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Battlefield – Bad Company 2: Ein Genre braucht Pause

Battlefield – Bad Company 2: Ein Genre braucht Pause

Ihr mögt einfach gestrickte Baller-Orgien mit viel Kawumm und Krawall? Ihr wollt euch nicht intellektuell stimulieren lassen, sondern einfach nur Russen abknallen? Wunderbar, geht los! Kauft euch „Battlefield: Bad Company 2“. Ich selbst bin aber enttäuscht, denn das neue Werk von DICE beweist mir einmal mehr, dass das Genre der klassischen Ego-Shooter echt eine Pause benötigt!

Zum Glück muss ich an dieser Stelle nicht durch die Blume sprechen und einem „Bad Company 2“ mal so fette 89 Prozent Spielspaßwertung spendieren. Denn während die meisten Fachmagazine ihr Testmuster von EA bekommen haben, durfte ich mir das Ding kaufen. Und ob ihr es glaubt oder nicht – dadurch ändert sich der Blickwinkel gewaltig. Ich habe 55 Euro (Konsolen-Version) beim Saturn ausgegeben und bekam dafür…nicht viel! Die Singleplayer-Kampagne war nach weniger als fünf Stunden durchgespielt, zugegeben auf dem einfachsten der drei Schwierigkeitsgrade. Und der Multiplayer-Part? Der ist nun wirklich alles andere als umfangreich. Es gibt vier Modi, namentlich „Rush“, „Eroberung“, „Squad Ops: Rush“ und „Squad Ops: Deathmatch“. Sicher spielt sich das „Squad-Play“ etwas erfrischend anders, auch die paar Maps sind sehr gut gestaltet und ermöglichen bekanntlich auch das Nutzen von Fahrzeugen (im Gegensatz zu „Modern Warfare“). Aber quantitativ gesehen ist das wirklich nicht opulent und höchstens ein etwas umfangreicherer Pausenriegel, der nur einige Wochen dank Mehrspieler-Komponenten begeistern mag. Also theoretisch.

Der typische Krieg gegen Terroristen und so...

Viel tragischer ist für meine Wenigkeit das bereits bekannte EA-Konzept: Der neu gekauften Vollversion liegt eine VIP-Karte bei, mit der ihr einige DLC-Pakete kostenlos saugen dürft – sowohl sofort als auch noch in den kommenden Wochen. Genau genommen werden euch zwei vermeintlich exklusive Multiplayer-Maps erwarten, die diejenigen separat erwerben müssen, die sich „Bad Company 2“ gebraucht und ohne diese VIP-Karte kaufen. Zum Einlösen des Codes werdet ihr nicht gezwungen, wenn ihr mit dem Veräußern nach dem Zocken der Solo-Kampagne liebäugelt, empfehle ich euch, diesen VIP-Zugang nicht zu aktivieren. Inakzeptabel ist jedoch, dass im integrierten „Bad Company 2“-Shop schon zum Release des Games 15 DLC-Pakete (!!) aufgelistet werden. Diese sind noch nicht erhältlich, folgen aber im März und April. Wie viel Geld werden diejenigen, die richtig viel Spaß mit der Software haben, letztendlich ausgegeben haben? Vermutlich viel zu viel, denn schon beim eigentlichen Spiel stimmt das Preis/Leistungs-Verhältnis nicht. Alle Welt meckert über den neuen Ubisoft-Kopierschutz, aber wieso regt sich kaum einer über diese DLC-Scheiße und VIP-Zugänge auf? In diesem aktuellen Fall hab ich wirklich das Gefühl, ein halbes Spiel gekauft zu haben, für den Rest muss ich zahlen? Ich werde zwar nicht dazu genötigt, aber wer würde denn bei einem neuen Auto auf Airbags, Fensterheber und umklappbare Rücksitze verzichten wollen? Vermutlich auch nicht alle!

