Alle Artikel aus dem Bereich Post Mortem
Die schwärmerische 8-Bit Nostalgie der letzten Zeit muss ich als Ende 30er Gamer erst einmal schlucken. In unzähligen Lobgesängen wurde der 30. Burzeltag vom „Brotkistchen“ geradezu liebevoll und herzzerreißend auf den einschlägigen Onlineportalen bejubelt, die Wahrheit geradezu „wulffisch“ unter den AB gekehrt.
Mitte der 90er Jahre war ich drauf und dran, ein von leichtem Irrsinn gezeichneter Eishockey-Fan zu werden. Angespornt durch einen meiner besten Freunde, der schon länger dem Puckfieber erlegen war, fuhr ich zusammen mit ihm Woche für Woche ins damalige Marox-Stadion im oberbayrischen Rosenheim, um den zu dieser Zeit dort ansässigen „Sportbund“ lauthals anzufeuern.
Auf der Suche nach den GOTYs 2011: Wie jedes Jahr schaue ich mir im Dezember und im Januar all das an, was der Zeitplan die Monate zuvor nicht zuließ. Und Spiele wie “To the Moon“ bekräftigen dieses Ritual.
Das Massenmarkt-Hype-Phänomen „Bejeweled“ ging fast völlig an mir vorbei , dabei genoss ich ein ganz ähnliches Spiel ebenfalls Tage, Woche, Monate…ach! Jahre! Schmunzelt ruhig, aber: Ich liebe „Zookeeper“!
Es ist traurig, dass Spiele heutzutage kaum mehr als Wegwerfartikel sind. Ein paar Wochen nach der Veröffentlichung sind sie in Vergessenheit geraten, die wenigsten Hersteller legen ihre Marketingkampagnen auf Langfristigkeit aus.
Ihr werdet lachen, aber ich bin unglaublich gespannt darauf, was City Interactive in den nächsten Monaten veröffentlicht. „Was, die Macher der unzähligen 08/15-Lowbudget-Shooter?“ Genau die! Denn das polnische Unternehmen lizenzierte letztes Jahr die CryEngine 3 und die Unreal Engine 3, gründete ein britisches Studio und schnappte sich Stuart Black.
Anfang der 80er Jahre war der Kalte Krieg in vollem Gang und John Milius, der Ko-Autor von „Homefront“, stand für Hollywood an vorderster Front.
Für „Pfadfinder“ fanden sich elf Freunde zusammen, die zum Großteil überhaupt keine Ahnung vom Realisieren eines richtigen Films hatten. Trotzdem bekamen sie es hin, ihre “fixe Idee” nach über vier Jahren (!) fertig zu stellen, es gab sogar eine Kinopremiere mit zahlreichen Gästen.
Seit jeher dreht sich bei Actionspielen alles ums Töten, Zerstören, Vernichten. Es wäre albern, das doof zu finden, schließlich könnte ich dann gleich Job und Hobby an den Nagel hängen. Außerdem gibt es doch nichts Besseres, als in virtuellen Welten seiner destruktiven Ader freien Lauf zu lassen.
Bald kommt “Twilight – Eclipse” in die Videotheken, aber es muss ja nicht immer Bella, Edward & Co sein. Gute Vampirfilme gibt es auch woanders.
2001, Star Trek und E.T. kennt jeder. Neben diesen Platzhirschen sind aber viele Science-Fiction-Filme zu Unrecht untergegangen und deshalb gibt es hier eine kleine Filmauswahl von Abenteuern im All und “Killerspielen”.
Die „Medal of Honor“-Serie hat eine lange Geschichte hinter sich. Alles fing 1999 auf der Playstation an, sogar mit Unterstützung von Steven Spielberg höchstpersönlich. Hierzulande wurde der Konsolen-Shooter indiziert, böse Symbole und so.
Schwarze Schafe. Seit letztem Jahr ist das Werk auf Silberscheibe erhältlich, zuvor hatte ich nie etwas von diesem gehört. “Low-Budget-Produktion” und “Independent-Kino” weckten aber mein Interesse und bereut habe ich die zirka 95 Minuten sicher nicht. Ein wenig krank ist Schwarze Schafe trotzdem.


