Artikel von Sven Wernicke
Sven Wernicke ist Gründer der “Four-Men-Show” Polygamia.de. Geboren Ende der 1970er Jahre in Halle/Saale (damalige DDR), begann der erste Kontakt mit Computer- und Videospielen kurz nach der Wende....[weiterlesen]
Ach Du Scheiße! In 4 1/2 Jahren ist Schluss mit lustig. Sonne kaputt. Erde kaputt. Menschen…kaputt. Tim Fehlbaums „The Road“ hat mich geflasht. Und das lag nicht nur am grellen Szenario von „Hell“.
Ich mag es. Sehr sogar. Das Universum, das Insomniac mit „Resistance“ erschuf, nahm mich bereits mit dem ersten Teil gefangen. Diese Bestien, Chimera genannt, kamen Anfang des 20. Jahrhunderts in Form eines Virus auf die Erde.
Normalerweise habe ich das Gefühl, bestens über Spiele informiert zu sein. Klar, ich sitze quasi an der Quelle, verdiene unter anderem mein Geld mit der digitalen Zerstreuung und habe auch privat meinen Spaß auf Konsolen und dem PC. Doch was passiert, wenn ich mich freiwillig von meinem Hobby, meiner Leidenschaft, meinem Beruf abwende?
Sie beherrschen beide das stereoskopische 3D, sonst aber könnten sie unterschiedlicher kaum sein: das LG Optimus 3D und der Nintendo 3DS. Aber beide wollen im Rahmen des aktuellen Trends für Aufsehen und zufriedene Kunden sorgen. Nur kann hier ein Kandidat überhaupt das Rennen machen?
Als Rondomedia vor einiger Zeit Polizei – Die realistische Simulation des deutschen Polizeialltags veröffentlichte, dachte ich mir: Wie authentisch ist dieser Simulator wirklich? Die Suche nach einer Antwort führte mich zu einer an sich logischen Erkenntnis: Nur ein Polizist kann das wissen!
Call of Juarez: The Cartel offenbart mir viel. Viel Schlechtes. Und das nicht nur, weil das Spiel übel ist. Wirklich richtig übel! Mir fällt es wieder einmal schwer, einen Anfang und ein Ende zu finden. Denn es gibt einen ganzen Batzen, den ich bemängeln muss.
Das Massenmarkt-Hype-Phänomen „Bejeweled“ ging fast völlig an mir vorbei , dabei genoss ich ein ganz ähnliches Spiel ebenfalls Tage, Woche, Monate…ach! Jahre! Schmunzelt ruhig, aber: Ich liebe „Zookeeper“!
Hach, ich mag virales Marketing. Gut überlegte Kampagnen wecken meine Neugierde, regen mich zur Recherche an, bringen meinen grauen Matsch im Kopf in Wallung. Und manchmal überfordern sie meinen durchschnittlichen Intellekt.
Alice: Madness Returns” gefällt mir. Wirklich. Ganz ernsthaft. Jedoch aus einer viel zu einseitigen Perspektive: Das Art Design ist das, was in meinem Kopf für Begeisterung sorgt.
Es ist traurig, dass Spiele heutzutage kaum mehr als Wegwerfartikel sind. Ein paar Wochen nach der Veröffentlichung sind sie in Vergessenheit geraten, die wenigsten Hersteller legen ihre Marketingkampagnen auf Langfristigkeit aus.
„Triste Schauplätze“, eine „doofe KI“ und fehlende Abwechslung klingen nicht gerade nach einem sensationellen Spiel, oder? Trotzdem machte das Portal GamingXP für „Deep Black“ stolze 71 Prozentpunkte locker. Eine sehr ordentliche Spielerfahrung also?
Die E3 in Los Angeles ist vorbei. Die Presse überschlug sich mal wieder mit einer sagenhaften Berichterstattung. Dumm nur, dass selbst gefiltert werden musste. Denn nüchtern betrachtet gab es nicht viel Neues.
Das ist alles nur geklaut! „Hunted: Schmiede der Finsternis“ besitzt nur sehr wenige eigenständige Ideen! Klar, dies ist heutzutage keine Besonderheit, schließlich kostet Kreativität Zeit und Geld.
“L.A. Noire”. Schon kurz nach dem Erscheinen ein Millionenerfolg. Und umstritten bei der Spielerschaft. Das ist auch kein Wunder, schließlich besitzt Team Bondis Crime-Thriller nüchtern betrachtet allerlei Schwächen.
„SOCOM“? Da war doch was? Ist das die Serie, die letztens niemand online auf der PlayStation 3 dank PSNGate spielen konnte? Ja, stimmt! Und nicht nur das! Der neueste Spross der Reihe überraschte zumindest mich ein wenig.