Was stört den Jammerlappen denn nun an „Bad Company 2“, abseits des DLC-Krams? Ich habe die letzten Jahre wirklich fast alle wichtigen Shooter gespielt, egal ob auf PC, Xbox 360, PS3, PS2, Wii oder gar iPhone und PSP. Und von Monat zu Monat wurde mir klarer: Obwohl ich das Genre mag, der ganze Mist wiederholt sich ständig. Immer die gleichen Elemente: Pseudo-coole Charaktere, Nonstop-Rumgeschieße, gelegentlich automatisiertes Herumfahren auf Fahrzeugen mit Geschützen, Scharfschützen-Passagen, Panzer-Schlachten, kurze Ruhemomente, wieder pausenlose Action, versteckte Gegner mit durchschnittlicher Intelligenz, schlauchförmiges Leveldesign, Bomben platzieren, Granaten werfen und so weiter. Es macht keinen Unterschied, ob ich auf Aliens, Monster oder Terroristen ziele – im Kern sind fast alle Ego-Shooter gleich. Ich rede hier nicht von 3rd-Person- oder OpenWorld- Spielen, hier gibt es immerhin ein paar Features, die sich von der Software aus der Ich-Perspektive unterscheiden. Wenn auch nicht mehr viele. Und genau da sehe ich das Problem von „Bad Company 2“. Der Humor des ersten Teils, definitiv ein Alleinstellungsmerkmal, wurde zusammengekürzt, die Storyline vereinfacht und das gesamte Geschehen zu sehr auf einen Mix aus „Modern Warfare“ und „Crysis (Warhead)“ reduziert. Alles schonmal gesehen, alles schonmal erlebt. Überraschungsmomente? Die gibt es nur in Form von ein paar neuen Schauplätzen. Die Stadt, in der ein Satellit abgestürzt ist, oder die gestrandeten Schiffe in der Wüste, sind schon nette Ideen gewesen, keine Frage. Aber ein sehr ähnliches Setting hatte auch „Uncharted 2“ zu bieten – und das auf irgendwie spannendere Art und Weise.

Kalte Action in den Bergen. Wo gabs das noch? Uncharted 2 (jaja, ist 3rd Person)? Modern Warfare 2? Mal was Neues, hm?

Dass ihr in „Bad Company 2“ angeblich so viel zerstören könnt, ist Augenwischerei. Nur mit bestimmten Waffen dürft ihr Häuser in Einzelteile zerlegen – wenn es die Entwickler vorgesehen haben. Eine flexible Physik-Engine, wie bei „Red Faction Guerrilla“, besitzt „Bad Company 2“ nicht, und auch wenn der Vergleich ein wenig hinkt: Bei „Crysis“ sah das Zerbröseln von Hindernissen vor über zwei Jahren eindrucksvoller aus. Sowieso sind fast alle für den Verlauf relevanten Aspekte fest gescriptet, die Entwickler versuchen dies mit vielen Explosionen, Gegnerscharen und herumschreienden Figuren zu retuschieren. Einfallsreich ist das nicht, mich langweilt es nur. Ich habe wirklich keine Ahnung, wie andere Spielekritiker hohe 80er und 90er Wertungen rechtfertigen können. Nachvollziehbar wäre es nur, wenn sie kaum andere Genrevertreter herangezogen haben oder einfach keinen Wert auf Niveau legen. Vielleicht lassen sie sich von der schnieken Grafik verführen? Ja, könnte sein. Nicht ohne Grund bastelten 4Players oder Gameswelt so schöne Videos, in denen andere Spiele bzw. die Umsetzungen miteinander verglichen werden. Ich selbst sehe mich nicht als so oberflächlich an, ein Spiel einzig auf die technische Hochwertigkeit zu beschränken und dies mit „viel Spaß“ zu honorieren.

