Artikel mit Tag: Crowdfunding
Eigentlich war es ja klar: Als Double Fine vor gut einem Jahr diesen sensationellen Erfolg feierte und Spendengelder von über drei Millionen US-Dollar zusammen bekam, da guckte der Pferdefuß bereits um die Ecke und grinste hämisch.
“Baphomets Fluch“ – “oder Broken Sword“, wie das Spiel im englischen Original heißt – ist ein echtes Phänomen. Auf den ersten Blick sieht es wie ein gewöhnliches Point’n’Click-Adventure der 90er Jahre aus, das zu seiner Zeit weder das Rad neu erfand, noch abseits von den butterweichen Animationen etwas Außergewöhnliches darzustellen schien.
Es ist unglaublich, aber wahr: Ich freue mich auf ein Spiel. Es wird wohl deutlich unter 20 Euro kosten, wenn es hoffentlich im Oktober erscheint. Und es ist die Rückkehr einer Heldin, die mir mit ihrer Schwester damals viel Freude bereitete. Auf dem Amiga 500.
Über Kickstarter und Co. gibt‘s für voll innovative Ideen Kohle von potentiellen Käufern. Ruck zuck Projekt gestartet, einige Tage später ist das Geld beisammen und Visionen können in die Tat umgesetzt werden. Klingt cool?
Nazis aus dem All, Crowdfunding und Mass Effect 3 – das ist doch irgendwie dasselbe. Die Leute wollen mitreden, entscheiden, austeilen und am Ende zahlt jeder die Zeche, so oder so.

