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Polycast #25: Avengers – Age of Ultron

Geschrieben von Andreas
Polycast #25: Avengers – Age of Ultron

Smash!!! Die Avengers sind wieder da. In „Age of Ultron“ bekämpft das Superheldenteam um Captain America, Iron Man und Thor die Geister, die sie riefen. Als nämlich ein Experiment Tony Starks schief geht, will die künstliche Intelliganz Ultron die Erde von allem Übel befreien. Und das heißt in erster Linie von uns Menschen. Kein Wunder, dass bald das Chaos regiert und es auch unter den Avengers zu einigen Meinungsverschiedenheiten kommt.

Lara und Andreas werfen einen krtischen Blick auf das neueste Marvel-Abenteuer und fragen sich, ob das bewährte Erfolgskonzept nicht langsam an seine Grenzen stößt. Gleichzeitig wagen die beiden einen Blick in die Zukunft des Marvel-Cinematic-Universe. Abgesehen vom ganzen Superhelden- Fantasy-Science-Fiction-Gedöns widmen sich die beiden auch einem ganz irdischen Thema: Disneys zweifelhafter Verleihpolitik.

„Avengers: Age of Ultron“ läuft ab dem 23. April 2015 in deutschen Kinos – zumindest in den großen.

Timecodes

00:00 Von Hydra, Ultron und Thanos – Begrüßung und Inhalt [SPOILER] 07:20 Lights, Camera, Action und Score | Wiedersehen mit Figuren, Neuzugänge und Änderungen
13:20 Probleme mit dem Ende der Phase 2 im MCU
18:10 Es menschelt bei den Avengers – Hawkeye und Black Widow im Fokus
26:00 Ist Joss Whedon kreativ ausgebrannt? Gibt’s eine Post-Credit-Szene? Hat das MCU ein Antagonistenproblem?
35:20 MCU Phase 3 – Was kommt, welche Erwartungen haben wir?
43:00 Holt DC jetzt auf und kann mit Batman v Superman die Nerds auf ihre Seite ziehen?
48:20 Disney erhöht die Verleihgebühren und kleine deutsche Kinos mucken auf | Das Problem der Abhängigkeit von US-amerikanischen Blockbustern

Shownotes

  • „Guardians of the Galaxy“-Honest Trailer:

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Über Andreas

Andreas Müller wurde 1968 in Mainz geboren. Schon früh faszinierten ihn die visuellen Medien des 20. Jahrhunderts, nichtsahnend, dass er später einen Film wie Seven zu seinem Lieblingsfilm erheben würde....[weiterlesen]

Veröffentlicht am 22. April 2015

2 Kommentare zu “Polycast #25: Avengers – Age of Ultron

  1. Danke für den schönen Podcast.

    Langsam nimmt es etwas Überhand mit den Superheldenfilmen. Was nicht angesprochen wurde und mich mehr oder minder am meisten nervt ist das ständige Rebooten. Zuletzt Spiderman und jetzt demnchächst noch Die fantastischen Vier. Immer die gleiche Story alle zehn Jahre, weil angeblich der Nachwuchs die alten Schinken nicht mehr kennt oder sehen mag halte ich für dämlich und langweilig. Die neuen Filme sind sicherlich gut, Spiderman gefiel mir sogar besser als die alten Teile aber sie hätten auch einfach mal neue Storys bringen können.

    Ob Joss Whedon ausgebrannt ist? Hmm, er hat ja vor einiger Zeit noch Much ado about Nothing mit ehemaligen Buffy / Angel Darstellern bei sich zu Hause gedreht, so ähnlich wie Steven Soderbergh das gerne macht, zwischen den Blockbustern kleine feine Kunstfilme (weiß nicht, ob man das Arthouse nennen darf) mit quasi wenigen Tausend Dollar Budget. Diese Shakespeare Interpretation sprühte z.B. vor Lust und Spaß allerdings krankte er deutlich an der klassischen Sprache, meiner Ansicht nach wäre der Film erheblich besser gewesen, hätte man diese angepasst aber das wäre vielleicht zuviel Arbeit gewesen, die Reime zu modernisieren.

    Der Trailer von Batman vs Superman war selten langweilig. Nun gut, der letzte Superman Streifen (das wievielte Reboot der letzten Jahre war das?) war ebenfalls relativ langweilig. Am schlimmsten war aber Amy Adams als Lois Lane, selbst meine Frau, die den Film nicht mit gesehen hat sondern nur mal vorbei ging als ich ihn schaute guckte schief und fragte, wieso sie ausgerechnet diese „Schauspielerin“ genommen haben. Also ehrlich erwarte ich von Batman vs Superman nicht sonderlich viel.