Denn: Mittlerweile verlange ich ein wenig Tiefgang, und diesen bitte abseits von Klischees, die ich nicht mehr sehen kann. Wieso muss ich ständig mit irgendwelchen, ach wie tollen Typen die verschiedensten Kriege erleben? Fällt den Storyschreibern nichts Besseres ein? Die Ansätze in „Bad Company“ waren wirklich gut, in Teil 2 sind sie völlig in Vergessenheit geraten. Mit Humor hätte man einiges aus der Geschichte herausholen können. Immerhin erwartet euch ein roter Faden, das ist viel besser gelöst als in einem strunztdoofen  „Modern Warfare 2“. Wobei: Das ist ja keine Kunst. Aber wie so viele andere Shooter verzichtet „Bad Company 2“ ebenfalls völlig auf eine Story, die mich emotional bewegt. Ich will nicht durch Brutalität provoziert werden (ebenfalls wie bei „MW1/2“), sondern ich möchte, dass mir auch mal der Spaß im Hals stecken bleibt. Weshalb fokussieren die Entwickler IMMER einen hohen Adrenalinpegel und sind nicht gewillt, in mir andere Gefühle zu wecken? Klaustrophobie? Angst? Echte Freude? Panik? Von mir aus Grusel? Denke ich an die Vergangenheit, so wagten bisher wenige Studios, aus dem Einheitsbrei der Emotionslosigkeit heraus zu brechen. Das ist traurig, vielleicht sind die Verantwortlichen ja der Meinung, dass das die Kundschaft nicht wünscht? „Die wollen doch sowieso nur ballern und nicht geistig angeregt werden…“

Ja, es gibt Panzerfahrten, Schiffsfahrten, Lastkraftwagenfahrten, Jeepfahrten...

Objektiv betrachtet macht „Battlefield: Bad Company 2“ nicht viel verkehrt, denn mir wird das vorgesetzt, was andere Shooter auszeichnet oder sich bewährt hat. Nur beweist das Spiel eindrucksvoll, dass sich das Genre in einer Sackgasse befindet und offenbar niemand gewillt ist, aus den Konventionen, die die letzten Jahrzehnte aufgebaut wurden, zu entkommen. Ich habe ein seelenloses Stück Unterhaltung gekauft, das sich wie ein „Stirb Langsam 4.0“ spielt. Gut, nett, Action satt. Aber weit entfernt von dem dramaturgisch Möglichen und nicht mehr als ein oberflächlicher und primitiv konstruierter FastFood-Snack. Der sieht zwar appetitlich aus und hat vermutlich sehr viel Geld gekostet, das allein genügt mir aber nicht. Vielleicht hat die Kohle, welche EA in die Produktion gesteckt hat, die Entwickler träge gemacht, so träge, dass sie nicht mehr in der Lage sind, sich ein wenig zu bewegen – in eine Richtung, in der die Innovation womöglich zu finden wäre. Bloß keine Risiken eingehen, lieber auf das Altbekannte setzen, das schmeckt ja dem Mob. Wenn „Modern Warfare 2“ erfolgreich ist, dann kann man ja das Gleiche machen und auf gute Verkaufszahlen hoffen.

Ich möchte „Bad Company 2“ keinesfalls grundlos zerreißen. Ihr könnt zweifelsohne euren Spaß haben, vor allem dann, wenn ihr gewillt seid, immer wieder Identisches in anderer Fassade serviert zu bekommen. Ihr verlangt nicht viel von einem Shooter, außer unzählige tote Fieslinge? Willkommen bei „Bad Company 2“. Ihr zockt sowieso vorzugsweise mit Kumpels online? Prima, dann seid ihr mit „Bad Company 2“ fein beraten, auch wenn mir der verhältnismäßig geringe Umfang – speziell im Gegensatz zu „Modern Warfare 2“ – etwas missfällt.

Feuer gibts auch! Welch Überraschung.

