Artikel mit Tag: Indie Games
Pott…was? Hat das was mit Drogen zu tun? Überraschenderweise nicht! Nach unglaublich vielen Brainstorming-Telefonkonferenzen, Marktanalysen, repräsentativen Umfragen und einer Runde Russisch-Roulette war der Name für unseren jetzt regelmäßig erscheinenden Potpourri gefunden.
Don’t Starve” von Klei ist ein brutales Spiel. Der Tod lauert an jeder Ecke. Wenn ich nicht verhungere, erwischen mich die Monster. Es ist als ob, Tim Burton ein Spiel gemacht hätte. Schräge Figuren, schräge Welten und Tod, überall Tod. Meine Figur erwacht in diesem Alptraum und als Spieler lauft ihr erstmal ratlos herum. Ein konkretes Spielziel gibt es nicht, nur Überleben.
Computerspiele sind seit mittlerweile 25 Jahren mein liebstes Hobby. Als mich die ersten 8-Bit-Titel auf dem Schneider CPC in den Bann zogen, stand die Berliner Mauer noch, Russland erlebte die Anfänge der Perestroika, Japan kaufte die halbe USA auf und die Apartheid in Südafrika war bitterer Alltag.
Hammer Labs? Nie von gehört? Das kann euch nicht zum Vorwurf gemacht werden, denn das kleine deutsche Studio gibt’s noch nicht lange. Mit ihrem ersten kommerziellen Spiel „Farm for your Life“ erreichten sie beim Deutschen Entwicklerpreis immerhin den dritten Platz in der Kategorie Newcomer.
Wenn Spieleentwickler die Schnauze voll haben und mal etwas völlig anderes machen wollen, bei dem jeder seriöse PR-Manager entsetzt die Hände über den Kopf schlagen würde, dann entsteht so etwas wie “Antichamber“. Bereits der Name klingt ungelenkt und unnatürlich. Er schreit regelrecht heraus: “ICH BIN ANDERS!“
Es gibt nicht mehr viele (aktuelle) Spiele, die ich abgöttisch liebe. Vor ein paar Jahren erwischte es mich dann doch mal wieder: Mit „Pix’n Love Rush“ setzten mir die französischen Entwicklerstudios Arkedo und Pastagames (in Zusammenarbeit) eine minimalistische Retro-Hüpferei vor, die mich zuerst völlig kalt ließ.
Jörg Langer von gamersglobal.de lästert über Indies und hält den aktuellen Boom für ein Märchen. Teilweise hat er recht, oft verfehlt er das Thema und vieles unterschlägt er.
Heute mal was Neues: ein Independent-Spiel. Mit 100 Levels und Blöcken als Spielfiguren. Die haben sogar Namen – zum Beispiel Christopher oder Claire oder Grey oder… Thomas.
Es ist nah. Langsam lugt es aus Blighttown, den Laboren Sarif Industries und den Tiefen Raptures hervor. Kein Elitesoldat, kein Dovahkiin und kein Klempner wird daran etwas ändern. Die E3 hat nämlich wieder einmal gezeigt, dass den Machern nichts mehr einfällt, die Gamescom steht vielleicht vor dem Aus und Sega macht die europäischen Niederlassungen dicht.
Turrican: Ein Wort, das von vielen C64- und Amiga-Usern mit Ehrfurcht ausgesprochen wird. Und ein echtes Phänomen, an das sich anscheinend kein anderer Entwickler heran zu wagen traut.
Man kennt diese Geschichten zur Genüge: Der Protagonist wacht alleine in einem Gebäude ohne Licht und ohne Erinnerungen auf. In seinen Händen hält er eine Taschenlampe, er stolpert über eine Leiche nach der anderen und in seinem Kopf spukt die Sorge, wie es wohl seiner Liebsten Rachel gehe. Er macht sich auf, im Dunkeln nach [...]
Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, in denen ich Indie-Spiele müde belächelte: Sie wirkten auf mich so klein, so unausgegoren, so unreif. Dies änderte sich schlagartig im Jahre 2008, dank “Braid“, “Audiosurf“ und “World of Goo“.
Es braucht nicht mehr als einen mehrstöckigen Dungeon für ein gehöriges Stück Spannung: Mit dieser Agenda stellte “Dungeon Master“ 1987 die Welt der Rollenspiele auf den Kopf. Zwar gab es schon vorher sogenannte Dungeoncrawler, doch FTLs Klassiker kombinierte das Konzept mit einem revolutionären Echtzeitsystem.
Postapokalyptischer Horror – das ist nun wahrlich kein besonders origineller Plot in unserer heutigen Zeit voller Missmut und Depressionen. Auch in der Welt von “Lone Survivor“ ist fast die gesamte Menschheit entweder tot oder zu schrecklichen Monstern mutiert – mit der Ausnahme des Protagonisten. Fantastisch hierbei ist die Umsetzung, die sich gegen allerlei Konventionen des [...]
Wir alle wissen ja, wie toll und beliebt Retro ist: Überall ploppen die groben Pixel auf, die Musik hört sich mehr und mehr nach 80er Jahre Synthi an und das Spielkonzept sollte möglichst mit maximal zwei Tasten auskommen. Doch das war Paul Koller nicht Retro genug: Er nahm den Indie-Hit “Canabalt“ und programmierte eine Umsetzung…für [...]