    Was das MCU Dilemma angeht, solange es nicht so schlimm wird wie bei Transformers 4 …
    Was ich meine ist, die Story ist mir eigentlich recht egal, genauso wie der Bösewicht. Bei Marvel liegt der Fokus klar auf den Helden und den lockeren Sprüchen sowie natürlich der Action. Das gefällt und macht Spaß. Seien wir ehrlich, die Antagonisten bei Superhelden sind nie sonderlich prickelnd. Bei den alten James Bond Streifen waren sie auch nur Abziehbilder aber hatten immerhin Persönlichkeit. Es geht allerdings noch schlimmer. Ich schaue gerade gelegentlich die eine oder andere Superhelden TV-Serie. Der Bösewicht der Woche ist in der Regel ein Witz und sogar der übergeordnete Staffel-Bösewicht wird irgendwie nie besiegt sondern kommt immer irgendwann später noch mal wieder. Die Serien drehen sich schon ab Staffel 2 erheblich im Kreis. Auch was das Zwischenmenschliche angeht. Irgendwann hat jeder mit jedem irgendwas gehabt (das hat mich bei Friends schon genervt nur da war das wenigstens über 10 Staffeln verteilt).

    Mein Geheimtipp bei Mystery-Serien mit „Superkräften“ war übrigens Lost Girl. Zwar Low Budget aber mal ein wenig originell. Die Serie endet demnächst mit der 5. Staffel und das ist auch gut so. Denn auch da gingen denen die Stress-Konstellationen der „Helden“ aus weil alles durch war. Mit Ksenia Solo (Black Swan) sprang dann noch der interessanteste Charakter (Kenzi) nach der vorletzten Staffel ab und es kam stattdessen wie bei Angel am Schluss so ein nerviger Sohnemann, der alles besser weiß und kann. Ebenfalls genervt hat mich dort, aber das ist meine persönliche Meinung, dass man das Love Interest der Hauptdarstellerin Bo (Anna Silk), Werwolf Dyson (Kris Holden-Ried (The Tudors), der zweite relativ bekannte Schauspieler neben Ksenia Solo, der Rest des Casts ist völlig unbekannt) durch eine langweilige „Wissenschaftlerin“ ersetzt hat. Bo ist nicht nur Succubus sondern auch Bisexuell. Vielleicht dachte man, so eine lesbische Beziehung sorgt für etwas Aufregung. Tatsächlich ist sie aber einfach aber nur langweilig, weil der Charakter der Lauren eine absolute Schlaftablette ist.
    Ich schrieb oben „war Geheimtipp“. Die ersten drei Staffeln kann man sich problemlos geben. Dann fängt die Serie an auf der Stelle zu treten. Allerdings, ähnlich Dr. Who, die Serie ist absolutes Low Budget, die Effekte sind lächerlich, die Kampfszenen auf dem Niveau der 90er. Die Heldin ist ein Succubus, die „Sexszenen“ sind allerdings 100 Prozent kinderfreundlich. Da muss man drüber stehen, dann kann man aber viel Spaß mit haben. (So eine Serie mit Succubus im Stil von Game of Thrones hätte allerdings schon was … ^^ apropos, eine meiner absoluten Lieblingsserien ist Legend of the Keeper (Das Schwert der Wahrheit). Storymäßig fand ich die viel spannender und interessanter als Game of Thrones, allerdings hat man sich damals nicht getraut auch nur annähernd nicht jugendfreies Sex & Gore einzubauen, trotz der Handlung. Da wäre ich tatsächlich mal für eine Neuauflage, alleine die Mord-Sith (englischer Name), diese SM-Damen mit ihren Elektrostöckern waren schon einfach nur cool.

    • Lara schrieb am :

      much ado about nothing war aber kein blockbuster wie die MCU filme. kein druck, whedon konnte sich austoben.

      über superhelden SERIEN gibt es vielleicht mal nen extra cast. das hätte hier doch den rahmen gesprengt. (und da avengers kein reboot war, passte das thema auch nicht rein). gerade auch abseits von marvel und dc gibt es ein paar echt tolle dinger. mit lost girl bin ich nie warm geworden. ich empfehle mal in die sony eigenproduktion „Powers“ reinzuschauen!

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