Artikel mit Tag: Electronic Arts
Das hat doch alles keinen Sinn! Andreas dachte bereits über das Ende von Electronic Arts nach, jeder beschwerte sich über das Server-Chaos – was soll ich da noch zum neuen „SimCity“ sagen? Vielleicht, dass ihr im schlimmsten Fall knapp 50 Euro für ein oberflächliches Casual-MMOG bezahlt, das in erster Linie eh für Solisten gedacht ist? [...]
Jetzt habt ihr die Karre richtig an die Wand gefahren. Offensichtlich müsst ihr jetzt sogar eure Marketingmassnahmen einschränken, um das “SimCity”-Desaster einzuschränken. Wieviele Käufer gehen euch dadurch verloren? Himmel, wenn ihr nicht auf dieses bekloppte Always-online-DRM gesetzt hättet, würde “SimCity” wohl eines der meist verkauften Spiele des Jahres sein.
Endlich ist es da, dieses Wow-Gefühl von dem so viele Schwärmen. Bisher hat mich Cryteks Shooter-Reihe eher kalt gelassen. Zu technikfixiert, zu bieder, zu langweilig. Dem Gesetz der Serie zum Trotz macht “Crysis 3″ nun fast alles besser.
Er hat Nicole vergessen. Isaac Clarke ist für seine große Liebe durch die USG Ishimura gehetzt, hat Nekromorphe zerstückelt und war am Ende ein seelisches Wrack. In “Dead Space 3″ ist das alles Vergangenheit. Nicht einmal Nicoles Name wird erwähnt. Das passt einfach nicht. Kein Mensch – und sei es lediglich eine Videospielfigur – würde so eine Erfahrung einfach vergessen.
Nazis aus dem All, Crowdfunding und Mass Effect 3 – das ist doch irgendwie dasselbe. Die Leute wollen mitreden, entscheiden, austeilen und am Ende zahlt jeder die Zeche, so oder so.
Wenn ihr diese Zeilen lest, dann…dürfte wirklich niemand mehr über „Syndicate“ sprechen. Wieso auch? Der Shooter war eh kaum der Rede wert. Aber er verdeutlicht doch eines sehr gut: Die Beliebigkeit von Spielen heutzutage.
Einmal so wie Han Solo sein. Nur ein Traum? Nach ein paar Wochen in Biowares “Star Wars: The Old Republic” kenne ich die Antwort: ja. Ich bin mit “Star Wars” aufgewachsen und behaupte sogar, dass “Eine neue Hoffnung” von 1977 der wichtigste Film meines Lebens war.
Mitte der 90er Jahre war ich drauf und dran, ein von leichtem Irrsinn gezeichneter Eishockey-Fan zu werden. Angespornt durch einen meiner besten Freunde, der schon länger dem Puckfieber erlegen war, fuhr ich zusammen mit ihm Woche für Woche ins damalige Marox-Stadion im oberbayrischen Rosenheim, um den zu dieser Zeit dort ansässigen „Sportbund“ lauthals anzufeuern.
Normalerweise meckere ich ja über (vermeintlich) gute Spiele. Dieses Mal drehe ich den Spieß um und lobe ein offensichtlich mittelmäßiges Werk von EA. Habe ich eine andere Wahl? Ich mag „Need for Speed: The Run“. Trotz all der offensichtlichen Makel.
Krieg sah nie besser aus. In “Battlefield 3″ von DICE fliegt alles in die Luft, wird fröhlich vor sich hingestorben und es werden die Helden des Kriegs gefeiert. Nur bei mir will sich nicht die rechte Begeisterung einstimmen.
Warum lässt man ein Spiel links liegen, obwohl man sich darauf gefreut hat? Enttäuschung, Langeweile oder Frust? “Shadows of the Damned” von Grasshoppers Manufacture bietet von all dem etwas.
Alice: Madness Returns” gefällt mir. Wirklich. Ganz ernsthaft. Jedoch aus einer viel zu einseitigen Perspektive: Das Art Design ist das, was in meinem Kopf für Begeisterung sorgt.
Die Yerli-Brüder sind so etwas wie die Vorzeige-Azubis der Spielebranche. Mit ihre Firma Crytek machen sie teure und ambitionierte Shooter und ihr Selbstbewusstsein ist fast in jedem Interview herauszuhören. Die Zukunft der Spielezunft liegt also in Frankfurt am Main? Mitnichten, denn trotz Anspruch, Technik und Effekten fehlen Crysis &Co vor allem zwei Dinge: Ein Herz und eine Seele.
Ihr werdet lachen, aber ich bin unglaublich gespannt darauf, was City Interactive in den nächsten Monaten veröffentlicht. „Was, die Macher der unzähligen 08/15-Lowbudget-Shooter?“ Genau die! Denn das polnische Unternehmen lizenzierte letztes Jahr die CryEngine 3 und die Unreal Engine 3, gründete ein britisches Studio und schnappte sich Stuart Black.
Das erste Dragon Age war ein Monster, das man besiegen musste. Die Fortsetzung ist dagegen nur ein pflegeleichtes Haustier, aber lieben kann man beides.