Ich für meinen Teil habe es langsam satt. Ich will geistig gefordert werden, und damit meine ich keine unsinnigen Rätsel in einem Shooter. Ich bin davon überzeugt, dass es der Anspruch ist, den Entwickler allgemein steigern müssen. Eine intensive Story mit Sinn, keine Klischee-behafteteten Gegnertypen, Helden, mit denen sich auch normale Menschen identifizieren können. Weg von diesen blöden Squad- oder Einzelgänger-Gedanken, hin zu Charakteren, die man nicht so einfach austauschen kann. Die Grundidee, die DICE bei „Bad Company 2“ aufgreift, ist dabei sogar eine richtig interessante. Ansatzweise besitzen die vier Protagonisten sogar einen Hauch von Profil. Die Umsetzung lässt aber gewaltig zu wünschen übrig und Professionalität (vieleicht aus dem Filmbusiness?) vermissen. Im Bereich Technik, über den ich nicht viel Negatives bei „Bad Company 2“ sagen möchte, lassen KI und Physik-Effekte eh noch sehr viel Spielraum für kreative Neuerungen.

Alles in allem kann ich „Bad Company 2“ niemanden empfehlen, der wie ich nach Jahren des Shooterzockens einfach mehr vom Genre erwartet. Besser als „Modern Warfare 2“ ist das Spiel allemal, aber weit entfernt von einem wahren Erlebnis, das Akzente setzt und nach einigen Monaten noch im Gedächtnis hängt – abgesehen vom Mehrspieler-Part, der mit Sicherheit seine Freunde finden wird.

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Über Sven

Sven Wernicke ist Gründer von Polygamia.de. Geboren Ende der 1970er Jahre in Halle/Saale (damalige DDR), begann der erste Kontakt mit Computer- und Videospielen kurz nach der Wende....[weiterlesen]

Veröffentlicht am 6. März 2010

14 Kommentare zu “Battlefield – Bad Company 2: Ein Genre braucht Pause

  1. Philipp schrieb am :

    also ich weiß gar nicht mehr wie ich auf deine Seite gekommen bin, glaube über Twitter, auf jedenfall wollt ich hier mal (bzw. dir) meine Meinung zu BC2 da lassen. Also ich kann dem Artikel zum Teil zustimmen, ich habe es selber für den PC und kann dehslab allerdings das mit den DLC nicht bestätigen weil ich die beiden Maps einfach als Patch downloaden durfte. Was den Singleplayer anngeht hast du jedoch vollkommen recht, ich fand ihn zwar in Ordnung und es waren auch einige spannende/coole Aktionen dabei (die fahrt mit dem Jeep im Eis) allerdings vermisse ich die von dir genannten Dinge ebenfalls schon seid Jahren in fast jedem Shooter. Angefangen bei der kurzen Spielzeit von mittlerweile 4-6 Stunden (Cod6, 4 1/2 Stunden, BC2 5-6 Stunden), bis hin zum "Sinn" des Spiels, Spiele wie Half life 1/2, in welchen es vor allem im 1er noch richtige "Bossgegner" gab, bei denen man nicht immer nur einfach draufballern musste. Ich denke nicht unbedingt das das Genre eine Pause bräuchte, ich denke eher das Genre bräuchte eine Revolution und dann endlich weg von diesen casual-games und wieder hin zu anspruchsvollen Shootern. Zu BC2 noch einmal zurück, da bin ich der Meinung, zumindest auf dem PC, das es einer der besten Online-Multiplayershooter der letzten Jahre ist. Denn es macht online in der Tat eine Menge Spaß, und wenn man bedenkt das die alten Battlefield-Teile nicht mal annähernd einen SP hatten, ist der von BC2 schon in Ordnung.

  2. Philipp, danke für Deinen Besuch hier. :)

    Über die Qualitäten des MP-Parts möchte ich wirklich nichts Negatives sagen, hab ihn ja auch lobend hier erwähnt. Der SP-Teil dagegen ist für mich eine Enttäuschung. Und der Clou ist ja auch, dass alle sagen: "Hey, Battlefield war doch schon immer mehr Multiplayer als Singleplayer". Mag einerseits stimmen, aber was ist dann mit Bad Company 1? Erschien zwar "nur" für Konsolen, aber dort war die Story viel bedeutsamer und die Kampagne VIEL umfangreicher. Multiplayer war nicht mehr so bedeutsam. Jetzt kommt Bad Company 2 mit Fokus auf MP, was zumindest mich auch kräftig vor den Kopf gestoßen hat, da ich Ähnliches wie in Teil 1 erwartete. Pustekuchen. Und objektiv betrachtet ist nicht einmal der MP außergewöhnlich umfangreich, quantitativ bietet da ein MW1/2 deutlich mehr. Dass der Fokus bei BC2 woanders liegt (Squad und so), ist natürlich lobenswert…

