVita sieht der PSP sehr ähnlich, wirkt aber schicker.

Ich versuche den praktischen Nutzen zu finden: In unserer Gesellschaft bleibt kaum noch Zeit für…Freizeit. Wo und wann soll ich bitteschön zwei, drei Stunden mit einer PlayStation Vita spielen? Daheim auf der Couch? Dann greif ich gleich zu einem „großen“ Konsolenspiel oder zum iPad. Damit kann ich auch in Windeseile im Internet surfen oder mir was Neues runterladen.Selbstverständlich, viele Menschen müssen mit Zügen fahren oder auf Bahnhöfen rumsitzen – aber sind die auch gewillt, hohe Preise für Spiele auszugeben? Heutzutage fehlt einem sowieso häufig der Nerv für was Anspruchsvolles, man hat ja noch andere Dinge im Kopf. Nicht ohne Grund erfreuen sich die kleinen Spiele für 79 Cent aus dem Apfelladen solcher Beliebtheit.

Schon klar, das ist nur subjektiv. Es zählt ja auch die Software, die erscheint. Und die verkauft im besten Fall viel von der Hardware, für die sie gedacht ist. Wie bei der Wii U und so gesehen bei allen Konsolen der Vergangenheit steht und fällt alles vom Lineup und den zukünftigen Spielen, die die Technik sinnvoll nutzen. Ich bin gespannt, inwieweit hier Sony punkten kann. Die berührungsempfindliche Rückseite ist seltsam und hinterlässt einen nutzlosen Eindruck. Die PlayStation Vita hat auf gewisse Weise trotzdem ein paar Sympathie-Punkte gewinnen können. Das Design spricht mich an und der Preis ist mit 250 Euro zwar hoch, aber angemessener als angenommen. Nur wieso soll ich 50 Euro mehr  für die 3G-Variante ausgeben? Kann ich dann mit der Vita telefonieren? Sollte das (wider Erwarten) der Fall sein, wäre die Konsole zugleich ein mächtiges Gerät, das dann mit etablierten Smartphones  konkurriert. In diesem Fall  könnte Vita zu einem Überraschungserfolg für Sony werden. Subventioniert mit Handyverträgen? Halb so teuer wie ein Samsung Galaxy S II oder iPhone 4? Fehlt die Telefonierfunktion? Gizmondo 2? Sony möchte diese offene Frage übrigens vorerst nicht offiziell beantworten.

Gut: Neben einem Speicherkartenslot kommen Spiele jetzt auf einer Art Flash-Speicherkarten.
Gut: Neben einem Speicherkartenslot kommen Spiele jetzt auf einer Art Flash-Speicherkarten.

Hart genommen stellt sich aber eine weitere Frage: Bis Ende des Jahres möchte Nvidia erste Quadcore-Prozessoren in Android-Smartphones verbauen. Die extreme Power wird auch für Spiele verwendet, die sich schon jetzt in Arbeit befinden. Shadowgun zum Beispiel. Ich halte es für sehr realistisch, dass die PSVita vor allem aus dem Tablet- und Handy- Sektor sehr starke Konkurrenz erhält. Und im Zweifelsfall steht auch OnLive in Europa vor dem Start. Aktuelle Spiele via Internetstream auf Android- und iOS- Geräte – optional sogar mit einem echten Game-Controller? Da muss Sony Angst bekommen, auch wenn ausschweifende Onlinedienste vorgesehen ist und Vita ebenfalls über einen Quadcore-Prozessor verfügt…

Svens Kinect-Eindrücke

Welchen Hardwarekauf bereute ich die letzten Jahre am meisten? Die Antwort ist für mich eindeutig: Kinect! Schweineteuer und alles andere als beeindruckend. Verzögerungen, Ungenauigkeiten, sinnlos großer Abstand zum Sensor, wenn ich nicht alleine spielen mag. Und die Spiele? Die konnten höchstens eine Stunde unterhalten – auf einem infantil lächerlichen Niveau. Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Minispiele. Aber das, was Microsoft bisher ablieferte, war weitgehend Mist. Das kommt davon, wenn man eine intelligente Technik besitzt, aber nicht weiß, welche Software dafür geeignet sein könnte.

Jetzt soll ja alles besser werden.  Microsoft zeigte zig Kinect-Spiele auf der E3. Und allesamt finde ich sie Scheiße. Pardon. Nur was zum Teufel soll das? Das neue „Fable: The Journey“ scheint ein billiger Railshooter ohne Eingabegerät zu sein. Ähnliches gilt für Ryse, für das sich Microsoft extra die Edelschmiede Crytek ins Boot holte. Mit „vollem Körpereinsatz Abenteuer erleben“? Das sind also die versprochenen und längst überfälligen „Core“-Games?  Soll ich amüsiert oder schockiert sein?

