Artikel mit Tag: Egoshooter
Wenn ihr diese Zeilen lest, dann…dürfte wirklich niemand mehr über „Syndicate“ sprechen. Wieso auch? Der Shooter war eh kaum der Rede wert. Aber er verdeutlicht doch eines sehr gut: Die Beliebigkeit von Spielen heutzutage.
Ich könnte “Darkness 2″ einfach im Vergleich mit dem Vorgänger niedermachen. Ich würde dann von der mickrigen Spielzeit oder den langweiligen schlauchförmigen Abschnitten reden. Dass ich immer das Gleiche zu tun habe und dass es bis auf den Anfang keine “Wow”-Momente gibt.
Eigentlich will ich “Modern Warfare” gar nicht verteufeln. Im Gegenteil: Wahrscheinlich ist Infinity Wards Militärshooter neben “World of Warcraft” das einflussreichste Computerspiel der letzten Jahre. Trotzdem sehe ich diese Tatsache heute eher nüchtern, meine Liebe ist schon lange erloschen.
Krieg sah nie besser aus. In “Battlefield 3″ von DICE fliegt alles in die Luft, wird fröhlich vor sich hingestorben und es werden die Helden des Kriegs gefeiert. Nur bei mir will sich nicht die rechte Begeisterung einstimmen.
Ich war froh, als es endlich vorbei war. Das Geballer in diesem Ödland war der gleiche Shooterbrei, den ich schon gefühlte 1000 Mal durchgemacht habe. Herr Carmack und sein Völkchen von id tun mit “Rage” so, als hätte es die letzten 15 Jahre nie gegeben.
Ich mag es. Sehr sogar. Das Universum, das Insomniac mit „Resistance“ erschuf, nahm mich bereits mit dem ersten Teil gefangen. Diese Bestien, Chimera genannt, kamen Anfang des 20. Jahrhunderts in Form eines Virus auf die Erde.
Alma – bei diesem Namen lief es mir vor ein paar Jahren eiskalt über den Rücken. Es war mir egal, ob Monoliths Erfindung nur eine dreiste Kopie vom japanischen Horror-Film “Ringu” war. “F.E.A.R.” hat als Shooter und Horrorgeschichte funktioniert. Punkt.
Ihr werdet lachen, aber ich bin unglaublich gespannt darauf, was City Interactive in den nächsten Monaten veröffentlicht. „Was, die Macher der unzähligen 08/15-Lowbudget-Shooter?“ Genau die! Denn das polnische Unternehmen lizenzierte letztes Jahr die CryEngine 3 und die Unreal Engine 3, gründete ein britisches Studio und schnappte sich Stuart Black.

