Artikel mit Tag: Sega
Wisst ihr, was für mich den Unterschied zwischen einem guten und einem grandiosen Rätsel ausmacht? Der Grad der Befriedigung, wenn ich es gelöst habe. Und nach wie vor halte ich diesen Faktor für Spielspaß gewichtiger als eine gescheite Geschichte.
Es gibt nicht mehr viele (aktuelle) Spiele, die ich abgöttisch liebe. Vor ein paar Jahren erwischte es mich dann doch mal wieder: Mit „Pix’n Love Rush“ setzten mir die französischen Entwicklerstudios Arkedo und Pastagames (in Zusammenarbeit) eine minimalistische Retro-Hüpferei vor, die mich zuerst völlig kalt ließ.
Kennt ihr das? Da kommt ein Spiel, das ihr nie auf dem Plan hattet und es haut euch um? Weil es niemand beworben hat und ihr den Überblick in der ganzen Spiele Masse verloren habt? “Binary Domain” ist so ein Spiel.
Das meinen zumindest die Profis. Die Gamescom sortiert die Blogger aus und in der neuen Pixelmacher-Sendung geht’s um Blogger vs. Industrie. Im Trailer zur Sendung melden sich Jens Quentin von Gameswelt.de und Fabian Döhla von Sega provokant zu Wort. Es geht um Zielgruppen, Meinungsfreiheit und elitäres Gelaber.
Größer gehts nicht. Das Genre der Echtzeitstrategie, kurz RTS, strebt immer nach dem Absoluten: totaler Krieg, totale Weltherrschaft, totale Vernichtung. Bis Anfang dieses Jahrzehnts war diese Spielprinzip eine Gelddruckmachine für den PC.
Killerspiele haben keinen Stil. Die dickste Knarre rausholen, anlegen, feuern und der nächste Gegner geht ein in die ewigen Pixelgründe. Das ist plumb, aber erfolgreich.
Was ist denn an Gunblade N.Y. und L.A. Machineguns so toll? Eigentlich nichts, aber…tja! Das ABER. Denn für Railshooter-Freunde mit zumindest einem klitzekleinen Hang zur Nostalgie ist die 30 Euro günstige Collection von Sega nicht uninteressant. Wieso, weshalb, warum? Ach, lest doch selbst.
Eigentlich klingt “Alpha Protocol” wirklich großartig: Als Spion sollt ihr Geheimmissionen ausführen, wie James Bond coole Gadgets verwenden und einer spannenden Verschwörung auf die Spur kommen.