Sieht zwar gut aus, aber was soll das? Ein Kinect-Fable?
Sieht zwar gut aus, aber was soll das? Ein Kinect-Fable?

Dazu gesellt sich anderer Krams wie „Kinect Sports: Season Two“, das noch immer komisch anzusehende „Kinect Star Wars“ und das indiskutable „Kinect: Disneyland Adventures“. Interessanter, aber irgendwie auch total überflüssig, ist die gelegentliche Kinect-Sprachsteuerung für „Mass Effect 3“ oder die Xbox 360-exklusive „Minecraft“-Umsetzung mit Kinect-Unterstützung.  Unpraktisch stelle ich mir auch das Zusammenbasteln von Waffen bei „Ghost Recon Future Soldier“ mittels Kinect vor. In jedem Fall ist es nichts, worauf niemand verzichten kann. Aber vielleicht kann „Forza Motorsport 4“ mit den Head-Tracking-Aspekten ja beweisen, dass Kinect zu etwas nütze ist?

Hab ich womöglich etwas vergessen, was für Kinect angekündigt ist und was ganz Tolles werden könnte? Kann ich mir gar nicht vorstellen. Denn: Kinect ist vielleicht in der Theorie toll, in der Praxis scheitert es auch mit den Neuankündigungen an einem ernsthaften Mehrwert für Spieler. Ich bin davon überzeugt: Daran wird sich nichts ändern! Die Casual-Fraktion wird das bestimmt nicht weiter stören, logo…

 

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Über Sven

Sven Wernicke ist Gründer von Polygamia.de. Geboren Ende der 1970er Jahre in Halle/Saale (damalige DDR), begann der erste Kontakt mit Computer- und Videospielen kurz nach der Wende....[weiterlesen]

Veröffentlicht am 11. Juni 2011

3 Kommentare zu “Was von der E3 übrig blieb

  1. Michael schrieb am :

    Hach Andreas, du hast bei den Spielen Dust 514 vergessen ;) (Derweil die einzige Überraschung auf der E3 für mich. Erstens, dass es überhaupt gezeigt wurde. Zweitens, dass es exklusiv auf die Playse kommt). Wobei. Nein. Es gab noch eine Überraschung. Minecraft für die 360. Im negativen Sinne dann allerdings. Weil Kinect.

    • Naja, ich wollte ja nicht alles abdecken ;-) Aus der Ferne betrachtet finde ich „Aliens: Colonial Marines“ noch interessant. So wie ich die Jungs Gearbox auf diversen Events kennen gelernt habe, sind das nicht nur „eiskalte“ Geschäftsleute, sondern auch Fans, die gerne spielen. Für mich heisst das auch, dass sie es nicht allen Spielern recht machen wollen. Diesen Sinn für Individualität haben beileibe nicht alle Entwickler und da habe ich Hoffnung, dass „Aliens“ ein sehr gutes Spiel werden könnte.

      @Minecraft: Würde ich noch nicht abschreiben. Die fummelige Maus/Tastatur-Steuerung ist einer der Nachteile des Spiels. Richtig umgesetzt könnte Kinect das ausgleichen, Lag hin oder her.

  2. Netter Beitrag dem ich ohne weiteres zustimme! Könnte von mir sein :)
    Nintendo zieht ne Show ab, die mich am Ende eher ermüdet als begeistert. Bitte nicht lachen, aber ich hab am Anfang der Konferenz ernsthaft geglaubt, dass Wii U einfach nur Zubehör für die Wii ist. Hrhr…so ein Mumpitz. Und das ging nicht nur mir so. Dann zeigt man ausschließlich Minigames und nichts was einen auch mal aus grafischer Sicht vom Stamm haut. Mensch, Nintendo! Da werden vor der Präsentation News unters Volk gehauen, welche besagen, Nintendos neue Konsole könnte grafisch mit PS3 und Xbox mithalten. Gesehen hab ich davon nichts. Auch ich werde mir das Teil sicher kaufen, kann aber sein es staubt nach einem Abend spielen ein wii die Wii. Was mir am meisten imponierte, war das Orchester und die coole Leinwand.

    Kinect ist sowieso Scheiße und kann maximal für einen Partyabend herhalten und Sony hatte außer Uncharted 3 und ein wenig Vita KlimBim auch nur Mist im Angebot. Hatte ich schon gesagt wie bescheiden ich den Namen PS Vita finde? Uuuuhhhhh….voll der LifeStyle. Warum nicht PSP 2? Alles verrückt…

    Peace Randy

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