    Und ja, wenn man sich sowas wie Half-Life 1/2 anschaut, dann sieht man nach wie vor, was im Shooter-Bereich möglich wäre. Aber so wird mir – egal ob bei BC2 oder MW2 – eine 08/15-Kampagne vorgesetzt, die stellenweise zwar große Momente hat, aber sonst nichts besonderes ist. Da wäre viel mehr möglich gewesen..stattdessen hab ich so viel Geld ausgegeben und bekomme dafür von der Menge her ziemlich wenig. Bestimmt ärgerlich für EA, dass man auf dem PC nicht so einfach DLC anbieten kann..wobei..da gibts ja schon Lösungen wie z.B. bei den Bioware-Spielen…kommt also sicher auch bald nen Shop für BC2… :)

  3. Potty schrieb am :

    Morgen,

    wirklich sehr zu treffend dein Bericht. Obwohl ich BC1 nie gespielt habe (ich spiele Shooter nur auf PC) war ich doch recht enttäuscht von dem Singleplayermode… okay er war im Gegensatz zu alten Battlefields mal nicht "Spiele die Multiplayermaps mit Bots" aber das macht ihn leider nicht besser. Insgesamt lässt er einiges vermissen… aber das erwähntest du ja bereits.

    Eine Frage hätte ich aber noch und zwar ob du den SP-Modus vom neuen Alien vs. Predator gespielt hast? Der vom original war ja für damalige Verhältnisse wirklich klasse deswegen die Frage ob der vom neuem Empfehlenswert ist oder nicht

    Gruß Potty

  4. Potty, also die SP-Kamapagne von AvP hab ich selbst nicht gespielt, aber dafür ein guter Kollege. Der Daniel war von dieser bitter enttäuscht, da zwar die drei individuellen Fähigkeiten der Fraktionen (Marines, Aliens, Predatoren) gut genutzt wird, aber der Verlauf total öde ist und sich die Spielideen ständig wiederholen. Die Stärke von der AvP-Neuauflage soll eindeutig und mal wieder der Multiplayer sein. Finde ich persönlich sowieso bedauerlich, dass SP-Kampagnen heutzutage bei Shootern nur noch nebenbei rausgeschissen werden…

  5. Potty schrieb am :

    mhh schade aber danke für die Info.

    ja wirklich sehr bedauerlich sowas…. vorallem wenn man bedenkt wir klasse die Kampagnen von AVP1 für die damalige Zeit waren…. alleine schon das Gefühl der "Angst" jede Sekunde von nem Allien angegriffen zu werden und das dauerende piepen des Sensors (ohne das man auch nur irgendwas sehen kann) werd ich glaub ich nie vergessen… bis heute das einzige Spiel bei dem wirklich Panik hatte

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  8. Sowohl PS3 Sowie X-Box verfügen über HD. Folglich kann die wii da nicht viel in die Schranken weisen. Die Move von PS3 ist der Wii absolut überlegenin Sachen Genauigkeit. Habe die Wii und PS3, nutze hingegen nur noch die PS3.Wenn <a href="die Marketingabteilung seine erworbene Spitzenposition weiterhin innehaben will muss der Kontroler wesentlichbesser werden, auch die Gamecube Grafik muss genauer werden. X-Box Kinect besitze ich keineswegs, will ich auch nicht weil so völlig ohne Kontroller ist es eintönig abgesehen von Tanz- Spielen. Zur Not mag man ja auch mal wieder das Haus verlassen um mit den Kindern Hockeyspielen oder Schwimmen gehen..;)

  9. Alex schrieb am :

    Moin moin

    Angesichts der vergangenen Zeit, viel angestaute Wut gegen die “Spieleindustrie” *grrr* und der Tatsache das ich viieeelll Zeit hatte Battlefield Bad Company 2 mal ordentlich durchzuspielen, begehe ich hier und jetzt Leichenschänderei und geb auch mal meinen Senf dazu.

    Juhuu, die Freude war enorm groß als seinerzeit der erste Trailer zum ersten Bad Company erschienen ist und ja, das Spiel war Top. Mal was neues, das war es, große Level die zum erkunden, zum erforschen und auch, was am wichtigsten war, zum individuellen auslooten der eigenen Taktik. Schleich ich mich mit meinem Trupp an den Gegenern vorbei, bekämpf ich sie, schone dabei aber die umwelt, oder schieß alles zu klumpg bis kein Stein mehr auf dem anderen ist. Von der abgedrehten Mission in dem Helikopter will ich jetzt garnicht anfangen. Und auch Freunde deutscher Wehrtechnik wurde entgegen gekommen, den in welchem Spiel hat man schon die Möglichkeit den Gegener mit 1200 Schuss/Minute in seinen Schranken zu weisen. Es grüßt an dieser Stelle das MG :D.
    Man hat hier quasi die goldene Formel, das Excalibur, den Prototypen für ein (Konsolen) -Spiel, das…..sagen wir, es bombt wie Seuche.

    Und dann haben wir Bad Company 2. Ich muss zugeben, ich hatte meinen Spaß damit, aber erstens war dieser nicht von Dauer, zweitens zeigte EA damit, was für ein inkompetenter haufen es sein kann.

    Hier in einem Atemzug, wie man es nicht machen sollte:
    Mann nehme den Vorgänger, entferne die großen offenen Level, übernimmt stets die Wahl wie welcher Level gespielt zu werden hat, stauche die Zerstörungsmöglichkeiten der Umgebung, entferne soviele Fahrzeuge wie möglich, reduziere die Spielzeit auf ein minimum und erlaube dem Spieler nur als “Gast” in Panzer und Hubschrauber rumzurödeln.

    Ich sach nur, Cocain is a hell of drug”, wenn ich an den geldgierigen Idioten denke, der sich Chefentwickler schmipft, und das hat durchgehen lass.

    Die Krönung aber ist der Multiplayer. Nun, zugegebenermaßen bin ich da auch ein wenig selber schuld. Ich hatte seinerzeit selber kein XBox Live und habe meinem damals besten freund den VIP Zugang geschenkt, auf das er zocke bis er blute. Anno 2011/12 hab ich dann endlich nach nem Umzug wieder XBox live, aber kein VIP. Tja und als wäre dies nicht schon schlimm genug, möchte ich nun allen erzählen, warum BFBC2 die Missgeburt ist, die ich heir beschreibe.
    Mann kann gegen Echtgeld sämtliches Equipment und Waffen einer Klasse freischalten!
    Oder wie ich es nenne ” Zwölfjähriges Kreischekind aka Level 1 Sniper rennt mit Barrett M95 und voller Zielmarkierungsfähigkeit durch den Level und geht normalen Spielrn auf den Sack”.

    Das wirklich traurige ist, das diese Spiel und die geld gegen Scheißendregg Masche sich durcggesetzt haben, womit ich erst neulich als brennender Mass Effect Fan erfahren musste, was es heißt wenn das Herz vor Schmerz bluten muss.

    Abschließend ncoh gesagt, ich kenne eure Seite noch nicht, aber ich werde sie jetzt in dem Blutrausch in dem ich mich befinde anschauen, begrabschen und schlimme Dinge tun und hoffentlich genießen.

    In diesem Sinne, Heil Indie Szene oder Spiele mit Gehirn, tot den Geldsäcken

    • Hihi. Mir scheint, als mochtest du das Spiel nicht so, hm? Aber irgendwie hab ich ja jetzt Lust auf Bad Company 1 bekommen….komisch. :)

      Und begrabsche Poly ruhig…der/die/das mag das. :D

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